Jules Verne: ›Die Reise zum Mittelpunkt der Erde‹ (1864)

Womöglich war eine Inspirationsquelle für Shawn Maximos Arbeiten Jules Vernes Roman ›Voyage au centre de la terre‹ (dt. ›Die Reise zum Mittelpunkt der Erde‹) von 1864. 

Die Handlung spielt im Jahr 1863 und beginnt damit, dass die Protagonisten Professor Lidenbrock und sein Neffe Axel einen Runentext aus dem 12. Jahrhundert mit einem Hinweis auf eine großartige Entdeckung entschlüsseln. Dieses Manuskript führt die beiden nach Island zum Berg Snæfellsjökull. Gemeinsam mit Hans Bielke als Exkursionsführer erreichen sie schließlich einen Krater, der sie ins Erdinnere führen wird. Hier erwartet die Gruppe Unerwartetes: Nicht nur ein unterirdisches Meer, sondern auch überdimensionierte Pilze und andere unbekannte Gewächse schmücken die Reise zum Mittelpunkt der Erde. Nach und und nach offenbart sich ihnen ein eigener Mikrokosmos, indem es nicht nur urzeitliche Lebewesen gibt, sondern auch spezifische klimatische Bedingungen herrschen. So werden sie Opfer eines sich zusammenbrauenden Sturms und Blitzeinschlags. Ihre Exkursion endet bei der italienischen Insel Stromboli, als die Reisenden sich aus der Höhle freisprengen wollen und in Folge dessen von Wassermassen und Lava kilometerweit unterhalb der Erde mitgerissen werden.

Jules Vernes Roman wurde im Jahr 1867 als illustrierte Ausgabe herausgegeben, deren 56 Zeichnungen von Édouard Riou heute untrennbar mit dem Werk verbunden sind. Die ikonischen Illustrationen zeigen beispielsweise den beschwerlichen Weg durch die unterirdischen Höhlen, aber auch die faszinierende Welt, die die Protagonisten dort vorfinden: monströse Pilze, kämpfende Urzeitewesen und stürmische See.

Seit seinem Erscheinen diente der Roman und seine Illustrationen als Vorlage diverser Adaption. Neben Verfilmungen gibt es verschiedene Vertonungen sowie Spiele, die den Stoff aufgreifen.