Amely Deiss in Vivian Greven, Apple, Katalog, Kunstpalais Erlangen, 2021

›Vivian Grevens Malerei ergreift einen geradezu körperlich. Schafft, dass es einen fröstelt und es einem gleichzeitig ganz heiß wird, einen ein leichter Schwindel erfasst und man die Augen zusammenkneift, weil man sich irgendwie geblendet fühlt. Und es lässt einem die Fingerspitzen zucken, weil man so gern diese Leinwände berühren würde. Nein, vielmehr: Es ist garnicht die Leinwand, die man berühren möchte, sondern die von Greven gemalten Figuren, Körper und Oberflächen. So glatt und perfekt, so gleißend und zart, so erschreckend und schmeichelnd und schwebend sind sie.‹

Bild: Vivian Greven, ›Qulla III‹, 2020, Öl und Acryl auf Leinwand, 80 x 63 cm, Courtesy der Künstlerin und Privatsammlung, Paris, Foto: Ivo Faber