Robert Indiana

Robert Indiana: ›LOVE‹, 1967, 86 x 86 cm, Siebdruck

Robert Indiana (*1928) ist ein amerikanischer Maler und ein wichtiger Vertreter der Pop Art und Signalkunst. Er studierte an der School of the Art Institute of Chicago, der Skowhegan School of Sculpture and Painting in Maine und dem Edinburgh College of Art in Schottland. Er lebt und arbeitet in Vinalhaven, einer Künstlerkolonie im Bundesstaat Maine. Bekannt wurde Indiana mit plakativen Zeichenbildern, die zu den radikalsten Äußerungen in der Pop Art zählen. Inspiration für seine Arbeiten sind Typographien von Schildern, Reklametafeln und gewerblichen Logos. Berühmt ist das Bildmotiv ›LOVE‹, das zu einem Wahrzeichen der Hippie-Bewegung der 1960er Jahre wurde. Das Motiv wurde 1964 vom ›Museum of Modern Art‹ in New York als Weihnachtskarte bei Indiana in Auftrag gegeben. Es entstand 1966 als künstlerisches Thema und existiert als Skulptur aus Marmor, Aluminium sowie als Siebdruck, Plakat, Wandteppich, und einer 8-Cent-Briefmarke, die Indiana 1973 im Auftrag der US-Regierung entwarf. Die Botschaft von LOVE sollte über die ganze Welt gesendet werden. LOVE ist zu einem Logo geworden, das viele Aspekte aus Kunst, Konsum, Politik und Religion vertritt, zum Vietnamkrieg, zur Erotik und zum Sex gleichermaßen.