Alexandra Baumgartner

Garten


Alexandra Baumgartner (*1991 in Zürich) nutzt die Fotografie als ihr Hauptwerkzeug innerhalb ihrer recherchegeleiteten Praxis. Indem sie dokumentarische Ansätze mit wissenschaftlichen Studien, künstlerischen Interpretationen und kollaborativen Arbeitsmethoden verbindet, untersucht Baumgartner die drängenden Fragen unserer Zeit.

Im Zentrum ihrer aktuellen Arbeit stehen Überlagerungsmomente von pflanzlichem und menschlichem Leben und unsere Verantwortung gegenüber dem, was wir gemeinhin als ›Natur‹ bezeichnen.

CV

Projektbeschreibung

Alexandra Baumgartner befasst sich mit der Pflanzenvielfalt des urbanen Raums und untersucht Strategien des Gärtnerns in Zeiten einer sich verschärfenden Klima– und Biodiversitätskrise. Anlass dafür ist ein geplanter Gartenumbau am Heidelberger Kunstverein.

Wir nennen ihn den ›Garten‹ des Heidelberger Kunstvereins. Als einziges Überbleibsel jedoch, dass auf einen gärtnerischen Eingriff schließen lässt, ragen die Köpfe der ehemaligen Sprinkleranlage aus dem dichten, teils vertrockneten Gestrüpp. Der aus Nordamerika stammende wilde Wein kriecht über den Vorplatz, die weidenblättrige Zwergmispel drängt aus ihrem Beet heraus und Sprösslinge und Wildgräsern brechen neben der kanadischen Goldrute durch die Rillen der Pflastersteine.

Über die Jahre hinweg hat sich im Hinterhof des Heidelberger Kunstvereins eine Zufallsgemeinschaft an Pflanzen zusammengefunden – unbeachtet und vielleicht sogar unerwünscht? Im Dialog mit der bestehenden Pflanzengemeinschaft und den räumlichen Gegebenheiten am Heidelberger Kunstverein wird mit Alexandra Baumgartners Projekt sowohl die Grundlage für anstehende Veränderungen geschaffen als auch über das Gärtnern und die Einteilung von Pflanzen diskutiert. Im Zentrum steht die Frage, ob in einer urbanen Umgebung Refugien für Pflanzen und Insekten entstehen können und welche Rolle öffentliche Institutionen dabei spielen.

Am Anfang des Projekts stand das unvoreingenommene Beobachten und fotografische Erkunden des Gartens und seiner nichtmenschlichen Organismen durch die Künstlerin. In Zusammenarbeit mit dem Künstler* und Biologe* Andromeda von Prondzinski wurden die ansässigen Pflanzenarten erkundet und bestimmt. Mit Landschaftsgärtner Yanik Kloter erforscht Alexandra Baumgartner, auf den ersten beiden Projektkomponenten aufbauend, den Gartenlebensraum der Pflasterfuge. In ihrem experimentellen Garten-Labor setzen sich die Beiden mit der Möglichkeit einer Erweiterung dieses bestehenden Lebensraums und der Vergrößerung der vorhandenen Biodiversität auseinander.

Veranstaltungen

›Was kann hier leben?‹

Auf dem Rundgang durch die Außenbereiche des Heidelberger Kunstvereins mit der Künstlerin Alexandra Baumgartner und Künstler* und Biologe* Andromeda von Prondzinski, werden die Pflanzen, die an dem Ort gedeihen, bestimmt und vorgestellt. Dabei werden wir auf zahlreiches wohlbekanntes, in unserem Alltag oft unsichtbar gewordenes, Kraut stoßen: Dunkelgrüner Efeu, zartes Tausendgüldenkraut, sowie die gefürchtete kanadische Goldrute. Letztere gilt nicht nur als Pionierpflanze, sondern wird auch als ›invasiver Neophyt‹ bekämpft. Oft zu Unrecht.

Über die Einteilung in ›einheimisches‹ und ›fremdes‹ hinausgehend, wird eine Betrachtungsweise vorgeschlagen, die eine Störung des planetaren Ökosystems und biogeografische Verschiebung von Flora und Fauna als gegeben hinnimmt. Auf Grundlage dessen werden Möglichkeiten des menschlichen Einwirkgens – des Gärtnerns – im Umgang mit invasiven Pflanzen und in der Erhaltung der Biodiversität besprochen.

Der Anlass ist der Auftakt des Forschungsprojekt am Heidelberger Kunstverein. Das Rechercheprojekt versteht den Garten des Heidelberger Kunstvereins als Aussen–Labor angewandter künstlerischer Forschung, in der Form und Sprache der Arbeit mit Pflanzen untersucht werden.

Andromeda Sturla Yørdis v. Prondzinski (*1962), mit Geburtsvornamen Jörg, ist nichtbinär (und hat seinen Geschlechtseintrag erfolgreich streichen lassen), ist aufgewachsen in Hamburg-Wilhelmsburg, hat in Gießen Biologie studiert und macht Biotopkartierungen, Stadtteilführungen und Outdoor-Lehrveranstaltungen. Lieblingsgebiete: Umweltwahrnehmung und Landschaftshermeneutik. Engagement im Naturschutz und der Pflanzenartenerfassung (Mitherausgabe des Hamburger Pflanzenatlas). Der Kontakt nach Heidelberg kam über die Ausstellung zum Kunstprojekt der „Freien Flusszone Süderelbe“ von Till Krause im Kunstverein zustande, an dem en mit einem Beitrag über das Fremde beteiligt war.

Die Herkunft aus einem Stadtteil traditioneller Zuwanderung könnte mitursächlich für ens mangelnde Bereitschaft sein, zugewanderte Pflanzen zu inkriminieren – sondern die Wanderung von Organismen (inklusive Menschen) generell als natürliche Folge bzw. Gleichgewichts-Reaktionen nach menschlichen Einflussnahmen zu sehen.

Die Veranstaltung fand am 5.8. statt.

›Intervention‹

Übergänge, Nähte, Fehlstellen, Risse, Lücken, Spalten, Brüche oder Zwischenräume irritieren und wirken gar störend. Etliche nichtmenschliche Organismen haben sich aber spezialisiert und können in diesen teils winzigen städtischen Freiräumen von Pflasterfugen oder Hofecken bestens gedeihen. Inspiriert durch das vorhandene Mini-Biotop Fuge, interessieren sich die Künstlerin Alexandra Baumgartner und der Landschaftsarchitekt Yanik Kloter in ihrer Arbeit für den spezifischen Lebensraum, der dort anzutreffen ist.

Baumgartner und Kloter erforschen die unterschiedlichen Qualitäten dieser Zwischenräume. Welche Oberflächen begünstigen die Festsetzung von Leben? Die Intervention des Duos versteht sich als Labor für experimentelle Gartenarbeit. Das Ziel ist eine Erweiterung des vorhandenen Lebensraums ›Fuge‹ im Garten des HDKV, sowie im Allgemeinen der Biodiversität von nicht-menschlichen Organismen im urbanen Raum. Hierzu werden einzelne Verbundsteine mit passgenauen Objekten verschiedenster Materialität ersetzt. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an in sich geschlossener Mikro-Landschaften, die dennoch durch das bestehende Fugennetzwerk miteinander in Beziehung stehen.

Die Intervention reagiert auf architektonische Gegebenheiten am HDKV und vorgefundene Situationen des ›Überwachsen‹, ›Einnisten‹ und ›Aufbrechen‹ durch nicht-menschliche Organismen. Nicht vollends vorauszusehen wird das Ergebnis jedoch erst in den kommenden Monaten und Jahren zu beobachten sein.

Yanik Kloter (*1989 in Luzern) hat nach beruflichen Erfahrungen in der Medienbranche und dem Journalismus zur Landschaftsarchitektur gefunden. Sein Interesse gilt dem narrativen Potential von Landschaft. Kloters Inspiration liegt oftmals in der kulturhistorischen Tradition einer konkreten Umgebung. Der Außenraum lebt von seinen diversen relationalen Einflüssen. Dieses spezifische Beziehungsnetz, die örtliche Koexistenz von parasitären bis symbiontische Lebensweisen, faszinieren Yanik Kloter und treiben ihn in seiner Recherche und Arbeit an. Neben konventionellen Objektplanungen sucht er in seiner Praxis durch nichtkommerzielle oder künstlerische Projekte und Kollaborationen nach Möglichkeiten oder Utopien einer nachhaltigen Zukunft.

Die folgenden Veranstaltungen fanden statt:
14.9.–17.9. Instagram Takeover
15.9. Einblick in das Labor experimenteller Gartenarbeit
16.9. Garten–Rundgang und Gespräch

 

Ökologie und urbaner Raum

künstlerische Forschung


Erstmals bietet der HDKV mehrmonatige Forschungsprojekte: die Künstlerinnen Alexandra Baumgartner und Maria Sturm widmen sich ökologischen Fragestellungen rund um den urbanen Raum. Alexandra Baumgartner befasst sich mit der Pflanzenvielfalt des urbanen Raums und untersucht Strategien des Gärtnerns in Zeiten einer sich verschärfenden Klima- und Biodiversitätskrise. Anlass ist ein geplanter Gartenumbau am HDKV. Im Zentrum ihrer Recherche steht die Frage, wie Freiräume in einer Stadt zu Refugien für Pflanzen und Insekten werden können und welche Rolle öffentliche Institutionen dabei spielen. Maria Sturm untersucht den Baustoff Zement.

gefördert durch Innovationsfonds des Landes Baden–Württemberg

Foto (c) Alexandra Baumgartner

Programm

Donnerstag, 5.8., 20 Uhr
Garten–Rundgang
›Was kann hier leben?‹
mit Alexandra Baumgartner und Andromeda v. Prondzinsk


Dienstag – Freitag, 14.9.–17.9.,
Instagram Takeover
›Intervention‹
von Alexandra Baumgartner und Yanik Kloter


Mittwoch, 15.9., 16 Uhr
Einblick: Labor experimentelle Gartenarbeit
›Intervention‹
mit Alexandra Baumgartner und Yanik Kloter


Donnerstag, 16.9., 18:30 Uhr
Garten–Rundgang
›Intervention‹
mit Alexandra Baumgartner und Yanik Kloter


Mittwoch, 29.9., 12:00 Uhr
Führung
Spaziergang im Steinbruch Nußloch
mit Tina Gölzer, Ulrich Schneider und Maria Sturm
Anmeldung: hdkv@hdkv.de


Freitag,19.11., 18:00 Uhr
Gespräch
›Zum utopischen Potenzial von Zement
Maria Sturm, Elisabeth Weydt und Gäste:

Gespräch mit Utopien und Impulsen aus Architektur, Stadtplanung, Volkswirtschaft und Zivilgesellschaft. Moderiert und eingesammelt von der Fotografin Maria Sturm und der Journalistin Elisabeth Weydt in Kooperation mit Radio Utopistan mit Angelika Hinterbrandner, Architektin und Denkerin für alternative Wohn- und Raumkonzepte und Van Bo Le-Mentzel, Architekt und Gründer der Tiny House University, Utopistas aus dem Netz und dem Publikum vor Ort.

Maria Sturm

Zement


Maria Sturm (*1985 in Rumänien, lebt und arbeitet in Berlin) studierte Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld und an der Rhode Island School of Design als Fulbright- und DAAD-Stipendiatin. Sie arbeitet an persönlichen Projekten, fotografiert im Auftrag und unterrichtet gelegentlich.

›You don’t look native to me‹ über den nicht anerkannten Lumbee Stamm aus North Carolina erhielt zuletzt den Daylight Photo Award, den PHmuseum Women Photographers Grant und eine Förderung der Stiftung Kunstfonds. Die Arbeit wurde zum Beispiel in der Aperture Foundation und auf dem Addis Foto Fest oder dem Format Festival gezeigt. ›For Birds‘ Sake‹ in Kollaboration mit Cemre Yesil wurde unter anderem in How We See: Photobooks made by Women, Colors Magazine, The Guardian und British Journal of Photography veröffentlicht. Sie wurde während FotoIstanbul, Organ Vida und in den Deichtorhallen ausgestellt und wird am 26. September bei C834 in der Le Corbusier Unité d’Habitaion Berlin gezeigt.

CV

Projektbeschreibung

Maria Sturms Projekt ›How to kill a tree‹ beleuchtet den Rohstoff Zement. Sie interessiert sich für das Vorkommen und den Abbau der zur Herstellung von Zement notwendigen ›natürlichen‹ Rohstoffe und den Einsatz von Zement in der Bauindustrie. Darüber hinaus widmet sie sich dem ästhetisches Potenzial von Zement, indem sie durch Nahaufnahmen seine Beschaffenheit als ›künstlicher Naturstein‹ herausstellt.

Zement klingt grau, ist aber unglaublich facettenreich. Der Baustoff ist die Grundlage unser aller Zuhause und gleichzeitig ein Riesenproblem: Er verursacht einen sehr großen Posten in der CO2-Bilanz Deutschlands und der Welt. Und auch sonst richtet er massive Umweltschäden an: Er verbraucht Unmengen von Sand und Wasser, zerstört Natur und versiegelt als fertige Gebäude Flächen. Seine Gewinnung führt immer wieder zu sozialen Konflikten entlang der Lieferkette; Menschen werden von ihrem Land vertrieben oder müssen mit verschmutztem Wasser auskommen. Die Stadt Heidelberg nun beherbergt eines der größten Baustoffunternehmen weltweit. Nach eigenen Angaben die Nr. 2 auf dem Zementmarkt der Welt.

Q & A ›Zum utopischen Potenzial von Zement‹

Gemeinsam mit der Journalistin Elisabeth Weydt*  hat Maria Sturm drei Fragen an internatioanle Gesprächspartner*innen zum Thema Zement gestellt:

  1. Zement ist einer der größten CO2-Emittenten der Welt. Noch haben wir nicht wirklich eine Lösung gefunden, wie wir den CO2-Ausstoss beim Bauen eindämmen können. Was ist Ihre Utopie für das Problem Zement?
  2. Sehen Sie irgendwo Zahlen, Ideen, Beispiele, die Sie zuversichtlich stimmen, dass sich Ihre Utopie in Sachen Zement verwirklichen lassen könnte?
  3. Was können Menschen in ihrem Alltag tun, um Ihre Utopie zu unterstützen?

Niko Paech, Postwachstumsökonom

https://www.zukunftsinstitut.de/menschen/tup-autoren/niko-paech/

Meine „Utopie“ zum Zement: Maximale Vermeidung! Die Behauptung, „Noch haben wir nicht wirklich eine Lösung gefunden, wie wir den CO2-Ausstoss beim Bauen und Wohnen eindämmen können“ ist als eine Mischung aus Anmaßung und Persilschein zurückzuweisen. Mit welchem Recht wird in einem Land, in dem der Wohnraum pro Kopf seit den 50er Jahren mehr als verdreifacht wurde, überhaupt noch gebaut? Lesen Sie „Verbietet das Bauen!“ von Daniel Fuhrhop

Allmende Wulfsdorf in Ahrensburg

ehemaliges Erziehungsheim für Kinder und Jugendliche wurde in Dorfprojekt mit ca. 300 Menschen umgewandelt

https://www.allmende-wulfsdorf.de/

Utopie realisiert: nachbarschaftliches Leben, natur- und stadtnah, ökologisch und gemeinschaftlich.

Utopie noch zu realisieren: Mehr Gleichheit und Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Auch finanziell. Vermögensunterschiede sind zu groß.

Was können Menschen in ihrem Alltag dafür tun? Selbst was gründen. Ein Wohnprojekt mit Ausstrahlung!

Earth Ship Schloß Tempelhof, Gebäude aus recycelten Materialien

http://earthship.schloss-tempelhof.de/

  1. Wir sehen vier Strategien für den steigenden Verbrauch mit Zement:
    1. Das traditionelle Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen wieder zu erlernen und mit heutigen Techniken und Materialen zu kombinieren, welches dann klima- und standortspezifisch zur Anwendung kommt.
    2. Es braucht eine ganzheitliche Betrachtung von Gebäuden mit Einbezug von Ressourcenverbrauch und Langlebigkeit, dann würden nachwachsende Rohstoffe wie Holz oder Lehm attraktiver werden.
    3. Es braucht einen Vorrang von Umbau vor Neubau mit kreativen Lösungen um historische Ortskerne oder Innenstädte zu verdichten.
    4. Die Konstruktionen müssen so konzipiert sein, das sie nach dem Abriss als Mine für neue Bauwerke zur Verfügung stehen – „Cradle-to-cradle“ Prinzip. Oder Gebäude aus recyceltem Materialien gebaut werden.
    5. Entwicklung von neuen Materialien die Zement ersetzen könnten.

 

  1. Das derzeit höchste Holzhaus befindet sich in Vancouver, Kanada: Das Brock Commons Tallwood House hat aber nur gerade 18 Stockwerke und ist knapp 60 Meter hoch. Das Holzhaus der Sumitomo Forestry, das zur Zeit in Japan geplant ist, wäre nach der Fertigstellung 290 Meter höher. In Europa steht ein Holzhochhaus HoHo in Wien oder das Mjøstårnet in Brumunddal.

Das Interreg Projekt UP STRAW hat zum Ziel, das bauen mit Stroh in Deutschland und Europa zu fördern.

Stohballensiedlungen wie in dem Ökodorf Siebenlinden oder in der Schweiz-> https://www.baublatt.ch/baupraxis/strohballenhaus-siedlung-in-naenikon-ein-dorf-aus-stroh-und-holz-29497

Alternative Konstruktionen wie z.B. Schraubfundamente anstatt Betonplatte.

  1. Ein schneller und ökologisch schonender Weg zur Nutzung noch vorhandener Flächenpotenziale führt hier über Holzmodule. Die LiWooD AG baut als Experte für Holzmodulbau unter anderem Nachverdichtungslösungen wie Aufstockungen, Punkthäuser und Brückenbauten komplett aus Holz. https://blog.allplan.com/de/nachverdichtung-mit-holzmodulen
  2. Das Cradle to Cradle Prinzip funktioniert auch für Wohnimmobilien, dieses belegt das 5-geschossige Mehrfamilienhaus Woodcube in Hamburg, welches 2013 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg entstanden ist.

In der niederländischen Stadt Venlo, die nur eine Autostunde vom künftigen „The Cradle“ in Düsseldorf entfernt ist, findet sich ein bereits realisiertes Cradle to Cradle Gebäude: Das grüne Bürgerbüro der Stadtverwaltung Venlo.

Gebäude die vollständig aus recyceltem Material gebaut werden https://www.earthshipglobal.com/. Das erste Earthship mit ca. 1000 verbauten Autoreifen als tragende Wände in Deutschland steht am Schloss Tempelhof.

  1. „betonproduzierende Bakterien“ https://wohnglueck.de/artikel/lebender-beton-27253; Pflanzenfasern ersetzen Zementanteil im Beton. https://www.idealwork.de/der-beton-der-zukunft-enthaelt-pflanzenfasern/
  2. An erster Stelle können Menschen Projekte unterstützen, die sich für Bauen mit nachwachsenden und vollständig wiederverwendbaren Materialien einsetzen. Außerdem braucht es die Unterstützung der Forschung und Modellprojekte, damit neue Baukonstruktionen genehmigt werden.

Bestenfalls bewohnen oder unterstützen Menschen den Bau eines ökologischen Gebäudes. Menschen können sich zu Ihrem eigenen Wohnumfeld informieren – denn konventionelle Baustoffe bringen viele Gesundheitsrisiken mit sich und viele ökologische Baustoffe haben einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden. Menschen im Baubereich können sich mit Netzwerken oder Initiativen austauschen um Erfahrung mit nachwachsenden Materialien zu bekommen.

Hier noch ein Zitat von Michael Dütz ein Genossenschaftsmitglied und Mitarbeiter im Baubereich.

„Wenn du mich fragst, hat unsere Marktwirtschaft aber leider den Grund Fehler, dass sie die Erde für eine Art unbelebtes Supermarktregal hält, aus dem man alles einfach entnehmen kann Punkt und Stahlbeton ist für mich ein sehr deutlicher und extremer Ausdruck dieser Haltung. Wie man sieht, wären ja auch gerade die Gebäude, die der Erde und uns am meisten Schaden, aus Stahlbeton hergestellt: z.b. Autobahnbrücken, Atomkraftwerke, Militärstützpunkte und so weiter. Ich glaube was wir im Grunde brauchen, ist uns zu erinnern, dass die Erde ein lebendes Wesen ist und wir sie mal fragen müssen, bevor wir größere Dinge tun. Wenn wir das hinkriegen, hat sich die Sache mit dem Beton wohl von selbst erledigt. Was mir noch einfällt und du auch im Rahmen der Marktwirtschaft erwähnen könntest: für Beton wird gerade weltweit etwa 50% des abgebauten Sandes verwendet und das löst an vielen Orten richtig Probleme aus-Inseln werden weggewaschen, Strände weggewaschen, Flusstäler ruiniert.“

Antonio Ortega, Plastiksammler in der mexikanischen Karibik

https://www.snorkeling4trash.com/

Cement? Something necesarry to live for us. And something that is destroying the world. It‘s many things. It‘s everything. But it‘s not the cement. It‘s the Real Estate, the contractors, the constructors, the society. The economy: I want to have the best! So I will build something. It‘s not the cement. It‘s the people. The people who want more. The people who want to build an empire. The people who want to show: they are the best with properties. This is cement.

But we have other options. We can use other materials. More natural things. Buildingmaterials that are more friendly to nature. It‘s a very good topic!

Rustom Irani, wheelchair activist Bombay/India

https://www.ted.com/talks/rustom_irani_how_i_learned_to_quit_ranting_and_became_a_part_of_mainstream_society

1) If we look at the simplest statistic which covid made possible — More than 90% of the people who worked from huge offices worldwide could work from home. Which means, those huge corporate skyscrapers, meeting rooms, are not as essential as deemed over the years. Now if you factor in academic institutions and travel lodging we see that alternatives to utilising structures like these are possible and we adapt easily. Reduce demand, curb production.

2) In India, a majority of the population still lives in brick, mud, adobe and wooden houses. That’s millions. Compare the air quality index, the number of lifestyle related illnesses and mental well-being of this population compared to city dwellers who live and work in cement structures and the gap is obvious. An exodus of coty folk in urban India to small towns, environmental Friendly homes and more nature prone work environments is currently happening, albeit at a slower rate. This gives me some hope.

3) Options exist. They might not be cheap currently but the alternative is spending ten times more on your own health in the long run. In fact, I plan to move to a rural setting before I turn 50 myself and live in a self-sustaining eco friendly structure perhaps a part of a commune of similar thinking group. For entrepreneurs running businesses, renting out office spaces and sharing it with multiple other entrepreneurs makes more sense, if you schedule work and meets between offline and online. One office for 3 businesses for example. Academic institutions definitely need to encourage the environment friendly structure and habitat advantages to their students as early as possible. A cement free utopia might take decades but a less cement utopia can be possible in a few years, and we don’t need another global pandemic to realise its futility.

Alberto Acosta, Politiker und VWLer in Ecuador

Präsident der Verfassungsgebenden Versammlung, die die Natur zur Rechtsperson erhoben hat.Vorwort zum Buch „Ownhome. Das autarke Tinyhouse für ein Leben im Einklang mit der Welt“ von Klemens Jakob im baden-württembergischen Rosenfeld.

In verschiedenen Teilen der Welt werden angesichts wachsender und schwerwiegender ökologischer und sozialer – auch wirtschaftlicher – Probleme die herkömmlichen Vorstellungen von Fortschritt zunehmend in Frage gestellt. Die traditionellen Antworten versagen. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir uns im „Zeitalter des Überlebens“ befinden, an einem Scheideweg, an dem die Zukunft des Lebens der menschlichen Spezies, die derzeit in Gefahr ist, definiert wird. Aus diesem Grund erholen sich viele Bereiche und Orte und schlagen Alternativen vor, die über die vorherrschenden Konzepte der Moderne hinausgehen.

 

Was wir brauchen, sind Brücken, um Erfahrungen auszutauschen, von anderen Initiativen zu lernen und so den Aufbau anderer Welten zu fördern, in denen ein menschenwürdiges Leben für alle Lebewesen auf der Erde, die wir als unser „gemeinsames Haus“ betrachten, möglich ist.

In diesem Bestreben ist Buen Vivir eine Gelegenheit, eine neue Lebensweise aufzubauen.
Obwohl es besser ist, von „buen vivires“ oder „buen convivires“ zu sprechen. Mit anderen Worten: ein gutes Zusammenleben von Menschen in der Gemeinschaft, ein gutes Zusammenleben von Gemeinschaften mit anderen, ein gutes Zusammenleben von Individuen und Gemeinschaften in und mit der Natur.
Es gibt keine Rezepte, um dies zu erreichen. Und das ist vielleicht die beste Nachricht.

Gutes Leben wird im Wesentlichen täglich in verschiedenen Ecken unseres „gemeinsamen Hauses“ aufgebaut, la casa comun, mit unterschiedlichen Ansätzen, auf der Suche nach ökologischer Harmonie und sozialem Gleichgewicht. Es geht um ein gutes Zusammenleben in menschlichen und natürlichen Gemeinschaften, wobei die von der Menschheit erzielten Fortschritte zum Nutzen aller Mitglieder eingesetzt werden, ohne die Natur zu zerstören. In diesem Bemühen werden also wissenschaftliche und technologische Beiträge wichtig, solange sie im Einklang mit diesem grundlegenden Ansatz stehen: Gutes Leben ist für alle da, nicht dolce vita für einige wenige.

Unter diesen Bedingungen werden die Antworten gegen den Strom gebaut. Wie konzentrische Kreise, die durch einen in einen See geworfenen Stein entstehen, verbreiten sich viele ermutigende Praktiken, selbst in reichen Ländern, in denen soziale Akteure Wissen und Werkzeuge untereinander austauschen. Und genau das ist das Verdienst von Jakob Klemens mit seinen Wohnbauten. Er verbindet moderne Technologien mit geselliger Lebensart. Er pflanzt Möglichkeiten von Übergängen und Verwandlungen, motiviert von neuen Utopien und fordert damit die Grenzen der Logik heraus, die uns ein zerstörerisches System auferlegt hat.

 

Ja, eine andere Welt ist möglich, wenn wir sie von unten betrachten. Wenn wir den Interessen entgegentreten, die den Status quo aufrechterhalten wollen, um ihre Macht zu bewahren. Interessen, die oft genau den Menschenrechten und den Rechten der Natur, die wir verteidigen müssen, entgegenstehen. Damit ist klar, dass es nicht darum geht, etwas besser zu machen als bisher und darauf zu warten, dass sich die Dinge zum Besseren wenden. Es geht darum, gemeinsam einen neuen Pakt für das soziale und ökologische Zusammenleben zu schließen, der die Schaffung neuer Freiräume und den Abbau aller Barrieren erfordert, die seiner Verwirklichung entgegenstehen. Und diese Bemühungen kristallisieren sich in konkreten Projekten heraus. In Projekten, die das Potenzial haben die Welt zu verändern – ohne den Anspruch zu erheben, unumstößliche Allheilmittel zu sein, und ohne ihre möglichen Grenzen zu verbergen.

 

Dies ist ein Bekenntnis zu einer anderen Zukunft, die nicht erreicht werden kann durch einen radikalen Diskurs ohne Vorschläge. Das Grundprinzip dieser Vorschläge muss die Schaffung von Produktions-, Austausch- und Kooperationsbeziehungen sein, die auf Solidarität und Gegenseitigkeit beruhen und die Suffizienz (und nicht nur die Effizienz) fördern. Dies ist eine wichtige Aufgabe im Bereich des Wohneigentums.

 

Der Aufbau des Buen Vivir – für alle menschlichen und nicht-menschlichen Wesen – bietet also einen Raum, in dem sich die Menschen selbst organisieren müssen, um die Kontrolle über ihr eigenes Leben wiederzuerlangen und zu übernehmen. Gesucht wird: Ein gutes Leben für alle statt materieller Reichtum für wenige.

Nils Urbanus, Student

1. Ich glaube das beste ist es weniger Beton zu nutzen und z.B. wieder mehr auf Holz und Lehm zurückzugreifen. Aber noch wichtiger ist es, insbesondere im Globalen Norden, Abriss kritisch zu hinterfragen und weniger zu bauen. Wir haben den Wohnraum schon längst zu Investitionsobjekten verwandelt, dadurch werden die Wohnungen immer größer, die Mieten explodieren und wir ertrinken in Zweit- und Drittwohnungen.

2. Vom Collegium Academicum in Heidelberg bis hin zum Mjøstårnet in Norwegen gibt es schon viele tolle nachhaltige Projekte, die zeigen, was möglich ist. Und dazu kam der Sieg der ›Deutsche Wohnen & Co Enteignen‹ Kampagne im September, die gezeigt hat, dass wir es hinkriegen können den Wohnraum aus den Händen der Investoren & Spekulanten zurückzugewinnen.

3. Umsetzen muss das zum größten Teil die Regierung, also ist es unsere Aufgabe auf der Straße Druck zu machen, damit das auch passiert. Denn die Lobby der Bau- und insbesondere Zementindustrie ist nicht gerade klein.

Anonym, Künstlerin

1. Es braucht multiple Geschichten und Ermöglichungskulturen, wie das Wohnen aussehen kann und einfach schon gelebt wird. Mit einer ökonomischen Novelle des Eigentums (Gmbhs, Baugenossenschaften, Bürgeraktiengesellschaften, Stiftungen) und Versionen des Pachtens und Mietens können Beratungsangebote und Experimente für Kommunen und Interessierte etabliert werden, um gemeinwohlorientiertes Wohnen außerhalb der Schublade: meine Familie, mein Haus und mein Garten auzuprobieren.

Wohnen muss für die Zukunft in Beständen und vertikal wachsen. Momentaner Wohnungsmainstream ist zu sehr in der Idee des Eigenheims und der privaten Rentenvorsorge zementiert und schafft auf Seiten schrumpfender Kommunen zahlreiche B-Pläne für Einfamilienhäuser, um Erschließungsträgern die ›Arbeit‹ von Ihnen und sich selbst (fehlendes Verwaltungspersonal durch zahlreiche Kreisgebietsreformen) zu erleichtern. Zement versiegelt nicht nur Fläche, denn leider haben die damit verbundenen ›steigenden‹ EinwohnerInnenzahlen kommunalfiskalische Wirkungen. Kommunen müssten für die Schlüsselzuweisungen, als Grundlage der Bedarfszuweisungen, nicht nur eine BewohnerInnenanzahl für die Einstufungskategorien in Versorgungszentren zugrunde legen, sondern auch der Umgang mit Grauenergie oder eben Versickerungsfläche oder Co2 Speicherflächer positiv angerechnet werden. Denn Boden speichert weitaus mehr Co2 als Wald. Wir müssen lernen anders zu rechnen.
Bleiben wir bei den Wohngeschichten bedeutet dies, dass die Einnahmen der Kommunen auch die Agency des Klimas mit einbeziehen und ihnen dafür monetäre Pluspunkte zugeschrieben werden, damit die immer noch zunehmende Versiegelung von Baulandgewinnung abnimmt.
Meine Utopie zielt vor allem auf ein Umschreiben von fiskalischen und baurechtlichen Grundlagen für die Handlungs- und Ermöglichungsmacht von Kommunen (Streichungen des §13a, keine vereinfachten Baugenehmigungen für Einfamilienhaussiedlungen, erweiterte Berechnung der Schlüsselzuweisungen) und des Landes. Und diese Utopie ist sehr gut und auch schon heute umsetzbar zusammen mit ÖkonomInnen, JuristInnen, KlimaaktivistInnen, RaummacherInnen, PlanerInnen und PolitikerInnen. Quelle https://www.verbietet-das-bauen.de/warum-das-bauen-verboten-werden-sollte/, abgerufen 15.11.2021

2. Vorbilder oder TransformationsagentInnen gibt es viele und diese müssen momentan leider lange aushalten, damit sie sich verwurzeln können. Diese trauen sich vor allem konzeptuell, in der Mischnutzung und vor allem für eine klimagerechte Zukunft jeden Tag einzusetzen. In Deutschland gibt es faktisch genug Häuser und immer noch anhaltenden Leerstand (1,5mio Wohnungen bis 2030, BBSR 2020). Wir brauchen daher „Umbaugemeinschaften“ 1 und müssen den Nutzwert des Wohnens von dem Marktwert trennen. In schrumpfenden Kommunen werden ganze Wohnblöcke zurückgebaut und neue Wohnhäuser andernorts oder noch absurder im gleichen Ort neu aufgebaut, weil sie dem riskant steigenden pro Kopf Wohnflächenverbrauch (1990=34,3 m2; 2020=47,4m2) oder den aktuellen Wohnvorstellungen nicht entsprechen. Wir müssen lernen den Bestand konzeptuell neu zu denken und uns von zu raumgreifenden Ästhetiken des Wohnens verabschieden, die uns jeden Tag ein „gutes Leben“ bebildern (Schöner Wohnen, #Interiorchallenge auf Instagram). In jeder Kommune lassen sich konzeptuell und sorgsame Beispiele finden: die Stadt Lübeck kauft das Karstadtgebäude und programmiert es für 2 Schulen um (neue Konzepte für die Innenstadt), Mietshäuser Syndikat Gruppen im ländlichen Raum (Gmbh als Ermöglichungsmodell, Konzeptverfahren), zivilgesellschaftliche Nachbarschaftszentrum Kotti Shop (koproduktive Planung und Eintritt für die Rechte der BewohnerInnen, Erhalt von bezahlbaren Wohnraum, Wertschätzen von großen Wohnblöcken).

3. Wir müssen nicht mehr neu bauen. Wir dürfen bezahlbaren Wohnraum nicht zu Ferienwohnungen oder als Altersvorsorge benutzen. Jede/r, der über eine Wohnung verfügt, sollte seine zweit, -dritt, -viert Wohnung aufgeben und im Sinne des Allgemeinwohls Wohnraum in die Bereitstellung übergeben und nicht auf die Zielscheibe von Privatgewinnmaximierung setzen. Dafür brauchen wir alle ein Eigenengagement (wo wir wieder bei der privaten Vermögensanlage sind) und einen politischen Willen, um den Markt zu regulieren. Der Boden ist unser gemeinsamer Speicher für das Klima und für gerechte Zukünfte.

Martin Rettinger

Bauingenieur am Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau, TU Berlin

https://www.ek-massivbau.tu-berlin.de/

 

1. Meine Utopie – nicht nur für den Zement, sondern für alle Bereiche des wirtschaftlichen Handels – ist, dass in Zukunft immer der wahre Verursacher für alle Folgekosten aus Umweltschäden und Klimabelastung aufkommen muss. Es kann nicht sein, dass private Unternehmen und Aktionäre über Jahrzehnte die Gewinne aus Atomstrom, Kohleverstromung oder Zementherstellung einstreichen, und später die gesamte Gesellschaft für die Atommülllagerung und die Klimaschutzmaßnahmen aufkommen muss. Müsste der Verbraucher immer den ›wahren Preis‹ einer Wahre zahlen, also inklusive der Kompensation aller Folgeschäden, würden die Menschen viel weniger und nachhaltiger konsumieren.
2. Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft ›Klimagerechtigkeit‹ einfordern. Auch bei mir selbst ist dieses Thema erst in den letzten ca. 5 Jahren zu einer Priorität in der politischen Haltung geworden, und bei immer mehr Menschen findet dieses Umdenken statt. Mit dem CO2-Preis und CO2-Emissionshandel wurden auch bereits wichtige Instrumente für eine gerechte Kostenverteilung eingeführt. Allerdings gibt es immer noch viel zu viele Ausnahmen, Schlupflöcher und Subventionen für klimaschädliches Handeln – insbesondere für die Zementindustrie, die unter hohem Preisdruck und internationaler Konkurrenz steht.
3. Die Gesellschaft muss den ökologischen Wandel von der Politik im öffentlichen Diskurs und auch auch durch ihr Wahlverhalten einfordern. Leider ziehen viele Wähler aktuell die Grenze beim Klimaschutz noch da, wo er ihre privaten Lebensgewohnheiten und Finanzen berührt. Wer echten Klimaschutz möchte, muss allerdings auch in seinem eigenen Leben für Veränderungen offen sein.

Courtesy Maria Sturm

Veranstaltungen

Spaziergang im Steinbruch Nußloch

Wie verändert sich ein Biotop durch den Abbau von Zement und wie werden Renaturierungen geplant und durchgeführt?

In einem Gespräch zwischen der Geografin Tina Gölzer (Projektleiterin Umweltmanagement und Nachhaltigkeit bei HeidelbergCement) und Maria Sturm wird es um die Flora und Fauna im z.T. noch aktiven Steinbruch in Nußloch gehen. Das Gespräch wird in Form eines Spaziergangs im Steinbruch selbst angeboten.

Anfahrt mit dem Auto:

HeidelbergCement „Zufahrt Steinbruch Theaterplatz,“ Ortsende Nußloch L594 (alte B3) Fahrtrichtung Wiesloch, vor Haus am Steinbruch 1 (GPS 49.31442, 8.698313)

Anfahrt mit ÖPNV: 

Von Heidelberg HBF mit der S4 ab 11:18 in Richtung Bruchsal an 11:24 St. Ilgen-Sandhausen. Von dort mit dem Bus 759 ab 11:32 von St. Ilgen Bahnhof West in Richtung St. Ilgen an 11:43 Lindenplatz, Nußloch. Von dort ist der Steinbruch innerhalb 15 Gehminuten über die Hauptstraße L594 zu erreichen.

Standort


Erforderlich für den Eintritt: festes Schuhwerk, Sonnenschutz und ein eigenes Getränk. Teilnehmer müssen sich mit den Sicherheitshinweisen vertraut machen sowie eine Einverständniserklärung und Corona-Selbstauskunft ausgedruckt und ausgefüllt zur Veranstaltung mitbringen.

Anmeldung: hdkv@hdkv.de