Helga Wolf

Philine Maurus, ›Gartenstatue‹, 2012

»Ich kenne die Malerin Philine Maurus schon endlos lange, wir haben beide am Heidelberger Theater gearbeitet, ich als junge Tänzerin und sie in den Werkstätten für Bühnenbild und Kostüme. Später habe ich ihre Bilder immer wieder in Ausstellungen gesehen und den Wunsch gehabt, ein Bild von ihr zu besitzen. Es gibt so wunderbare theatralische Motive, viele auch surreal, mit Witz und Ironie. Wir sind beide inzwischen Mitglieder in der GEDOK, dieser Künstlerinnenvereinigung, die in diesem Jahr ihr 90. Jubiläum feiert, Philine Maurus als Malerin, ich für darstellende Kunst (ich bin Schauspielerin). In einer Ausstellung hing dann dieses Bild, in das ich mich sofort verliebte. Philine Maurus sagt, die Statue habe sie in einem Garten in England entdeckt. Für mich ist es phänomenal, wie eine ›tote‹ Steinstatue so lebendig wird durch den Blick der Malerin und ihre Kunst!«