23.7.21

Tagesausflug

nach Düsseldorf

Im Juli bieten wir endlich wieder eine Tagesreise an!

Wir verbinden die große Beuys–Ausstellung mit weiteren sehenswerten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst am Grabbeplatz. Besuche in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein sind geplant. Für entspannte Teilnehmer* innen bietet die Altstadt zudem zahlreiche Möglichkeiten zur gemütlichen Einkehr.

 

Anmeldung bis zum 8.7.

Anmeldung und Information: hdkv@hdkv.de / 06221–184086


Reisen zur Kunst

Mehrmals im Jahr bietet der Heidelberger Kunstverein für seine Mitglieder Tagesausflüge und mehrtägige Reisen zu ausgewählten Ausstellungen wie der Venedig Biennale, der documenta in Kassel oder der Manifesta an. Auf dieser Seite informieren wir Sie über das aktuelle Angebot

Leider musste die Reisen im letzten Jahr aufgrund der Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ausfallen.

Wir freuen uns, nun wieder einen Tagesausflug möglich zu machen!

 

 

Joseph Beuys – Kosmopolitische Übungen

Kunstsammlung Nordrhein–Westfalen: K20

›Jeder Mensch ist ein Künstler‹ Kosmopolitische Übungen mit Joseph Beuys

Joseph Beuys (*1921 in Krefeld, †1986 in Düsseldorf) hat als Zeichner, Bildhauer, Lehrer, Politiker, Aktivist, Aktions und Installationskünstler die Kunst des 20. Jahrhundert grundlegend verändert. Bis heute ist sein Einfluss in künstlerischen und politischen Diskursen spürbar. Sein 100. Geburtstag im Jahr 2021 bietet Anlass sein komplexes Wirken und seine internationale Ausstrahlung neu zu entdecken und kritisch zu befragen.

Die Ausstellung im K20 der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen bietet einen tiefgreifenden Einblick in das kosmopolitische Denken von Joseph Beuys, wie es sich in seinen Aktionen manifestiert. Denn hier als handelnde, sprechende und sich bewegende Figur untersuchte Beuys die zentrale und radikale Idee seines Erweiterten Kunstbegriffs: ›Jeder Mensch ist ein Künstler‹. Das Ziel seines universalistischen Ansatzes war, die Gesellschaft von Grund auf zu erneuern.

In der Ausstellung treten zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler neben Vertreterinnen und Vertretern aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft mit dem agierenden Beuys in einen vielschichtigen, transkulturellen Dialog. Aus heutiger Perspektive bestätigen, befragen und erweitern sie seine Thesen zu den Möglichkeiten einer von der Kunst her gedachten Zukunft.

Positionen in der Ausstellung: Joseph Beuys, B-Town Warriors, Phyllida Barlow, Nelly Ben Hayoun-Stépanian, Fatou Bensouda, Huma Bhabha, Dineo Seshee Bopape, Angela Davis, Dusadee Huntrakul, Charles Foster, Núria Güell, Donna Haraway, Raphael Hillebrand, Jenny Holzer, Michel Houellebecq, Mierle Laderman Ukeles, Zoe Leonard, Goshka Macuga, Milk Tea Alliance, Lutz Mommartz, Tuan Andrew Nguyen, PopeL., Tejal Shah, Vandana Shiva, Santiago Sierra, Patti Smith, Edward Snowdon, Christopher D. Stone, Suzanne Lacy, The Otolith Group, Thich Nhat Hanh, Greta Thunberg.

 

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Gruppenausstellung – Journey Through A Body

Kunsthalle Düsseldorf

Die Ausstellung ›Journey Through A Body‹ untersucht Körperwahrnehmungen und -verständnisse im Kontext von Geschlechtsidentitäten und Selbstidentifikation. In den Werken von sechs jungen, aus diversen und internationalen Perspektiven auf den menschlichen Körper und seine Identitätsfragen schauenden, Künstler*innen werden so, auf sehr verschiedene Weise und in vielfältigen Medien, spannende Fragestellungen zu Gender- und Identitätskonzepten diskutiert.

›Journey Through A Body‹ ist der Name einer 1981 in Rom entstandenen LP der Industrial-Musik-Pioniere Throbbing Gristle, das in Deutschland im April 1982 als erste Veröffentlichung beim Label Walter Ulbricht Schallfolien erschien. Sie handelt von der frühen Reise und Düsternis in Medizin und Psyche und liefert hiermit auch der Ausstellung den Titel und die Grundlage für die Suche nach dem Ich.

Mit Arbeiten von Kate Cooper, Luki von der Gracht, Christina Quarles, Nicole Ruggiero, Tschabalala Self, Cajsa von Zeipel

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Vika Kirchenbauer – Filmische Arbeiten

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf

Vika Kirchenbauers ist Künstlerin, Autorin und Musikproduzentin. Ihre Filme und Performances untersuchen Machtstrukturen des Sehens und Gesehen-Werdens. Ihr geht es um Repräsentationen derjeniger, die von gegebenen Normen abweichen. Ihre Werke verbinden dabei persönliche und autobiografische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen mit den Produktions- und Präsentationsformen zeitgenössischer Kunst.

Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf präsentiert mit ›FEELINGS THAT MOVE NOWHERE die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin. Ausgehend von der eigenen Biografie verhandelt die in Berlin lebende Künstlerin in Videos, Videoinstallationen, Performances und Filmen Blick-, Macht- und Sichtbarkeitsregime sowie in diese eingeschriebene Normen und Repräsentationsmuster. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Arbeiten der letzten zehn Jahre im Zusammenspiel mit drei Neuproduktionen.

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