Manuel Dück

Manuel Dücks ›Ouroboros‹ ragt vor seinen Betrachter*innen in die Höhe. Gehalten von zwei dünnen, sich leicht biegenden Stahlstäben neigt es sich leicht zur Seite, während es auf einer Spitze balanciert. Der Ouroboros ist das Bildsymbol einer sich in den Schwanz beißenden Schlange aus Mythologien und Philosophien verschiedener Weltkulturen. Der in sich geschlossene Kreis(–lauf) ohne Bezug nach außen funktioniert als Symbol für Autarkie und Unendlichkeit. In Dücks Skulptur sind es verschiedene Materialien, die durch Berührungen an bestimmten Punkten ihren Kreislauf – eine harmonische Einheit – bilden.

Manuel Dück beschreibt sein künstlerisches Arbeiten: Er nutze Materialien ›mit bereits vorhandenen Beschaffenheiten‹  und spiele mit deren ›Nutzungsvorbehalten‹. ›Anmutende Funktionalität drängt sich auf, Strukturen und Oberflächen erzeugen Gefühl von Nähe und Distanz,  Beziehungen zwischen Spannung und Ruhe, suggestiv aggressiv, Material und Form wiederholen sich in poetischer Weise und ergeben eine archetypische Einheit.‹