Seminare für Student*innen

Jörg Andromeda v. Prondzinski bei einer Stadtlandschaftslesung, Foto: Till Krause

Tatort Kunstverein – Spurensicherung Heidelberg

Kooperation der Pädagogischen Hochschule und des Heidelberger Kunstvereins

Die Idee der freien Flusszone

freitags ab 20.4., 10–14 Uhr (14-tägig)
mit Ursula Schöndeling, Direktorin des HDKV, beteiligten Künstler*innen und Expert*innen.

Als Teil des Themenschwerpunktes StadtNatur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet Ursula Schöndeling ein Seminar zur Entwicklung, Durchführung und Reflexion von Angeboten der künstlerischen Kunstvermittlung in und um die Ausstellung der Galerie für Landschaftskunst an. Workshops und Gespräche mit beteiligten Künstler*innen und Expert*innen gehören zum Seminarangebot.

Bei Interesse melden Sie sich telefonisch 06221 – 184086 oder per mail vermittlung@hdkv.de

Bei der gemeinsamen Arbeit in der Ausstellung soll es zum einen darum gehen, den Kunstverein als Lern- und Wahrnehmungsort für vielschichtige Lernerfahrungen zu begreifen und für Schüler*innen zu aktivieren. Zum anderen können von den Teilnehmer*innen auch Kreativ-Workshops außerhalb des Kunstvereins entwickelt werden. Ursula Schöndeling leitete sechs Jahre das Team Kunstvermittlung am Kunstverein Langenhagen, das als Modellprojekt ›Kunstvermittlung an niedersächsischen Kunstvereinen‹ vom Land Niedersachen gefördert wurde. Mit der Leibniz Universität Hannover führte sie Seminare mit Künstler*innnen der Ausstellung zur Kunstvermittlung für angehende Lehrer*innen durch. Gemeinsam mit der Universität Hildesheim und dem Kunstverein Hildesheim veranstaltete sie im November 2014 die Tagung ›Kunstvermittlung und kuratorische Praxis.‹

Nähere Informationen dazu unter https://lsf.ph-heidelberg.de/ (Einrichtung: Kunst)

 

PH Heidelberg – Semesterschwerpunkt: StadtNatur

Kooperation der Pädagogischen Hochschule  Heidelberg und des Heidelberger Kunstvereins

Das Fach Kunst der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet im Sommersemester 2017 mehrere Seminare an, in denen das spannungsvolle Wechselverhältnis von Natur und urbanen Räumen ausgelotet wird. Die Lehrangebote finden im Kontext der Ausstellung der Galerie für Landschaftskunst im HDKV statt, sind auf deren Vermittlung und Aneignung ausgerichtet. Insbesondere in fachdidaktischen und fachpraktischen Lehrveranstaltungen werden künstlerische Formen und Strategien von Mapping, Spurensuche, Kartografieren und Feldforschung behandelt, subjekt- und handlungsorientiert erkundet. In ›Künstlerischen Projekten‹ steht,  nach wissenschaftlichen und künstlerischen Recherchen, die individuelle künstlerische Transformation zur Thematik im Zentrum.

Die Lehrveranstaltungen finden in der neuen PH Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 561 statt.

Bei Interesse an Partizipation wenden Sie sich bitte an die Lehrenden:
Susanne Bauernschmitt: bauernschmitt@ph-heidelberg.de
Susanne Catrein: catrein@ph-heidelberg.de
Mario Urlaß: urlass@ph-heidelberg.de

Mario Urlaß:
Di, 10–12 Uhr: Fachdidaktik Vertiefung II:
Spurensuche, Feldforschung und Mapping in kunstpädagogischen Situationen

Di, 14–16 Uhr: Künstlerisches Projekt:
StadtNatur

Susanne Bauernschmitt:
Mi, 14–16 Uhr: Künstlerisches Projekt:
Abgekartet und vermessen

Do, 10–12 Uhr: Künstlerische Kunstvermittlung in heterogenen Lerngruppen
(in Kooperation mit der inklusiven Bahnstadtschule Heidelberg)
Das Seminar erfolgt in direkter Kooperation mit dem Kunstverein über die ›Idee der freien Flusszone‹

Susanne Catrein:
Di, 14–16 Uhr: Grundlagen Fachwissenschaft:
Stadt-Landschaft

Di, 16–18 Uhr: Künstlerisches Projekt:
Stadt Land Fluss

Nähere Informationen dazu unter https://lsf.ph-heidelberg.de/ (Einrichtung: Kunst)

Einführung für Pädagog*innen

Der Heidelberger Kunstverein als Lernort

Mittwoch, 22.3.2017, 17 Uhr , anschließend
18 Uhr Führung mit Prof. Mario Urlaß, Künstler und Kunstvermittler

Die Ausstellung der Galerie für Landschaftskunst bietet jede Menge anschauliche wie ungewöhnliche Beispiele dafür, unsere Lebensumgebung mal genauer unter die Lupe zu nehmen und einen frischen Blick auf sie zu werfen. Dabei wird schnell klar: Es gibt viel zu tun, wenn wir das, was so gewöhnlich erscheint, mal ganz anders untersuchen wollen.
Wie ist das so, als Kiste einen Fluss ’runterzuschwimmen?
Wie entsteht ein 12 m langes Landschaftsporträt?
Was wird verschifft – Güter oder auch Gedanken?
Gibt es einen geraden Fluss?

Wir bieten Ihnen einen kurzen Rundgang durch die laufende Ausstellung ›Die Idee der freien Flusszone‹ an und stellen neben den Arbeiten auch mögliche Anschlüsse an Unterrichtsthematiken und kreative Ansätze vor.

Bei Interesse melden Sie sich bei uns telefonisch 06221 – 184086 oder per mail vermittlung@hdkv.de

Magdalena Graf: ›Großbild für das Land für 5 finale Handlungen‹, 2013-2015 auf der Eisenbahnbrücke am Wehofer Feld bei Dinslaken

Schulklassen und freie Gruppen gesucht!

Für die Teilnehmer*innen an den mit der PH Heidelberg durchgeführten Seminaren zur Kunstvermittlung suchen wir Kooperationspartner*innen im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich zur Durchführung von Ausstellungsbesuchen und Kreativ-Workshops.

Bei Interesse melden Sie sich bei uns telefonisch 06221 – 184086 oder per mail vermittlung@hdkv.de

Öffentliche kostenlose Führungen

Sonntag, 19.3.
11.30 Uhr
Sonntag, 02.4.
11.30 Uhr
Donnerstag, 11.5.
19.00 Uhr
Sonntag, 21.5.
11.30 Uhr

mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilian Bauer.
Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u. a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr die Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Sonntag, 26.3.
15.00 Uhr
Sonntag, 30.4.
15.00 Uhr

mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte
Lucie Strohm studiert im internationalen Master-Studiengang Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Heidelberg und der Paris École du Louvre. Als Kunstvermittlerin arbeitete sie im CRAC (Altkirch, Elsass), für die Messe FIAC (Paris), für Parc de la Villette (Paris) und ein Ausstellungsprojekt in Benin.

Gruppen- / Privat-Führungen

Schulklassen
frei
Privat
65 Euro

nur nach vorheriger Anmeldung telefonisch unter 06221 – 184086 oder per mail vermittlung@hdkv.de

Workshops

Ein Teil des Freie-Flusszone-Süderelbe Teams: Lina Fricke, Bob Braine, Günther Dupuis und Till Krause

Workshop mit der GFLK

›Flussstadtlandschaftslesung‹

Sonntag, 23.4.2017, 15 Uhr
mit Jörg Andromeda v. Prondzinski

Der Neckar – eigentlich ein Naturprodukt, geformt von Geologie und Meteorologie. Aber auch eingeengt in eine mensch-gemachte Stadtlandschaft. Wie und wo zeigt sich Natur, wie und wo menschliches Wirken?

Welche Spuren aus der Vergangenheit lassen sich heute lesen ? Wo gewinnt die eine Wirkkraft Oberhand über die andere und umgekehrt ? Eine strollologische Übung oder auch: eine Hermeneutik von StadtLandschaft mit Fluss. Gesehen (gehört, gerochen, gefühlt …) von einem ortsfremden Menschen vom flachen Land – und allen anderen, die mitkommen.
Auf wahrnehmungsfreudige Teilnahme freut sich Jörg Andromeda v. Prondzinski, Dipl.-Biolog*in und Inselagent*in.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter 06221 – 184086 oder vermittlung@hdkv.de wäre schön!

Workshop mit der GFLK

›Das Plakat und Billboard als künstlerisches Medium‹

Freitag, 5.5.2017, 15 Uhr
Eine Sichtung mit Till Krause

Bisher gestalteten 15 Künstler*innen und Expert*innen Plakate und Billboards im Rahmen des Projekts ›Freie Flusszone Süderelbe‹. Vorausgegangen waren jeweils Auseinandersetzungen, Planungen oder Aktionen der Teilnehmer*innen. In dem als Gespräch angelegten öffentlichen Workshop stellt Till Krause exemplarisch Hintergründe der Arbeiten einzelner Protagonist*innen vor.  

Die Plakate wurden  in Hamburg wild plakatiert, an Freund*innen, Projektpartner*innen weitergegeben und an Interessent*innen verteilt. Die Billboards wanderten am Infowagen oder Anhänger durch Hamburg oder fanden temporäre Aufnahme in öffentlichen Gebäuden. Sie schmuggelten sich so ins Stadtbild ein.
Till Krause erläutert das Verhältnis zwischen individuellem künstlerischen Ansatz und Plakaten als Form der kollaborativer Projektarbeit.
Warum ein Plakat nicht gängigen Ideen von eindeutiger Lesbarkeit entsprechen muss, steht dabei zur Diskussion.

Workshop mit der GFLK

›Heidelberg auf den Grund gehen – deep ground Heidelberg‹

Dienstag, 16.5.2017, 16 Uhr
mit Hille von Seggern und Timm Ohrt ›Alltag – Forschung – Kunst‹

Anmeldung bitte bis 14.5. telefonisch unter 06221 – 184086 oder per Mail an vermittlung@hdkv.de

Was erzählt der Boden, auf dem wir gehen? Gibt es Momente, in denen er sich zeigt? Laut, beweglich, verletzlich, stark, fruchtbar ? Geschichte preisgebend? Der Workshop ist Teil des (fiktiven) Forschungsprojekts ›Heidelberg auf den Grund gehen‹.

Dabei werden wir zu Bürgerwissenschaftler*innen / Citizen Researchers. Bei kurzen
Expeditionen betreiben wir aktive, lokale Feldforschungen in der nahen Umgebung. Die Ergebnisse stellen wir in einer gemeinsamen Runde vor und stellen sie dem Forschungsarchiv des Kunstvereins zur Verfügung. Beim anschließenden gemeinsamen Ausstellungsrundgang entstehen mögliche Bezüge zu Projekten der GFLK.
Dr. Hille von Seggern ist Stadt- und Landschaftsplanerin und em. Professorin für Entwerfen und urbane Entwicklung. Timm Ohrt ist Architekt und Stadtplaner. Gemeinsam arbeiten sie in ihrer Werkstatt ›Alltag –Forschung – Kunst‹.

Workshop der Museumswerkstatt MALSTUBE

›Frauen in Flusslandschaften‹ 

für Menschen ab 60
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum

MALSTUBE Hauptstraße 97, imTorbogen,
montags ab 3.4., 10–12.30 Uhr
Anmeldung unter angelika.dirscherl@heidelberg.de

Ein Workshop über Erinnertes und Erlebtes, Geschautes und Gemerktes: Wie denken wir an die Flüsse unserer Kindheit, woran erinnern wir uns?

Was wollen wir uns heute am Flussufer ansehen, was erscheint uns merkwürdig? Wassertrinken, Wassermalen, Wasserfreuden, Wasserangst… hurtiges Bächlein, wildes Strömen: Porentief eintauchen, immer am Montagvormittag in der Museumswerkstatt MALSTUBE für alle Erwachsenen 60+, die es interessiert, sich mit allen Wassern zu waschen… Flussbeobachtung mit verschiedenen Mitteln: Das Zeichnen steht im Vordergrund. Mit Wasser kann man Papier schöpfen, das dann bezeichnet, bemalt, bedruckt werden kann. Vielleicht entsteht ein Buch, geschöpft aus Neckarwasser?

montags ab 3.4. bis Ende Mai, außer am 10.4., 17.4. und 1.5. (Schulferien, Feiertag)


Workshop der Museumswerkstatt MALSTUBE

›Die Wasserwesen‹ 

für Menschen bis 25
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation dem Kurpfälzischen Museum

MALSTUBE, Hauptstraße 97, Torbogen,
mittwochs ab 26.4., 18–21 Uhr
Kostenlos, ohne Anmeldung

Die Museumswerkstatt MALSTUBE wird zum Projektraum für Jugendliche, in dem sie sich auf vielfältige Weise mit Vorstellungen von Landschaft beschäftigen können.

Unser Fluss, der Neckar, und was er für euch als Jugendliche bedeutet, wird eine Rolle spielen. Aufnehmen und Abgeben von Wasser ist entscheidender Teil unserer Existenz, menschliche Lebendigkeit ist daher stets abhängig vom Gleichgewicht der inneren und äußeren Bewegung von Wasser. Der Mensch als Wasserwesen interessiert uns im April und im Mai in der MALSTUBE: Die Körper werfen sich in die Fluten, die Gedanken fließen genauso ungerade wie die Flüsse, die Hände zeichnen, was durch die Köpfe schwappt… nicht verwässert, sondern direkt, Freischwimmen auf großen Formaten oder kleinen Zetteln oder Notizbüchern. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Ohne Anmeldung, kostet nix.