Raumfahrtprogramm ›Apollo‹

Eines der Archivbilder, die von Thomas Ruff in der Ausstellung präsentiert werden, zeigt die Wasserung der Kommandokapsel Yankee Clipper mit drei Fallschirmen im November 1969 im Pazifik. Unter dem Namen ›Apollo-12‹ ging diese zweite bemannte Mission in die Geschichte der Raumfahrt als Teil des Apollo-Programms der NASA.

Das Apollo-Projekt brachte mit ›Apollo-11‹ zum ersten Mal Menschen auf den Mond. Drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin ›Buzz‹ Aldrin und Michael Collins starteten am 16. Juli 1969 mit einer Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida und erreichten am 19. Juli eine Mondumlaufbahn. Armstrong betrat als erster Mensch den Mond, kurz danach auch Aldrin.

Der Bereich der Raumfahrt war in den 1940-er bis 1990-er Jahren ein Teil bzw. eine Fortsetzung des Wettrüstens in den Zeiten des Kalten Kriegs, der sich im Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und dem sogenannten Ostblock unter Führung der damaligen Sowjetunion äußerte. Der Raumfahrt kam vor allem eine massenpsychologische und propagandistische Bedeutung zu. Die Mond-Landung kann man nach der Phase der sowjetischen Vorherrschaft im Weltall in den Jahren 1957 (Sputnik-1) und 1961 (Juri Gagarin als erster in der Erdlaufbahn) als Gegenzug der USA betrachten, der das 1961 von US-Präsident John F. Kennedy vorgegebene nationale Ziel erreichen ließ.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_11, https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_12

Bild: Die Kapsel wasserte zunächst mit der Spitze nach unten, wurde aber nach einigen Minuten mit aufblasbaren Ballonschwimmern in richtige Position gedreht.

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_12#/media/Datei:S69-22265.jpg