Marius Ohl

Eyal Pinkas: ›Lighters‹, 2001

»Als Eyal anfing, in den Breidenbach-Studios und danach im D16 in Heidelberg zu arbeiten, war ich sofort beeindruckt von den Alltagsgegenständen und den Lowtech-Produkten, die als Konstruktion zwischen Skulptur und Fotografie in Erscheinung treten. Die Bilder des Künstlers sind dabei rein fotografisch zu verstehen, teils mit beißendem Humor und Komik, teils mit ernsthafter, unaufdringlicher Zerbrechlichkeit.

Ich empfand alsbald eine Verbindung zu Eyal, der intellektuell denkend und einfühlsam zugleich die hiesige Kunstbühne betrat. 2018 habe ich ihn als Kunsthändler in mein Programm aufgenommen. Seither arbeiten wir noch enger zusammen und haben daraufhin auch Bilder getauscht.

Das Bild ›Lighters‹ spiegelt die Herangehensweise zwischen akribischer konzeptueller Arbeit und den gewünschten Zufällen durch die fehlerhafte Technik wider, wodurch die Bilder kubistisch erscheinen.›Wenn die Technik immer besser wird, ist das eine Herausforderung, als Mensch noch mehr zu wachsen‹, so Eyal.

Als Künstler kommt es Eyal darauf an, nicht durch reines ›Könnertum‹ in Erscheinung zu treten, sondern eine gute Mischung aus Ratio und Empfindsamkeit aus sich heraus zu evozieren.«

Fotografie, 56 x 70 cm