2020

Reisen zur Kunst

Mehrmals im Jahr bietet der Heidelberger Kunstverein für seine Mitglieder Tagesausflüge und mehrtägige Reisen zu ausgewählten Ausstellungen wie der Venedig Biennale, der documenta in Kassel oder der Manifesta an. Auf dieser Seite informieren wir Sie über das aktuelle Angebot.

Bitte beachten Sie: Die geplante Reise nach Marseille zur Manifesta muß wegen der erneuten Reisewarnungen für Frankreich leider entfallen.

 

Anmeldungen

 

Anmeldung für den Tagesausflug nach Baden-Baden am Samstag, 14.11. 2020

Bitte melden Sie sich bis spätestens 1.11. 2020 per mail unter hdkv@hdkv.de oder 06221 – 184086 an.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Wir freuen uns auf Sie!

 

28.11.2020

Basel: Genzken und Rembrandt

 

neues Programm, neues Datum!

Es erwarten uns zwei herausragende Ausstellungen:Isa Genzken und Rembrandt Harmensz van Rijn im Kunstmuseum Basel

 

Isa Genzken
Werke von 1973 bis 1983

 

Isa Genzken gehört zu den bedeutendsten lebenden Künstlerinnen. Mit ihrem Schaffen, das auch jüngere Generationen inspiriert und herausfordert, bewegt sie sich innerhalb unterschiedlicher Disziplinen wie Skulptur, Installation, Architektur, Fotografie, Film und Malerei.

Mit der häuserübergreifenden Ausstellung im Kunstmuseum Basel | Gegenwart und im Neubau lenkt das Kunstmuseum Basel den Blick auf das herausragende künstlerische Werk, das Isa Genzken im ersten Jahrzehnt ihres Schaffens formuliert hat. Während international bedeutende Einzelausstellungen bereits wichtige Überblicke zu Genzkens Werk liefern konnten oder spektakuläre Neuproduktionen vorgestellt haben, konzentriert sich das Vorhaben des Kunstmuseums Basel auf die Aufarbeitung der Jahre von 1973 bis 1983. In diesem Zeitraum entstanden die einzigartigen Skulpturengruppen «Ellipsoide» und «Hyperbolos», die erstmals in grosser Zahl versammelt das Zentrum einer Genzken-Ausstellung bilden werden.

Ausserdem wird der Fokus auf die teilweise grossformatigen Computerausdrucke auf Endlospapier gerichtet sein, die bei der Entwicklung der «Ellipsoide» und «Hyperbolos» eine wichtige Rolle spielten und an sich bereits von ausserordentlichem künstlerischem Wert sind. Sie werden um mehrere Zeichenserien ergänzt, die mittels ihrer Linienführung die geschwungene Horizontalfigur der genannten Skulpturen vorab erforscht haben.

 

 

Rembrandts Orient
Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts

Für jemanden, der sein Heimatland anscheinend niemals verlassen hat, verfügte Rembrandt Harmensz van Rijn über einen erstaunlich grenzenlosen Horizont. Als Künstler, Sammler und Bürger kam er mit Kunstwerken, Gebrauchsgegenständen und Menschen aus allen Teilen der damals bekannten Welt in Kontakt. Rembrandts Neugierde auf alles Fremde und sein unstillbarer Appetit als Sammler waren schon zu seinen Lebzeiten legendär und inspirierten ihn auf einzigartige Weise in seinem Schaffen.

Der Orient – verstanden als nicht eindeutig definierter geographischer Sammelbegriff für diverse aussereuropäische Kulturen des Ostens – regte Rembrandts Fantasie sein gesamtes künstlerisches Leben hindurch an.

Die Werkauswahl beschränkt sich nicht auf die Person Rembrandts. Neben Schöpfungen seiner Künstlerkollegen und Schüler werden auch Publikationen und andere Quellen zum damaligen Verständnis des Orients gezeigt. Erst durch diesen breiteren Kontext wird anschaulich, was an Rembrandts Verhältnis zum Osten einerseits zeittypisch war und worin sich andererseits seine Einstellung zu diesem Kulturraum von derjenigen seiner Zeitgenossen unterschied.

 

 

14.11.2020

Baden Baden: Soulange und Export

Im nahen Baden Baden stehen zwei Einzelausstellungen auf dem Programm.

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden präsentiert vom 31. Oktober bis zum 31. Dezember 2020 die Einzelausstellung „VALIE EXPORT. Fragmente einer Berührung“. Im Fokus der Ausstellung stehen Installationen und Werkgruppen, die ein besonderes Moment in dem Œuvre der Künstlerin hervorheben: die Berührung. Berührung ist hier nicht nur im klassischen Sinne körperlich zu verstehen, sondern beinhaltet auch eine medienreflexive Ebene.

Pierre Soulages ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der gegenstandslosen Malerei. Sein Œuvre schreibt sich seit über 70 Jahren, von seinen Anfängen kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute, in die Geschichte der zeitgenössischen Kunst ein. Die ihm gewidmete Retrospektive im Museum Frieder Burda zeigt die Entwicklung seines Werkes in seiner – gerade angesichts der so außergewöhnlich langen Schaffensphase – beeindruckenden Kohärenz.

Anmeldung bis zum 1.11.2020