Bruno Taut

Bruno Taut wird am 4. Mai 1880 in Königsberg geboren. Dort absolviert er die Baugewerksschule und arbeitet ab 1903 bei Bruno Möhrings Architekturbüro in Berlin. 1904 bis 1908 ist er Mitarbeiter im Büro von Theodor Fischer in Stuttgart, danach kehrt er nach Berlin zurück und macht sich zusammen mit Franz Hoffmann selbständig.

Nebenbei verfasst er zahlreiche Artikel und Schriften. 1910 tritt er in den Deutschen Werkbund ein, und 1914 präsentiert er auf der Werkbund-Ausstellung in Köln seinen Pavillon der Glasindustrie, das Glashaus. Während der Kriegs- und Nachkriegszeit initiiert er den Briefwechsel der ›Gläsernen Kette‹ und arbeitet an seinem Hauptwerk ›Alpine Architektur‹, das 1919 von Carl Ernst Osthaus publiziert wird. In ›Alpine Architektur‹ entwirft er die Utopie eines Weltumbaus, die mit der architektonischen Bearbeitung der Alpen beginnen sollte und bis zum ‚Erdrinden- und Sternenbau‘ fortschreitet.

 

Bild: Foto Bruno Taute, Fotografiertes Jahr zwischen 1933 und 1936, veröffentlicht von der Internationalen Architekturvereinigung, Internationale Architektur Februar 1939, 10. Februar 1939, gemeinfrei