Klaus Staeck

Klaus Staeck:

Amnesty International ›Pablo Neruda‹, 1977, 84 x 59 cm, Offset

›Lotto ’02/2‹, 2002, 31,6 x 22 cm, Collage

›Lotto ’98/1‹, 1998, 34,5 x 22,1 cm, Collage

›Lotto ’98/3‹, 1998, 31,5 x 21,9 cm, Collage

›Lotto ’98/2‹, 1998, 31,5 x 21,7 cm, Collage

›Lotto ’97‹, 1998, 32,4 x 22,8 cm, Collage

›Lotto ’02/1‹, 2002, 31, 6 x 22 cm, Collage

 

Seit den 1960er Jahren kommentiert der Heidelberger Grafiker, Künstler, Verleger und Jurist Klaus Staeck (*1838) pointiert und scharfsinnig gesellschaftliche Themen, bundesdeutsche politische Debatten und internationale Krisen wie z.B. das Waldsterben und den Klimawandel. Sein Werk umfasst satirische Plakate, Postkarten, Aufkleber und Multiples, mit denen er auf das aktuelle Zeitgeschehen Bezug nimmt. Als Mitglied der SPD (seit 1960) ist vor allem die Politik der CDU häufig Gegenstand kritischer Plakate. 1956 übersiedelte er aus Bitterfeld nach Heidelberg, wo er 1965 den Produzentenverlag ›Edition Tangente‹ (heute ›Edition Staeck‹) gründete. Seit Ende der 1960er Jahre gibt die Edition auch Auflagenobjekte (Multiples) von internationalen Künstler*innen heraus. Staecks Arbeiten waren in mehr als 3000 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen, u.a. auf der documenta 6 (1977), 7 (1982) und 8 (1987). 2018 richtete das Museum Folkwang eine Retrospektive aus. 2006-2015 war Klaus Staeck Präsident der Akademie der Künste in Berlin. 2007 wurde er mit dem großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.