Asamblea de Artistas Revolucionarios de Oaxaca

 Asamblea de Artistas Revolucionarios de Oaxaca

 ›Cuando una mujer avanza… no hay hombre que la detenga‹, 2007 Nachdruck 2017

(dtsch: Sonald sich eine Frau erhebt ist sie nicht mehr aufzuhalten)

 ›¿Reforma? ‹, 2015 Nachdruck 2017

 

Asamblea de Artistas Revolucionarios de Oaxaca (ASARO) ist ein mexikanisches Kollektiv, das 2006 von Kunststudent*innen und Straßenkünstler*innen während der Unruhen beim Lehrerstreik von Oaxaca gegründet wurde. Sie waren Teil einer breiteren sozialen Bewegung, die eine Reformierung des Bildungssystems und den Rücktritt des Gouverneurs Ulisis Ruiz forderte, dem Gewinnstreben und Orientierung an den USA vorgeworfen wurde. Sie sind weiterhin als Gruppe anonymer Mitglieder aktiv. Ihre expliziten Forderungen und drastischen Darstellungen zielen auf die Kritik der Politik wie auf die Macht der Kartelle. Sie begeben sich mit ihrer Arbeit in direkte existentielle Gefahr politischer Verfolgung oder angeordneter Racheakte.

 

ASARO nutzt verschiedene Medien wie Graffiti, Holz- und Linoldruck, großformatige Graffititapeten und Weizenpasten. Techniken und Formensprache nehmen Bezug auf die mexikanische Tradition des Holzdrucks und der großflächiger Wandmalereien (u.a. Diego Rivera)