Guerrilla Girls

Guerilla Girls

›Do Women Have To Be Naked To Get Into the Met. Museum?‹, 1989

›These Galleries Show No More Than 10 % Women Artists Or None At All‹, 1985

›You’re Seeing Less Than Half The Picture‹, 1989

›The Internet Was 84,5 % Male And 82,3 % White‹, 1996

 

Die Guerilla Girls sind eine Gruppe anonymer feministischer Aktionskünstlerinnen, die in der Öffentlichkeit mit Gorilla Masken auftreten und meist Namen von verstorbenen Künstlerinnen wie Frida Kahlo, Eva Hesse, Käthe Kollwitz als Alias verwenden. Die Künstlerinnen gründeten die Gruppe 1985 als Antwort auf die Eröffnungsausstellung ›An International Survey of Recent Painting and Sculpture‹ des erweiterten Gebäudes des MoMA, die einen Überblick über die bedeutendsten zeitgenössischen Kunstwerke und Künstler der Welt bieten sollte. Unter den 165 Ausgestellten waren nur 13 Künstlerinnen vertreten. Erste Aktionen waren illegale Plakatierungen in Soho und Manhattan. In ihren Aktivitäten wie Performances, Workshops, in der Arbeit mit Postern und Aufklebern, wollen sie auf Geschlechterungerechtigkeit und ethnische Vorurteile in der Kunstwelt aufmerksam machen. Ausstellungen u.a.: Akron Museum of Art (1988), MOMA New York (1996), V&A Museum London (2014) Kestnergesellschaft Hannover (2018). Ihre Arbeiten befinden sich in Sammlungen von u.a.: Georges Centre Pompidou; MoMA New York; National Gallery;Tate Modern London. Auszeichnungen u.a.: Flux Factory Honoree (2016); Distinguished Feminist Award (2009); Frank Jewett Mather Award for Art Criticism der College Art Association Centre (2004).

 

The Art of Complaining-The Guerilla  Girls -The Art Assignment- PBS Digital Studios: https://www.youtube.com/watch?v=5i5cEhd6Vt8