Stanley Wolukau-Wanambwa

Stanley Wolukau-Wanambwa ist ein Fotograf und Schriftsteller. Er hat Philosophie und Französisch in Oxford und Fotografie in Virginia, USA studiert. 

Er adressiert in seinen Arbeiten die Fragen des Patriacharts, Rasse, Geschichte und Identität.

Gruppenausstellungen, u.a.: Aperture Gallery, New York: On Freedom (2017); Australian Centre for Photography, Darlinghurst: Shadows Are Cast By Things And People (2017)

2018 erschien im Verlag ›Roma Publications‹ der Bildband von Stanley Wolukau-Wanambwa ›One Wall a Web‹, der zusammen mit einer Auswahl von den darin enthaltenen Fotografien in der Ausstellung ›Yesterday’s News Today‹ präsentiert wird. Das Foto auf dem Cover ist eine Nahaufnahme einer Mauer, die eine Grenze zu errichten scheint. Das Buch von Stanley Wolukau-Wanambwa stellt sich als Einladung heraus, die Mauer Ziegel für Ziegel zu dekonstruieren. Er lädt uns ein, den physischen und mentalen Abbau von rassistischer und geschlechtsspezifischer Gewalt zu beobachten, wie er in der heutigen amerikanischen Gesellschaft zum Ausdruck kommt und erlebt wird. Angetrieben von dem Impuls des Autors, diese Mauer einzureißen, blättert man durch die Seiten und landet, sobald am Ende des Buchs gelangt, vor zwei verlassenen Steinen.

Mehr zum Fotobuch unter: https://hdkv.de/leseraum/one-wall-a-web/

Bild: Stanley Wolukau-Wanambwa: ›John Wayne‹, aus der Serie ›All My Gone Life‹, 2015