Bildrechte

Die Ausstellung „Yesterday’s News Today“ präsentiert künstlerische Arbeiten, die auf Fotografien anderer Autor*innen beruhen. Die meisten Fotografien wurden von Zeitungsarchiven, Bildagenturen, aber auch von Zwischenhändlern verkauft.

Grundsätzlich unterliegen alle Fotografien, die nicht rein privaten Zwecken dienen und veröffentlicht werden sollen, dem Urheberrecht, das in verschiedenen Ländern und historisch unterschiedlich gefasst wird.

Das Urheberrecht wird in Deutschland im Urheberrechtsgesetz (UrhG) geregelt. Es stellt die Rechte der/s Fotograf*in und ihre/ seine Entlohnung sicher. Der Anspruch auf Entlohnung kann durch sogenannten Verwertungsgesellschaften durchgesetzt werden. 

Das heißt Fotograf*innen können die Rechte an Ihrem Bild an sog. Verwertungsgesellschaften abtreten, die dann die Entgelte für die Bilder anstelle der Einzelperson einfordert und verwaltet. In Deutschland bspw. an die „VG Bild-Kunst“, die diese Rechte für Künstler*innen durchsetzt. 

Das Urheberrecht dient dem Schutz des ›geistigen Eigentums‹ unter künstlerische und journalistische Werke fallen. Es ermöglicht eine Vielzahl kommerzieller Nutzungen, wie z.B. den Verkauf auf dem Kunstmarkt oder an eine Zeitung. Wenngleich das Urheberrecht automatisch universell gilt, kann der Urheber bereits vor Veröffentlichung ihre/seine Rechte abtreten. Dies gilt im Allgemeinen für Auftragsarbeiten für Printmedien oder eine Bildagentur.

Sofern die Urheber- und Nutzungsrechte nicht von vornherein an Auftraggeber*innen/ Agenturen abgetreten werden, greifen die sog. ›Verwertungsrechte‹. Diese garantieren eine angemessene Vergütung bei etwaiger Verbreitung, dem Zugängigmachen oder dem Verkauf. 

 
Quellen:
https://m.bildkunst.de/urheberrecht/kreativitaet-und-urheberrecht.html#c4276
https://de.wikipedia.org/wiki/Bildrechte#Abbildung_von_Denkm%C3%A4lern_und_moderner_Architektur
Bild: © chribier / photocase.de