Hauptstraße 97
69117 Heidelberg

Di, Mi, Fr 12 – 19 Uhr
Do 15 – 22 Uhr, Sa – So 11 – 19 Uhr

Tel 06221 – 184086
Fax 06221 – 164162

www.hdkv.de
hdkv@hdkv.de

Archiv

Donnerstag
14.12.
19 Uhr
Klub Arte
Get Together

KLUB ARTE, der Student*innenclub des Heidelberger Kunstvereins, trifft sich wieder!

Bei uns kommen kunstinteressierte Studenten*innen aus allen Fachrichtungen und Ländern zusammen, um sich gemeinsam der Kunst zu widmen.
Ob Filmabende, Zeichennächte oder Ausstellungsbesuche, bei uns ist für Jeden etwas dabei!

Am Donnerstag, 14.12.2017 um 19 Uhr starten wir mit einem „Get-together“ und würden uns freuen, wenn auch Du und Deine kreativen Ideen dabei sind!
Am Donnerstag, 18.1. 2018 folgt dann um die gleiche Uhrzeit ein weiteres Treffen. Wir schließen uns der Führung von Carl C. Zillich, kuratorischer Leiter der IBA Heidelberg und Mitglied im Beirat des Kunstvereins, durch die laufenden Ausstellungen an.

 

Hier findet Ihr den Antrag auf Studentische Mitgliedschaft im Kunstverein.

Studentische_Mitgliedschaft_Antrag

Für 12 Euro jährlich habt Ihr freien Eintritt zu allen Veranstaltungen des Heidelberger Kunstvereins und zu fast 300 anderen Kunstvereinen in Deutschland.

Außerem werdet Ihr über unser Programm durch Programmheft und Einladungskarten informiert.

 

Mittwoch
13.12.
17 Uhr
Der Heidelberger Kunstverein als Lernort
Einführung für Pädagog*innen

Für angehende und praktizierende Pädagog*innen bieten wir eine Einführung in die Ausstellungen des Kunstvereins an. Dabei stellen wir neben den Arbeiten der Künstler*innen auch mögliche Anschlüsse an Unterrichtsthematiken und kreative Ansätze vor. Drei Ausstellungen ermöglichen eine Vielzahl von Ansatzpunkten: u.a. das Internet als Wissensarchiv: Wer bestimmt die Ordnung unseres Wissens?, Architekturentwürfe: Häuser als Experimentierfelder und die Skulptur als Prozess und Speicher.

Rundgang mit: Ursula Schöndeling (Direktorin), Susanne Bauernschmitt (Akademische Rätin für künstlerische Praxis und Kunstpädagogik, Pädagogische Hochschule Heidelberg), Elisabeth Roth (Künstlerin, Pädagogin) und Maximilian Bauer (Künstler, Kunstvermittler)

 

– Bitte um Anmeldung bis 12.11. telefonisch unter 06221 – 184086 oder per Mail an vermittlung@hdkv.de

Sonntag
10.12.
11 Uhr
Ausstellungsrundgang

Wir laden ein zum Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen mit Jasmin Meinold, kuratorische Assistenz.

Donnerstag
7.12.
20 Uhr
›Al Haggara – The Stone‹ Filmvorführung, Buchpräsentation und Performance
Teresa Solar Abboud und Thomas Lempertz in Zusammenarbeit mit Studierenden des Aufbaustudiengangs Intermediales Gestalten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart geleitet von Discoteca Flaming Star - Cristina Gómez Barrio und Wolfgang Mayer

 
In ihrem Film ›Al Haggara‹ (›The Stone‹, 2015 ca. 35 min) dokumentiert Teresa Solar Abboud die wirtschaftlichen und sozialen Interessen rund um den Berg Mokattam in Kairo und verknüpft sie mit ihrer Familiengeschichte. Der Text zum Film wird live in englischer Sprache eingesprochen. Zum Film entstand ein Buch, das an disem Abend kurz vorgestellt wird.
Der Tänzer und Künstler Thomas Lempertz (ehem. Staatsballett Stuttgart) entwickelte mit Teresa Solar Abboud und den Studierenden des Aufbaustudiengangs Intermedialen Gestaltens eine Performance, die nach dem Filmscreening stattfindet. (Beginn ca. 20:45 Uhr)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bar Blau statt. Am monatlichen Barabend lädt der Heidelberger Kunstverein zu frischen Cocktails, Gesprächen und einem gemeinschaftlichen Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen ein.

 

 

– Teresa Solar Abboud (*1985), ist Künstlerin und Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude 2015–2017. Ausstellungen u.a. in La Panera, Lleida/Spanien; Matadero, Madrid; CA2M (Centro de Arte Dos de Mayo), Madrid; Stiftung Skulpturenpark Köln.

 

– Thomas Lempertz ist ehemaliger Solist des Stuttgarter Staatsballett, Kostümdesigner, Performer und Künstler.

 

– Studierende: Elisabeth Brose, Leon Dürnay, Carla Ebert, Elisabeth Festl, Dirk Flach, Heidi Grandy, Sonja Guckenberger, Carolin Heel, Vesna Hetzel, Anne Paula Heymann, Theresa Klumpp, Konrad Lucas, Josepha Lutz, Angela Matthies, Annarita Matuschka, Ramona Mohr, Larissa Salzer, Michael Schramm, Miriam Wieser.

 

– Cristina Gómez Barrio, Wolfgang Mayer (discoteca flaming star) sind Professoren für Intermediales Gestalten an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 1998 gründeten sie discoteca flaming star als kollaborative Künstler*innengruppe. Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit stehen Performanceprojekte, die mit wechselnden Kooperationspartner*innen realisiert werden.

 

Die Veranstaltung ist eine Kollaboration der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit der Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem Heidelberger Kunstverein.

 

 

 

 

Donnerstag
7.12.
20 Uhr
BAR BLAU
Drinks & Kunst

 

Der erste Donnerstag im Monat ist gesetzt: Bar Blau im Heidelberger Kunstverein

 

Die Cafeteria wird zur Bar und unsere Crew zaubert frische Drinks:

Mojito, Moscow Mule, Margarita …………. aber auch Antialkoholisches oder Bier und Wein sind im Angebot.

 

Wir treffen uns zu Gesprächen und zum Rundgang durch die Ausstellung,

diesmal main act:  ab 20 Uhr Performance mit discoteca flaming star!

 

Kosten: regulär 4 €, ermäßigt 2 €, Mitglieder frei.

(Mitgliedschaft für Student*innen für nur 12 € jährlich!)

 

 

 

 

Sonntag
3.12.
11 Uhr
English Guided Tour

with Sara Ibáñez O’Donnell,  Culture and Public Engagement professional

Donnerstag
30.11.
18 Uhr
›Das documenta-Prinzip? Herausforderungen, Strategien und Grenzen kuratorischen Handelns im globalen Kontext‹

Am Ende des Kunstjahres 2017, nach der Venedig-Biennale und der documenta 14 möchten wir mit Roger M. Buergel, dem Leiter der documenta 12, über die Dynamik global ausgerichteter Großausstellungen diskutieren und speziell nach der Verbindung zwischen Europa und Asien fragen.
Diskutanten: Prof. Dr. Monica Juneja und Dr. Franziska Koch, Exzellenzcluster ›Asia and Europe in a Global Context‹ und Prof. Dr. Henry Keazor, Institut für Kunstgeschichte der Universität Heidelberg, mit Ursula Schöndeling, Direktorin des Heidelberger Kunstvereins.
Die Podiumsdiskussion ist Teil des Programms ›On the Move‹ der Kunsthalle Mannheim, die bis zur Eröffnung ihres Neubaus am 15.12. an verschiedenen Orten gastiert.

Roger Martin Buergel (*1962, Berlin) ist Ausstellungsmacher, Kritiker und Dozent. Er war künstlerischer Leiter der documenta 12 (2007), Leiter der Busan Biennale, Südkorea (2012) und Co-Kurator der Suzhou Biennale, China (2016).

– kostenfrei

 

Sonntag
26.11.
15 Uhr
Künstlerinnengespräch mit Elif Erkan

Elif Erkan erläutert im Gespräch mit Ursula Schöndeling ihre laufende Ausstellung im Heidelberger Kunstverein. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeitsweise und speziell in ihre Auffassung von Skulptur. Alle Besucher*innen sind herzlich zum Dialog eingeladen!

 

Samstag
25.11.
20 Uhr
›Herbst(aus)klang‹ Konzert KlangForum

Unter der künstlerischen Leitung von Walter Nußbaum präsentieren die beiden Klangkörper des KlangForums Heidelberg, Schola Heidelberg und das ensemble aisthesis, ein zweiteiliges Konzertprogramm im Heidelberger Kunstverein:

 

Die erste Hälfte legt den Schwerpunkt auf den Komponisten Wolfgang Witzenmann, dessen Werke von Alter Musik der Komponisten Stradella und Mazzocchi umrahmt werden.

 

In der zweiten Konzerthälfte, die dem 80. Geburtstag von Roswitha Sperber gewidmet ist, sind ausgewählte Musikstücke der Komponistinnen Galina Ustwolskaja und Rebecca Saunders zu hören, die in Heidelberg im Rahmen der Festivalarbeit von Roswitha Sperber uraufgeführt wurden. Roswitha Sperber begründete den Heidelberger Komponistinnenpreis und das Heidelberg Festival, um das Schaffen zeitgenössischer Komponistinnen auszuzeichnen.

 

 

Im Anschluss an das Konzert lädt Roswitha Sperber zu einem geselligen Umtrunk.

– Karten: regulär 20 Euro; Mitglieder/Senioren 15 Euro; Schüler/Studenten 10 Euro

– Vorverkauf bei Zigarren Grimm, RNZ und online unter www.klangforum-heidelberg.de

Freitag
24.11.
19 Uhr
Ausstellungseröffnung Wolfgang Plöger, Jean-Pascal Flavien, Elif Erkan

Zur Eröffnung der Ausstellungen laden wir sie herzlich ein:

Elif Erkan: ›Bag Answers‹
Jean-Pascal Flavien: ›Protocols‹
Wolfgang Plöger: ›After This Comes That Before That Comes This‹

Begrüßung: Julia Philippi, Vorsitzende

Einführung: Ursula Schöndeling, Direktorin

Die Künstler sind anwesend!

Sonntag
5.11.
11 Uhr
Finissage: Ausstellungsrundgang und Künstlergespräch mit Richard Frater und Ursula Schöndeling, Direktorin

Ursula Schöndeling, Direktorin Heidelberger Kunstverein, führt durch die Ausstellung ›Widerständige Bilder‹.

Im Anschluss sprechen der Künstler Richard Frater und Ursula Schöndeling über Fraters Arbeit ›April, 2015‹ und die Biennale für aktuelle Fotografie.
Mehr Informationen zur Arbeit: http://hdkv.de/leseraum/april-2015/

 

Richard Frater (*1984 in Wellington, Neuseeland) studierte an der School of Fine Arts, University of Auckland, und der Glasgow School of Art. 2016 war er Teilnehmer des Berlin Program for Artists und 2017 als Mentor tätig. Zuletzt zeigte er Arbeiten in den Ausstellungen ›This Time of Useful Consciousness‹ im Dowse Art Museum in Wellington oder etwa in ›Made in Germany‹ im Kunstverein Hannover und ›Living Cities 2011‹- in der Adam Art Gallery in Wellington 2015.

 

 

Richard Frater: April, 2015/2017, (Detail). Installationsansicht: Andreas Langfeld

Donnerstag
2.11.
20 Uhr
Bar Blau
Kunst / Drinks / Führung

 

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in unsere ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Neben dem Genuss von frischen Getränken habt ihr die Möglichkeit, ab 21 Uhr in einer Führung mit Anica Skibba mehr über die Ausstellungen zu erfahren.

 

Kosten: regulär 4€, ermäßigt 2 €, Mitglieder frei.

Donnerstag
2.11.
21 Uhr
Führung zur Ausstellung ›Widerständige Bilder‹

 

 

Ausstellungsrundgang mit Anica Skibba, Studentin Kunstgeschichte.

Mittwoch
1.11.
12 Uhr
Mobile Dunkelkammer
Foto-Negative selbst entwickeln

 

 

Entwickeln in der Dunkelkammer – eine romantische Vorstellung, die durch die digitale Fotografie fast nur noch Experten vorbehalten ist. Während sechs Tagen wird dieses Erlebnis für jeden erfahrbar gemacht, denn die Mobile Dunkelkammer macht an öffentlichen Plätzen in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen halt.

Jeden Tag gibt es eine Porträt-Session, bei der man sich von einer Großformatkamera ablichten lassen kann. Die Negative werden dann angeleitet in der Dunkelkammer entwickelt, die Abzüge können als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

 

Keine Kosten und keine Anmeldung (da für alle Passanten und Interessierte offen)

 

Ort: Hauptstraße 97, vor dem Heidelberger Kunstverein und dem Kurpfälzischen Museum

Von 12 bis 16 Uhr

Dienstag
31.10.
12 Uhr
Mobile Dunkelkammer
Foto-Negative selbst entwickeln

 

 

Entwickeln in der Dunkelkammer – eine romantische Vorstellung, die durch die digitale Fotografie fast nur noch Experten vorbehalten ist. Während sechs Tagen wird dieses Erlebnis für jeden erfahrbar gemacht, denn die Mobile Dunkelkammer macht an öffentlichen Plätzen in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen halt.

Jeden Tag gibt es eine Porträt-Session, bei der man sich von einer Großformatkamera ablichten lassen kann. Die Negative werden dann angeleitet in der Dunkelkammer entwickelt, die Abzüge können als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.
Keine Kosten und keine Anmeldung (da für alle Passanten und Interessierte offen)

 

Ort: Hauptstraße 97, vor dem Heidelberger Kunstverein und dem Kurpfälzischen Museum

Von 12 bis 16 Uhr

Donnerstag
26.10.
19 Uhr
Führung zur Ausstellung ›Widerständige Bilder‹

 

 

Ausstellungserkundung mit Anica Skibba, Studentin Kunstgeschichte.

Sonntag
22.10.
14 Uhr
Kuratorenführung zur Ausstellung ›Widerständige Bilder‹
Führung durch die Ausstellung ›Widerständige Bilder‹ mit dem Kurator Boaz Levin.

 

Boaz Levin (*1989 in Jerusalem) ist Mitglied des Kuratorenteams der Biennale für aktuelle Fotografie (vormals Fotofestival).

 

Er studierte Kunst an der Bezalel Academy of Arts, Jerusalem und an der Universität der Künste, Berlin bei Hito Steyerl.
Mit Hito Steyerl, Fred Lamb und Vera Tollmann gründete er 2014  das ›Research Center for Proxy Politics‹. Es handelt sich um eine Gruppe von Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Theoretiker*innen und Praktiker*innen, die die Auswirkungen des digitalen Wandels auf gesellschaftliche und politische Zusammenhänge untersuchen und gestalten. Die Ergebnisse werden auf einer Website unter http://rcpp.lensbased.net/ veröffentlicht.

 

Boaz Levin lebt als Künstler, Schriftsteller, Forscher und freier Kurator in Berlin und Jerusalem.

 

Bei der Führung gibt der Kurator Einblicke in seine Ausstellungskonzeption sowie in die Arbeit ausgewählter Künstler*innen.

 

Samstag
21.10.
12 Uhr
Öffentliche Podiumsdiskussion: ›Tod der Streetphotography oder Tod des Rechts am eigenen Bild?‹ bis 14:30 Uhr
Eingeschränkter Zugang zu den Videoinstallationen und Diaprojektionen während der Veranstaltung bis 14:30 Uhr

Unter welchen Umständen dürfen fremde Personen in der Öffentlichkeit fotografiert werden? Gelten bei der Ausübung von ›Streetphotography‹ andere Grundsätze als bei Schnappschüssen von Privatpersonen? Wie den widerstreitenden Interessen von ungestörter Kunstausübung und dem Schutz der Privatsphäre in einer digitalen Gesellschaft wirksam Rechnung getragen werden kann, wird Thema dieser Veranstaltung sein, bei der namhafte Vertreter aus Jurisprudenz, Anwaltschaft und Kunst zu Wort kommen werden.
Eine Veranstaltung im Rahmen der XI. Heidelberger Kunstrechtstage des Instituts für Kunst und Recht (ifkur) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).

 

Eintritt: frei

Donnerstag
19.10.
19 Uhr
Führung zur Ausstellung ›Widerständige Bilder‹

 

Ausstellungsrundgang mit Jasmin Meinold, kuratorische Assistenz.

Samstag
14.10.
11 Uhr
Städtetour Heidelberg

 

Bei der Städtetour haben Sie die Möglichkeit, an einem Tag durch alle teilnehmenden Ausstellungshäuser der Biennale für aktuelle Fotografie einer Stadt geführt zu werden (Dauer: ca. 3 Stunden).

 
Bitte beachten Sie, dass lange Fußwege zurückgelegt werden.
Anmeldung erwünscht: Tel.: 0621 293 3837, E-Mail: info@biennalefotografie.de

 
Treffpunkt: Sammlung Prinzhorn, Voßstraße 2, 69115 Heidelberg
Kosten: 6 € pro Person

Donnerstag
12.10.
19 Uhr
›Blick hinter die Kulissen‹
Was ist eigentlich die Biennale für aktuelle Fotografie, und wie entstehen so viele Ausstellungen?

 

Yasmin Meinicke, Geschäftsführerin, erklärt, wie die Biennale für aktuelle Fotografie zu dem wurde, was sie heute ist und wie dieses Konstrukt aus kuratiertem Fotofestival über drei Städte, zwei Bundesländer und sieben Ausstellungshäuser hinweg funktioniert.

 

Praktische Fragen zu Ausstellungsaufbau, Leihe, etc. werden vom Ausstellungskoordinator Christoph Blass beantwortet.

Ein Angebot der Volkshochschule Heidelberg e.V.

 

  • Anmeldung über: www.vhs-hd.de
  • Kosten: 9 Euro
Mittwoch
11.10.
20 Uhr
Shumona Sinha liest ›Staatenlos‹ // abgesagt
Shumona Sinha stellt ihr neues Buch „Staatenlos“ vor.

 

Aufgrund einer Erkrankung der Autorin kann die Lesung leider nicht stattfinden.

 

Lesung / Auszüge: Shumona Sinha (französisch)

Übersetzung: Thomas Städtler (deutsch)

Moderation: Erika Mursa

Shumona Sinha zählte zu den Höhepunkten der ›Heidelberger Literaturtage im Aufbruch 2017‹. Im Heidelberger Kunstverein stellt sie ihr neuestes Buch vor, das im September 2017 im Verlag Edition Nautilus erscheint.

 

In starken Bildern schreibt die Autorin über drei Frauen, die sich einer unbarmherzigen Ordnung gegenübersehen – in Paris wie in Kalkutta. Sie sind entwurzelt, heimatlos, nie ganz angekommen in einer Gesellschaft, die unlebbar ist, vor allem für Frauen und Fremde. In einer Gegenwart, die zunehmend von Misstrauen, Angst und sogar Hass dem Anderen gegenüber geprägt ist, ist ›Staatenlos‹ eine wichtige und einzigartige literarische Stimme.

 

Shumona Sinha, geboren 1973 in Kalkutta, lebt seit 2001 in Paris. Für ihren Roman ›Erschlagt die Armen!‹ (dt. 2015) erhielt sie u.a. den Internationalen Kulturpreis des Hauses der Kulturen der Welt in Berlin. Auch ihr dritter Roman ›Kalkutta‹ (dt. 2016) wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Prix du Rayonnement de la langue et de la littérature française der Académie française und dem Grand Prix du Roman de la Société des gens de lettres.

 

Eine Veranstaltung des Deutschen-Französischen Kulturkreises in Kooperation mit dem Heidelberger Kunstverein.

 

  • Karten: 8 Euro an der Abendkasse, ermäßigt 5 Euro
  • Einlass ab 19:30 Uhr

Sonntag
8.10.
11 Uhr
Führung zur Ausstellung ›Widerständige Bilder‹

 

 

Ausstellungsrundgang mit Maximilian Bauer, Künstler und Kunstvermittler.

Donnerstag
5.10.
20 Uhr
Bar Blau
Kunst / Drinks / Führung

 

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in unsere ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Neben dem Genuss von frischen Getränken habt ihr die Möglichkeit, mehr über die Ausstellungen zu erfahren.

Lesung Ingo Schulze // 20 Uhr

Ausstellungsrundgang mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilian Bauer. // ca. 21 Uhr

 

Kosten: regulär 4€, ermäßigt 2 €, Mitglieder frei. (Für die Lesung wird ein gesonderter Eintritt erhoben)
Donnerstag
5.10.
20 Uhr
Lesung mit Ingo Schulze
In Kooperation mit ›Allerorts: Literatur!‹

Ingo Schulze ist einer der renommiertesten deutschen Autoren seiner Generation. Sein Debüt ›33 Augenblicke des Glücks‹ (1995) wurde mit Begeisterung aufgenommen, einzelne Erzählungen wurden im New Yorker abgedruckt. ›Simple Storys‹ (1998) war ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Für ›Handy‹ (2007) wurde er mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, für ›Neue Leben‹ (2005) mit dem Joseph-Breitbach-Preis. Sein Werk wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Sein neuer Roman ›Peter Holtz. Sein glückliches Leben von ihm selbst erzählt – aufgeschrieben und für den Druck vorbereitet von Ingo Schulze‹ erscheint Anfang September.

 

Zum Buch:

Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitgli ed (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort. Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Figur erstehen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brauchen: in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt. Vom Waisenkind zum Millionär. Wie konnte das so schiefgehen?

 

Das Anfang 2016 vom Karlstorbahnhof initiierte Format Allerorts: Literatur! präsentiert Autoren und ihre Werke mithilfe zahlreicher Partner an den verschiedensten Orten in der Stadt. Literatur nimmt mit auf Reisen – zu neuen Gedanken und Orten. Sie bringt Sprache an spannende Plätze in die Stadtteile und lädt ein, aussichtsreiche Ufer in der Literaturstadt Heidelberg zu erforschen.

 

Der Abend wird moderiert von Beatrice Faßbender.

Link zum Ticketkauf

 

Donnerstag
5.10.
21:30 Uhr
Führung zur Ausstellung ›Widerständige Bilder‹

 

 

Ausstellungsrundgang mit Maximilian Bauer, Künstler und Kunstvermittler.

Samstag
30.9.
11 Uhr
InstaWalk mit ›This Ain’t Art School‹

 

Gemeinsam mit der freien Autorin, Instagrammerin und ›This Ain’t Art School‹-Gründerin Anika Meier führt Sie die Erkundungstour per Instagram durch die Ausstellungshäuser der Biennale für aktuelle Fotografie in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg.

 

  • Treffpunkt: Kunstverein Ludwigshafen, Bismarckstraße 44-48, 67059 Ludwigshafen am Rhein
  • Kosten: frei
  • Anmeldung: @thisaintartschool
Donnerstag
28.9.
09 Uhr
Kunstreise: Biennale Venedig

Mit Anne Imhof und Franz Erhard Walther wurden in diesem Jahr gleich zwei deutsche Künstler mit dem Goldenen Löwen, einem der international beachteten Kunstpreise, ausgezeichnet. Die Preisvergabe an den deutschen Pavillon wurde frenetisch gefeiert und gleichzeitig harsch kritisiert. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns ein Bild machen: Wir erkunden die Länderbeiträge in den Pavillons auch außerhalb der Gardini und bilden eine Heidelberger Jury. Auch die umfangreiche Gruppenausstellung ›Viva Arte Viva‹, kuratiert von Christine Macel, schauen wir im gemeinsamen Rundgang an. Die Reise findet in Begleitung von Ursula Schöndeling und Jasmin Meinold statt.

 

Samstag
23.9.
19:30 Uhr
›Tour de Photo‹
Zur ›Langen Nacht der Fotografie‹ laden Diana Frasek und Kathrin Nicklas zu einer Rad-Tour ein (Dauer: bis ca. 23 Uhr).

Wir starten am Kunstverein und steuern ausgesuchte Orte der OFF//FOTO an, hier warten Kunstwerke und Gespräche. Für Verpflegung ist gesorgt.

 

Anmeldung bis Mittwoch, den 20. September unter vermittlung@hdkv.de oder 06221 184086.

Das genaue Programm wird per mail versendet.

 

Kosten: 7€
Bitte Fahrrad mitbringen!

 

Samstag
23.9.
18 Uhr
Lange Nacht der Fotografie
Im Rahmen einer ›Langen Nacht der Fotografie‹ öffnen die Biennale für aktuelle Fotografie und das OFF//FOTO alle teilnehmenden Ausstellungsräume bis in die späten Abendstunden hinein. Die Besucher können die vielfältigen und zahlreichen Schauplätze der Fotografie erkunden und auf Entdeckungstour gehen. So werden Ausstellungen zum Ort der Begegnung und die Fotokunst für alle erlebbar.
Der Heidelberger Kunstverein bietet im Rahmen der ›Langen Nacht der Fotografie‹ die ›Tour de Photo‹ an.
Samstag
23.9.
17 Uhr
Künstler*innengespräch zur ›Langen Nacht der Fotografie‹
Lesung, Filmvorführung und Künstlergespräch mit Merle Kröger, Philip Scheffner und Boaz Levin

 

Boaz Levin, Merle Kröger und Philipp Scheffner sprechen über die Arbeit am Film ›Havarie‹ (93 min), dessen Ausgangsmaterial ein kurzes YouTube-Video über ein Flüchtlingsboot mit Motorschaden ist. Die Filmaufnahme stammt von einem Reisenden auf einem Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer.

 

17:00 Uhr             Lesung und Filmscreening

19:00 Uhr             Gespräch

Merle Kröger und Philip Scheffner, Havarie, 2016, Projektion, 93 min, Farbe, Ton, © pong film GmbH

Donnerstag
21.9.
19 Uhr
Workshop: ›Die Qual der Wahl‹

 

 

Wahlplakate überall!

 

Was spricht Dich an? Was lässt Dich kalt? Auf welches Plakat fällt Deine Wahl?

 

Diana Frasek und Kathrin Nicklas erkunden mit Euch die Ausstellung ›Widerständige Bilder‹. Dazu gehören gemeinsame Gespräche und die Möglichkeit bei Musik und Getränken eigene Plakate als Collagen zu gestalten.

 

Kosten: 2 Euro

Donnerstag
14.9.
18 Uhr
Expertengespräch: ›Wie gefährlich ist Fotografie?‹

 

 

Dr. Nausikaä El-Mecky (PostDoc Kulturelles Erbe, Projekt heiEDUCATION) und Sylvia Ballhause sprechen anhand der ausgestellten Werke über Manipulation, Zensur und Zirkulation von Bildern im gegenwärtigen politischen Kontext.

 

 

Moderation: Sylvia Ballhause, Künstlerin und Kuratorin für Fotografie

Sonntag
10.9.
11 Uhr
Eröffnung ›Widerständige Bilder‹ mit anschließendem Künstler*innengespräch im Heidelberger Kunstverein
Eröffnung der Ausstellung ›Widerständige Bilder‹ der Biennale für aktuelle Fotografie im Heidelberger Kunstverein.

 

11:00-11:15

 

Begrüßung durch Stefan Hohenadl, Vorstand Biennale für aktuelle Fotografie

Ursula Schöndeling, Direktorin des Heidelberger Kunstvereins

Boaz Levin, Kurator der Ausstellung

 

11:15-13:15

 

Künstler*innengespräche:

 

 

Boaz Levin im Gespräch mit belit sağ und Fred Lonidier zu Repräsentationspolitik und den Antinomien der Dokumentarfotografie.

Mark Soo stellt sein Projekt ›Madame Guillotine‹ vor: eine politische Geschichte der fotografischen Bildgebung.

 

(beide Gespräche in englischer Sprache)
Freitag
8.9.
19 Uhr
Eröffnung der Biennale für aktuelle Fotografie ›Farewell Photography‹ im Port25 in Mannheim
Port25 – Raum für Gegenwartskunst

Ab 19:00:

 

Feierliche Eröffnung ›Farewell Photography‹ in Port25 – Raum für Gegenwartskunst

 

Begrüßung: Sabine Schirra, Vorstand Biennale für aktuelle Fotografie

 

Reden:

 

Theresia Bauer, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

 

Kuratoren:

 

Florian Ebner, Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke, Christin Müller, Kathrin Schönegg

 

anschließend Musik und Bar

Sonntag
20.8.
16 Uhr
Finissage Künstlergespräch mit Via Lewandowsky ›Komplizen im Verweilen‹
Via Lewandowsky spricht über seine Ausstellung > Komplizen im Verweilen<,
seine Zusammenarbeit mit Durs Grünbein und seine Soundobjekte in der Ausstellung.
 
Sonntag
20.8.
15 Uhr
Finissage-Führung zu Natalie Czech ›You see// but / you say‹
mit Ursula Schöndeling, Direktorin

Mittwoch
16.8.
18 Uhr
Mitgliederführung: Prof. Dr. Henry Keazor

Wir laden Sie ein zum Ausstellungsrundgang und anschließendem Gespräch mit Prof. Dr. Henry Keazor.

In der Reihe Mitgliederführung teilen Mitglieder des HDKVs ihr Wissen und ihre Perspektiven auf die Ausstellungen mit Ihnen. Das Format – ob Führung oder Dialog, Zwiegespräch oder Vortrag – wählen die Vortragenden jeweils selbst. Wir freuen uns auf spannende, persönliche Einblicke sowie Statements unserer Mitglieder und inspirierende Gespräche!

Prof. Dr. habil. Henry Keazor ist seit 2012 Professor am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg. Neben seinem Forschungsschwerpunkt in italienischer und französischer Barockmalerei widmet er sich in seiner Forschung u. a. auch dem Phänomen der (Kunst-) Fälschung, zeitgenössischer Architektur und der Rezeption von Kunst in Literatur, Musikvideos und Medien der Populärkultur. Seit September 2012 ist Henry Keazor stellvertretender Vorsitzender des Heidelberger Kunstvereins.

Donnerstag
10.8.
19 Uhr
Führung
mit der kuratorischen Assistenz Jasmin Meinold
Donnerstag
3.8.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in unsere ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Neben frischen Cocktails und weiteren Getränken habt ihr die Möglichkeit, mehr über die Ausstellungen zu erfahren.

 

Ausstellungsrundgang mit Dr. Florian Arnold // 19 Uhr

 

Plattenauflegen // 20:30 Uhr

mit Dr. Florian Arnold und Julia Hildenbrand

Donnerstag
3.8.
19 Uhr
Mitgliederführung: Dr. Florian Arnold

Wir laden Sie ein zum Ausstellungsrundgang  mit Dr. Florian Arnold.

In der Reihe Mitgliederführung teilen Mitglieder des HDKVs ihr Wissen und ihre Perspektiven auf die Ausstellungen mit Ihnen. Das Format – ob Führung oder Dialog, Zwiegespräch oder Vortrag – wählen die Vortragenden jeweils selbst. Wir freuen uns auf spannende, persönliche Einblicke sowie Statements unserer Mitglieder und inspirierende Gespräche!

 

Florian Arnold studierte Philosophie und Germanistik in Heidelberg und Paris. Nach einer philosophischen Promotion an der Universität Heidelberg schließt er aktuell eine zweite Promotion im Fachbereich Design der Hochschule für Gestaltung Offenbach ab. Er leitet die Redaktion der Philosophischen Rundschau. Link zur Website

 

Im Anschluss laden wir in die Bar Blau in der Cafeteria des Heidelberger Kunstvereins ein. Ab 20:30 Uhr mit musikalischer Untermalung von Dr. Florian Arnold und Julia Hildenbrand.

 

 

Samstag
29.7.
10 Uhr
Cyanotypie-Workshop mit dem Kalamari Klub

Bild: Simone Magaard

Bild: Simone Magaard

 

Die Cyanotypie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts als eine der ersten fotografischen Bildgebungsverfahren. Mit Hilfe von Papier, lichtempfindlichen Chemikalien und Sonnenlicht entstehen Fotogramme und Fotografien – die Ergebnisse dieser analogen Technik imponieren noch heute durch ihre typischen zyanblauen Farbtöne. In dem eintägigen Workshop lernt Ihr die Grundlagen dieses alternativ-fotografischen Handwerks kennen und fertigt Cyanotypie-Abzüge von euren eigenen Fotografien an.

 

Von und mit : Nicolas Reinhart, künstlerische Leitung Kalamari Klub

www.kalamariklub.org

 

– Preis: 50 Euro regulär, 30 Euro für Schüler / Studierende/ Arbeitslose und Mitglieder des HDKV

– Bitte um Anmeldung bis Freitag, den 15.7. unter vermittlung@hdkv.de oder telefonisch unter 06221 – 184086

 

Donnerstag
27.7.
19 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte
Freitag
21.7.
10 Uhr
Kunstreise: documenta 14 und Skulptur Projekte Münster

Fridericianum, Foto: Mathias Völzke

 

Die documenta 14 und die Skulptur Projekte Münster gehören zu den Highlights in einem ereignisreichen Kunstjahr 2017. Unter der Leitung von Adam Szymczyk wird die documenta 14 in diesem Jahr gleichberechtigt in Athen und Kassel ausgetragen. Gemeinsam wollen wir die Kasseler Ausstellung besuchen und erfahren, was sich hinter dem Titel ›Von Athen lernen‹ verbirgt. Von Kassel aus fahren wir weiter nach Münster, wo zum fünften Mal die Skulptur Projekte stattfinden. Seit 1977 wird die renommierte Großausstellung im Rhythmus von zehn Jahren mit einem weltweit einzigartigen Konzept realisiert. Als kuratorisches Team laden Kasper König, Britta Peters und Marianne Wagner internationale Künstlerinnen und Künstler ein, die Beziehung von Kunst, öffentlichem Raum und urbanem Umfeld zu untersuchen und ortsspezifische neue Arbeiten zu entwickeln.

 

Die Reise findet in Begleitung von Ursula Schöndeling und Jasmin Meinold statt. Sie umfasst Bahnfahrt, Übernachtungen in Kassel und Münster sowie Führung und Eintritt. Es ist möglich, auch nur Teile der Reise zu buchen.

 

– Kosten für die gesamte Reise ca. 520 Euro p. P.

– Anmeldeschluss ist der 30.4.

– Weitere Details zur Reise erhalten Sie telefonisch unter 06221–184086 oder unter hdkv@hdkv.de

Donnerstag
20.7.
19 Uhr
Ali Moraly: ›Quatrain nach Paul Celans Todesfuge‹

Ali Moraly komponierte das Stück ›Quatrain nach Paul Celans Todesfuge‹ für Solovioline im Auftrag der documenta 14 als Akt des mehrteiligen Werks ›Fugue‹ des schottischen Künstlers Ross Birell. Das Stück wurde von Ali Moraly zur Eröffnung der documenta 14 in Athen am 8. April uraufgeführt und zur Pressekonferenz der documenta 14 in Kassel erneut gespielt.

Im Heidelberger Kunstverein wird Ali Moraly das vierteilige Stück wiederum aufführen. Im Anschluss daran erläutert er im Gespräch mit Prof. Dr. Tobias Bulang (Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg) das Verhältnis von literarischer Vorlage und der musikalischen Komposition aus seiner persönlichen Perspektive als Flüchtling. Mit Ursula Schöndeling thematisiert er die transdisziplinäre Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern im Rahmen der documenta 14.

Ali Moraly (* 1979 in Damaskus) ist Violinist, Komponist und Autor. Er studierte Violine an der Solhi Al-Wadi Musik Schule und später an der Hochschule für Musik und Theater in Damaskus, 2006 in Lyon bei Claire Bernard, und Roger Germser. Er war mehrere Jahre Teil von Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra. Außerdem hatte er die Stelle eines Violinsolisten an der Oper Damaskus inne und trat mit dem Syrian National Symphony Orchestra auf. 2016 schloß er sein Masterstudium bei Nachum Ehrlich an der Hochschule für Musik in Karlsruhe ab. 2012 floh er aus Syrien, zurzeit lebt er in Mannheim.

 

Eintritt: regulär 4 Euro, Mitglieder frei

Sonntag
16.7.
12 Uhr
Kunstsonntag

 

Ein Sonntag voller Kunst! Am 16. Juli laden die Mitglieder von Kunst Heidelberg, einem Verbund von Museen, Galerien und Kunstorten der Stadt mit Fokus auf moderne und zeitgenössische bildende Kunst, zum gemeinsamen Kunstsonntag. Lernen Sie die Akteure der Heidelberger Kunstlandschaft kennen bei Führungen durch die aktuellen Ausstellungen, Künstlergesprechen, Kaffee und Sekt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen !

Ein detailliertes Programm finden Sie unter www.kunstheidelberg.de und in den Aufstellern von Fahrwerk.

Kunst Heidelberg sind: Heidelberger Kunstverein, Kurpfälzisches Museum, Sammlung Prinzhorn, Museum Haus Cajeth, Haus am Wehrsteg, boeckercontemporary heidelberg, Heidelberger Forum für Kunst e. V., Skulpturenpark Heidelberg e. V., Be-art Galerie für Fotografie, Edition Staeck, Galerie Grewenig | Nissen, Galerie Marianne Heller, Galerie Kunst2, Galerie p13, Galerie Julia Philippi, Kunstraum Vincke-Liepmann, Willibald-Kramm-Preis-Stiftung

Donnerstag
13.7.
19:30 Uhr
Paul Stephens: ›Later / the atelier / ate her‹
Vortrag in englischer Sprache

In seinem Buch ›The Poetics of Information Overload‹ (2015) skizziert der amerikanische Literaturwissenschaftler Paul Stephens eine Genealogie der Dichtung des 20. und 21. Jahrhunderts von der literarischen Moderne bis zur gegenwärtigen Dichtung. Seine Frage: ›War die Avant-Garde nicht immer schon technologisch ?‹ gewinnt ihre Schärfe vor dem Hintergrund der Äußerungen von Dichtern, die schon im ausgehenden 19. Jahrhundert die Unmenge von Informationen durch Zeitung, später durch Radio beklagten.

Doch begnügt sich Stephens nicht mit einem Lamento zur vielbeschworenen Überlast des Informationszeitalters.Vielmehr zeigt er wie sich Schriftsteller*innen seit dem Beginn der Moderne bis in die Gegenwart mit den jeweils neuen Medien auseinandersetzen und eigene neue Schreibstile entwickeln. In seinem Vortrag widmet er sich dem Werk von Natalie Czech und untersucht ihren Umgang mit Texten von Aram Saroyan, Gertrude Stein, Richard Hellund Yvonne Rainer.

 

 

Vortrag in englischer Sprache, ggf. deutsche Übersetzung.

Im Anschluss Gespräch mit Autor und Künstlerin.

 

Paul Stephens (PHD) ist Literaturwissenschaftler und lebt in New York. Er gibt das Literaturmagazin ›convulsion‹ heraus. Er lehrte u. a. an der Columbia University, Bard College, der Emory University. Zurzeit arbeitet er an einem neuen Buch zum ›minimal writing‹.

 

Donnerstag
13.7.
18:30 Uhr
Künstlergespräch mit Natalie Czech

Natalie Czech und Ursula Schöndeling sprechen bei einem Rundgang durch die Ausstellung über ausgewählte Arbeiten. Im Anschluss findet der Vortrag von Paul Stephens statt.

Freitag
7.7.
09 Uhr
ABGESAGT: Kunstreise: ›Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse‹ im Städel Museum Frankfurt a. M.
Empfang und Einführung: Dr. Martin Engler, Kurator der Ausstellung

LEIDER HABEN WIR  NICHT DIE MINDESTTEILNEHMERANZAHL ERREICHT UND MÜSSEN DIE FAHRT ABSAGEN!

In einer umfassenden Überblicksausstellung widmet sich das Städel Museum der Klasse von Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. Das Werk des Künstlerpaares ist Ausgangspunkt, um die radikale Veränderung im Umgang mit dem Medium der Fotografie, die sich ab den 1980er und in den 1990er Jahren in den Arbeiten ihrer Schüler manifestiert, aufzuzeigen und ihre Tragweite bis in unsere Gegenwart zu untersuchen. Zu sehen sind Werke von Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich.

 

Danach werden wir noch einen Rundgang durch die Sammlung des Städel Museums machen. Ursula Schöndeling zeigt ihre Lieblingswerke. Abstecher in das MMK, den Portikus, die Schirn Kunsthalle oder den Kunstverein sind möglich, Grüne Soße und Apfelwein dagegen obligatorisch.

 

– Reise mit der Deutschen Bahn, Kosten: ca. 40 Euro p. P.

– Anmeldung bis Freitag, 30.6. telefonisch unter 06221 – 184086 oder per Mail an hdkv@hdkv.de

Donnerstag
6.7.
20 Uhr
Bar Blau
Kunst / Drinks / Führung

 

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in unsere ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Neben frischen Cocktails und weiteren Getränken habt ihr die Möglichkeit, mehr über die Ausstellungen zu erfahren.

 

Diesmal ergänzen wir die Bar um:

Mitgliederversammlung // 18 Uhr

Ausstellungsrundgang mit Ursula Schöndeling // 20 Uhr

 

Donnerstag
6.7.
18 Uhr
Mitgliederversammlung
Einladung zur Mitgliederversammlung 2017

 

Liebe Mitglieder,

wir möchten Sie ganz herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 6. Juli um 18 Uhr in den Räumen des Heidelberger Kunstvereins einladen.

Im Anschluss um ca. 20 Uhr bietet Ihnen Ursula Schöndeling eine Abendführung durch die Ausstellungen an und wir freuen uns auf Cocktails und Gespräche mit Ihnen in der Bar Blau.

 

Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor

TOP 1 Begrüßung durch die Erste Vorsitzende Julia Philippi

TOP 2 Genehmigung der Tagesordnung

TOP 3 Genehmigung der Protokolle der Mitgliederversammlung vom 11.6.16 und 30.9.16

TOP 4 Bericht der Ersten Vorsitzenden Julia Philippi

TOP 5 Bericht und Ausblick der Direktorin Ursula Schöndeling zum Jahr 2017

TOP 6 Bericht des Schatzmeisters Dr. Manfred Stolzenburg

TOP 7 Bericht der Kassenprüferinnen für das Geschäftsjahr 2016

TOP 8 Aussprache über die Berichte

TOP 9 Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016

TOP 10 Wahl der Kassenprüfer*innen für das Geschäftsjahr 2017

TOP 11 Verschiedenes

TOP 12 Warum und wie feiern wir unser 150jähriges Jubiläum? Ideensammlung.

 

Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei der Geschäftsstelle des HDKV, Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg eingereicht werden. Bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis mit.

 

Mit den besten Grüßen

Julia Philippi, Erste Vorsitzende

Sonntag
2.7.
12 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte
Donnerstag
29.6.
20 Uhr
Konzert ›Im Wirbel der Zeiten‹
Ein Konzert des KlangForum Heidelberg e. V.

 

Das Projekt ›Im Wirbel der Zeiten‹ setzt ein spätes Schlüsselwerk des französischen Spektralismus, Griseys ›Vortex temporum‹, in den klanglichen Kontext zweier neuer Kompositionen, die nur auf den ersten Blick typisch deutsch oder typisch französisch komponiert erscheinen.

 

– Niklas Seidl (* 1983), ›Im Schacht‹, für fünf Stimmen und sieben Instrumente (2014, Uraufführung)

– Kathrin A. Denner (* 1986), ›Epitaph‹, Motette für sechs solistische Singstimmen (2015, Uraufführung)

– Gérard Grisey (1946 – 1998), ›Vortex temporum‹, für Klavier und fünf Instrumente (1994 – 1996)

 

Schola Heidelberg, ensemble aisthesis

Walter Nußbaum,

Leitung Sebastian Schottke, Klangregie / ZKM

 

– Tickets bei Grimm, RNZ, und online unter www.klanghd.de

– Preise: 20 Euro regulär, 10 Euro ermäßigt und Mitglieder des HDKV und KlangForum

Dienstag
27.6.
16:30 Uhr
Einführung für Pädagog*innen
Der Heidelberger Kunstverein als Lernort

 

Einführung für angehende und praktizierende Pädagog*innen mit Susanne Catrein (Akademische Rätin, Pädagogische Hochschule in Heidelberg) und Ursula Schöndeling.

 

Bild-Sprache: Welches Potential steckt im Verhältnis von Bild und Text ? Mit Fotografie schreiben oder zur Fotografie schreiben ? Text im Bild – Bild als Text ?

 

Wir bieten Ihnen einen kurzen Rundgang durch die laufenden Ausstellungen. Dabei stellen wir neben den Arbeiten der Künstler auch mögliche Anschlüsse an Unterrichtsthematiken und kreative Ansätze vor.

 

– Bitte um Anmeldung bis zum 25.6. telefonisch unter 06221 – 184086 oder per Mail an vermittlung@hdkv.de

Samstag
24.6.
19 Uhr
Kunstfest ›Imagine‹

 

Zusammen mit dem Kurpfälzischen Museum lädt der Kunstverein zu einem großen Sommerfest ein, das in diesem Jahr unter dem Titel ›Imagine‹ steht : Beide Häuser und der Garten sind bis spät in die Nacht geöffnet ! Folgen Sie der Rätselralley durch die Ausstellungen beider Häuser, und gewinnen Sie tolle Preise bei der Kunsttombola. Neben Kurzführungen und einem Kuratorengespräch gibt es die Möglichkeit, bei Aktionen der Malstube selbst kreativ zu werden. Für das leibliche Wohl sorgen Wein-, Cocktail- und Kaffeebar sowie die Pizzeria Unter Freunden, Sushi und die malaysische Küche von Serai

bei musikalischer Begleitung u. a. von Balsamico, Tape DJ zwischenfischen und Fletcher DuBois.

 

– Das genaue Programm wird vor Ort bekannt gegeben.

– Eintritt: 5 Euro

– Mitglieder des Kunstvereins und des Freundeskreises des Museums sowie Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt !

Freitag
23.6.
19 Uhr
Vernissage

Wir laden herzlich ein zur Vernissage der beiden Ausstellungen:

 

Natalie Czech ›you see // but / you say‹

und

Via Lewandowsky und Durs Grünbein ›Komplizen im Verweilen‹

in Koopertation mit Heidelberger Literaturtage im Aufbruch

 

Begrüßung

Begrüßung; Julia Philippi, Erste Vorsitzende

Einführung in ›you see // but / you say‹: Ursula Schöndeling, Direktorin

Einführung in ›Komplizen im Verweilen‹: Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts Stadt Heidelberg

 

Mittwoch
21.6.
20 Uhr
Lesung von Durs Grünbein

Durs Grünbein liest neue und unveröffentlichte Gedichte im Rahmen der Heidelberger Literaturtage im Aufbruch

 

 

 

Durs Grünbein (* 1962, Dresden) lebt seit 1986 nach kurzzeitigem Studium als Dichter, Übersetzer und Essayist in Berlin. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis 1995, den Georg Büchner-Preis 1995, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen- Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis 2006 der Preußischen Seehandlung verbunden mit der Heiner-Müller-Professur 2006.

Mittwoch
21.6.
21:15 Uhr
Gespräch: Durs Grünbein und Via Lewandowsky

Im Anschluss an die Lesung von Durs Grünbein spricht der Dichter zusammen mit dem Künstler Via Lewandowsky zur Verbindung von Literatur und bildender Kunst am Biespiel ihres gemeinsamen Projekts ›Komplizen im Verweilen‹.

 

Im Rahmen der Heidelberger Literaturtage im Aufbruch

 

 

Via Lewandowsky (* 1963, Dresden) studierte von 1982 bis 1987 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zwischen 1985 und 1989 veranstaltete er dort mit der Avantgardegruppe der ›Autoperforationsartisten‹ subversive Performances, die den offiziellen Kunstbetrieb der DDR unterliefen. 1989 verließ er kurz vor der Wende die DDR und zog nach Westberlin. Er reist viel und hatte diverse längere Aufenthalte im Ausland u. a. in New York, in Rom, in Peking und in Kanada. Er lebt in Berlin.

 

Durs Grünbein (* 1962, Dresden) lebt seit 1986 nach kurzzeitigem Studium als Dichter, Übersetzer und Essayist in Berlin. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis 1995, den Georg-Büchner-Preis 1995, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen- Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis 2006 der Preußischen Seehandlung verbunden mit der Heiner-Müller-Professur 2006.

Sonntag
28.5.
15 Uhr
Direktorengespräch: ›Fünf Jahrzehnte Landschaftskunst im HDKV‹
Dialogführung und Bilderschau mit Hans Gercke und Ursula Schöndeling

Detail, Ausstellung Barbara Nemitz, Heidelberger Kunstverein 1997

 

Land Art / Landschaftskunst gehört zu den innovativen Kunstbewegungen, die besonders in den 1960er-Jahren ins öffentliche Bewusstsein traten. Künstler*innen verließen damals programmatisch die Ateliers und arbeiteten in der Landschaft. Hans Gercke präsentierte als Direktor des Heidelberger Kunstvereins Ausstellungen mit Land Art-Künstler*innen wie Hansjörg Voth (1971), Dani Karavan (1983) und Barbara Nemitz (1997).

Beim Ausstellungsrundgang und anhand von Lichtbildern aus früheren Ausstellungen sprechen Hans Gercke und Ursula Schöndeling über verschiedene Ansätze und Perspektiven im künstlerischen Umgang mit Landschaft. Neben
den daraus erwachsenen Chancen für die Stadtgesellschaft Heidelberg werden auch die jeweiligen Ausstellungsbedingungen thematisiert.

 

Hans Gercke war von 1970 bis 2006 Direktor des Heidelberger Kunstvereins. Am 1. Januar 2017 übernahm Ursula Schöndeling diese Position. Beide studierten Kunstgeschichte und entschlossen sich, Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstler*innen zu realisieren.

Sonntag
21.5.
11:30 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilan Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Freitag
19.5.
19 Uhr
Haus am Wehrsteg
Picknick zur ›Hausbeleuchtung‹ am Neckarufer

Die ›Hausbeleuchtung‹ des Haus am Wehrsteg ist bereits zu einer Tradition geworden. Das Künstlerhaus mit Garten, ehemals Trafostation des Wehrs, wird in diesem Jahr vom Kalamari Klub – einem Kollektiv junger Heidelberger Fotograf*innen – und der Berliner Künstlerin Patricia Escriche in Szene gesetzt. Patricia Escriche und Matthis Bacht (künstlerischer Leiter) stellen die Arbeit des Haus am Wehrsteg vor und bieten den Mitgliedern und Freund*innen des Heidelberger Kunstvereins einen exklusiven Einblick in die Vorbereitungen des Fests. Bitte Picknick mitbringen, wir freuen uns auf einen schönen Abend am Neckarufer!

 

  • Anmeldung bis zum 17.5. telefonisch unter 06221–184086 oder per Mail an hdkv@hdkv.de
  • Treffpunkt ist das Haus am Wehrsteg, verlängerte Uferstraße, 69120 Heidelberg
  • Die ›Hausbeleuchtung‹ beginnt mit Einbruch der Dunkelheit, gegen 21 Uhr
Dienstag
16.5.
19 Uhr
Vortrag: ›Formung von Landschaft und Boden durch Wasser und Wind‹
Heidelberg landschaftskundlich auf den Grund gehen mit Prof. Dr. Hansjörg Küster

 

Das Neckartal rund um Heidelberg, Inbegriff einer romantischen Landschaft, wurde lange Zeit nur durch Kräfte der Natur geformt. Der Fluss trug Felsen ab, das Tal wurde immer tiefer. Von den Talhängen rutschten ganze Felspartien herab. Im Wasser wurde alles zu Sand und Schlamm. Bei Heidelberg ließ die Strömung nach – im Fluss mitgeführte Schlamm- und Sandmassen blieben an Grund und Ufern liegen. Niedrig gelegene Teile von Heidelberg sind auf Sand gebaut, höhere auf Buntsandstein. Noch mehr Sediment lagerte der Neckar in der Ebene ab, in die er bei Heidelberg gelangt. Trockneten die Ablagerungen, konnten sie vom Wind verweht werden. Es entstanden fruchtbare und weniger fruchtbare Böden. Was machte der Mensch daraus? Und was hat die Plöck mit dem Fluss zu tun? Solchen Fragen geht Hansjörg Küster in diesem Vortrag zum Workshop nach.

Prof. Dr. Hansjörg Küster ist Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Leibniz Universität Hannover. Seine Arbeitsgebiete um- fassen u.a. Grundlagen der Ökologie sowie Vegetations- und Landschaftsgeschichte.

Dienstag
16.5.
16 Uhr
Workshop: ›Heidelberg auf den Grund gehen – deep ground Heidelberg‹
mit Hille von Seggern und Timm Ohrt ›Alltag – Forschung – Kunst‹

 

Was erzählt der Boden, auf dem wir gehen? Gibt es Momente, in denen er sich zeigt? Laut, beweglich, verletzlich, stark, fruchtbar? Geschichte preisgebend? Der Workshop ist Teil des (fiktiven) Forschungsprojekts ›Heidelberg auf den Grund gehen‹. Dabei werden wir zu Bürgerwissenschaftler*innen/Citizen Researchers. Bei kurzen Expeditionen betreiben wir aktive, lokale Feldforschungen in der nahen Umgebung. Die Ergebnisse stellen wir in einer gemeinsamen Runde vor und stellen sie dem Forschungsarchiv des Kunstvereins zur Verfügung. Beim anschließenden gemeinsamen Ausstellungsrundgang entstehen mögliche Bezüge zu Projekten der GFLK.

– Anmeldung bitte bis 14.5. telefonisch unter 06221–184086 oder per Mail an vermittlung@hdkv.de

Dr. Hille von Seggern ist Stadt- und Landschaftsplanerin und em. Professorin für Entwerfen und urbane Entwicklung. Timm Ohrt ist Architekt und Stadtplaner. Gemeinsam arbeiten sie in ihrer Werkstatt ›Alltag– Forschung–Kunst‹.

Donnerstag
11.5.
19 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilian Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Freitag
5.5.
15 Uhr
Workshop: ›Das Plakat und Billboard als künstlerisches Medium‹
Eine Sichtung mit Till Krause

 

Bisher gestalteten 15 Künstler*innen und Expert*innen Plakate und Billboards im Rahmen des Projekts ›Freie Flusszone Süderelbe‹. Vorausgegangen waren jeweils Auseinandersetzungen, Planungen oder Aktionen der Teilnehmer- *innen. Till Krause, Mitbegründer der GFLK, begleitete diese Prozesse. Die Plakate wurden anschließend in Hamburg wild plakatiert, an Freund*innen, Projektpartner*innen weitergegeben und an Interessent*innen verteilt. Die Billboards wanderten am Infowagen oder Anhänger durch Hamburg oder fanden temporäre Aufnahme in öffentlichen Gebäuden. In dem als Gespräch angelegten öffentlichen Workshop stellt Till Krause exemplarisch Hintergründe der Arbeiten einzelner Protagonist*innen vor. Dabei erläutert er das Verhältnis zwischen individuellem künstlerischen Ansatz und dem Plakat als Form der übergreifenden Zusammenarbeit. Warum ein Plakat nicht gängigen Ideen von eindeutiger Lesbarkeit entsprechen muss, steht dabei zur Diskussion.

Till Krause ist Mitbegründer der Galerie für Landschaftskunst. Er studierte Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Hamburg.

Donnerstag
4.5.
19 Uhr
Künstlergespräch mit Till Krause und Florian Hüttner
mit Till Krause und Florian Hüttner

Till Krause ist Gründungsmitglied der GFLK in Hamburg. Florian Hüttner leitet die Halle Süd der GFLK in Bad Tölz. Beide verbindet eine mittlerweile jahrzehntelange Zusammenarbeit in der Koordination der GFLK und eine Reihe gemeinsamer künstlerischer Projekte. Ein Ausstellungsrundgang gibt Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr über die Konzeption der Ausstellung, einzelne Werke und übergeordnete Projekte sowie die Arbeit der GFLK insgesamt zu erfahren.

 

Donnerstag
4.5.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in die ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Unsere Barfrau Elena serviert euch die frischesten Cocktails und weitere Getränke. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, mehr zu der Ausstellung zu erfahren:

 

Um 19 Uhr beginnen wir den Abend mit einem Künstlergespräch mit Till Krause und Florian Hüttner. Im Anschluss: An-Grillen. Wir werfen den Grill im Hof an. Vegetarier*innen und Liebhaber*innen des Fleischlichen kommen mit echten Kräutermarinaden gleichermaßen auf ihre Kosten. Drinks dazu aus bewährter Hand.

 

– Bei regulärem Eintritt ist das erste Getränk frei!

– Mitglieder haben freien Eintritt

Sonntag
30.4.
15 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte

 

Lucie Strohm studiert im internationalen Master-Studiengang Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Heidelberg und der Paris École du Louvre. Als Kunstvermittlerin arbeitete sie im CRAC (Altkirch, Elsass), für die Messe FIAC (Paris), für Parc de la Villette (Paris) und ein Ausstellungsprojekt in Berlin.

Samstag
29.4.
17 Uhr
Film & Gespräch: ›Cooperative‹
Gespräch mit Raphaël Grisey und Marie-Hélène Gutberlet zur filmischen Installation ›Cooperative‹ (2008, 72 min) von Raphäel Grisey

Der Titel des als Doppelprojektion angelegten Films ›Cooperative‹ von Raphaël Grisey bezieht sich auf eine landwirtschaftliche Kooperative in Mali und auf Griseys Arbeitsweise. Nach der Sahel-Dürre von 1973 gründeten 1976 afrikanische Aktivisten-Migranten, die in Frankreich gelebt hatten, Somankidi Coura am Fluss Senegal. Sie legten ein präzises Bewässerungssystem an, das regelmäßige Trockenperioden auffangen kann. Heute zählt Somankidi Coura mehr als 300 Einwohner*innen und ist ein Modellprojekt in der Region. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit Bouba Touré, Fotograf, ehemaliger Filmvorführer und Mitbegründer von Somankidi Coura, der Grisey Zugang zu seinem Arbeitsarchiv und zur Kooperative eröffnete.

 

 

Dr. phil. Marie-Hélène Gutberlet war als freie Kuratorin u.a. Initiatorin des Projekts ›Migration & Media‹ mit Plattformen in Frankfurt / Main und Bamako. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Afrikanischen Kino, Black Cinema, Migrations-, Experimental- und Dokumentarfilm im Kunstkontext.
Raphaël Grisey studierte Kunst in Paris und Berlin. Seine filmischen und fotografischen Arbeiten verschränken verschiedene dokumentarische, fiktionale oder essayistische Formate und verhandeln aktuelle soziale und politische Fragestellungen wie Migration und Postkolonialismus.

Mittwoch
26.4.
17 Uhr
Mitglieder führen Mitglieder
mit Cholud Kassem

In dieser Reihe möchten wir unsere Mitglieder zu Wort kommen lassen und ihr Wissen und ihre Perspektiven mit Ihnen teilen. Das Format – ob Führung oder Dialog, Zwiegespräch oder Vortrag – ist ihnen dabei freigestellt. Wir freuen uns auf spannende, persönliche Einblicke unserer Mitglieder auf die aktuellen Ausstellungen und inspirierende Gespräche ! Diesmal mit: Cholud Kassem

Cholud Kassem arbeitet als freischaffende Malerin in Heidelberg und ist Mitglied im Beirat des Heidelberger Kunstvereins. Ihre Themen sind Schutz und Abwehr, ein Spiel mit apotropäischen Inhalten, die in archaischen und rituell anmutenden Motiven Ausdruck finden. Im Jahr 2000 präsentierte der Heidelberger Kunstverein eine Auswahl der Serie ›Schutzlinge‹.

Mittwoch
26.4.
18 Uhr
Workshop mit der Malstube KPM: ›Die Wasserwesen‹
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation mit der Museumswerkstatt MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums

 

Die Museumswerkstatt MALSTUBE wird zum Projektraum für Jugendliche, in dem sie sich auf vielfältige Weise mit Vorstellungen von Landschaft beschäftigen können.

 

 

Unser Fluss, der Neckar, und was er für euch als Jugendliche bedeutet, wird eine Rolle spielen. Aufnehmen und Abgeben von Wasser ist entscheidender Teil unserer Existenz, menschliche Lebendigkeit ist daher stets abhängig vom Gleichgewicht der inneren und äußeren Bewegung von Wasser. Der Mensch als Wasserwesen interessiert uns im April und im Mai in der MALSTUBE: Die Körper werfen sich in die Fluten, die Gedanken fließen genauso ungerade wie die Flüsse, die Hände zeichnen, was durch die Köpfe schwappt … nicht verwässert, sondern direkt, Freischwimmen auf großen Formaten oder kleinen Zetteln oder Notizbüchern. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Ohne Anmeldung, kostet nix.

 

– Wo: MALSTUBE, Hauptstraße 97, Torbogen

– Wann: Mittwochs 18 – 21 Uhr

Sonntag
23.4.
15 Uhr
Spaziergang: ›Flussstadtlandschaftslesung‹
mit Jörg Andromeda v. Prondzinski

Der Neckar – eigentlich ein Naturprodukt, geformt von Geologie und Meteorologie. Aber auch eingeengt in eine mensch-gemachte Stadtlandschaft. Wie und wo zeigt sich Natur, wie und wo menschliches Wirken? Welche Spuren aus der Vergangenheit lassen sich heute lesen? Wo gewinnt die eine Wirkkraft Oberhand über die andere und umgekehrt? Eine strollologische Übung oder auch: eine Hermeneutik von StadtLandschaft mit Fluss. Gesehen (gehört, gerochen, gefühlt…) von einem ortsfremden Menschen vom flachen Land – und allen anderen, die mitkommen. Auf wahrnehmungsfreudige Teilnahme freut sich Jörg Andromeda v. Prondzinski, Dipl.-Biolog*in und Inselagent*in.
– Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter 06221–184086 oder vermittlung@hdkv.de wäre schön!

Freitag
21.4.
17 Uhr
Performance: ›Tiere in meiner Welt – Meine Welt in Tieren‹ mit Prof. Rolf Bier

Die Performance findet im Garten des Kunstvereins/ Kurpfälzischen Museums, bei schlechtem Wetter im Kunstverein statt.

 

 

Rolf Biers auf mittlerweile drei Bände angestiegenen Notationen seiner Begegnungen mit Tieren entstanden in unregelmäßigen Abständen in den Jahren 2004 bis 2012 und verdichten sich zur Kartierung seiner Welt in Tieren. Die Versuchsanordnung ist einfach und klar: Während ausgedehnter Reisen und ausgewählten Tagen an verschiedenen Wohnorten notierte Rolf Bier im Nachgang am Abend seine Wahrnehmung der ihn umgebenden Fauna – direkt ins Notizbuch oder Laptop. Kurz und prägnant, Ort, Uhrzeit und Wesen. Diese Indizes der Erinnerung verarbeitet Rolf Bier in Publikationen, Hör-/Sprachstücken, Bilderreihen und Performances, die jeweils verschiedene Medien übergreifen.
Rolf Bier studierte Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der Chelsea School of Art in London sowie Linguistik und Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig. Seit 2005 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Freitag
21.4.
10 Uhr
Seminar: ›Tatort Kunstverein – Spurensicherung Heidelberg‹
Seminar zu ›Die Idee der freien Flusszone‹ mit der Direktorin Ursula Schöndeling, beteiligten Künstler*innen und Expert*innen in Kooperation mit der PH Heidelberg.

 

Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet der Heidelberger Kunstverein ein Seminar zur Entwicklung, Durchführung und Reflexion von Angeboten der künstlerischen Kunstvermittlung zur Ausstellung der GFLK an. Dabei soll es zum einen darum gehen, den Kunstverein als Lern- und Wahrnehmungsort für vielschichtige Erfahrungen zu begreifen und für Schüler*innen zu aktivieren. Von den Teilnehmer*innen können aber auch Kreativformate entwickelt werden, die den Kunstverein verlassen und in der uns umgebenden Stadt/Land/Flusslandschaft stattfinden. Als integraler Bestandteil werden Workshops und Gespräche mit beteiligten Künstler*innen und Expert*innen angeboten.

Donnerstag
6.4.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in die ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Unsere Barfrau Elena serviert euch die frischesten Cocktails und weitere Getränke. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, mehr zu der Ausstellung zu erfahren:

 

Um 20 Uhr spricht Katja Lell über VETO Film, kollektive Autorschaft und Kollaborationen. Anschließend präsentiert Nicolas Reinhart als Tape DJ zwischenfischen eine gewagte Mischung aus Soul, Hip Hop, Jazz und Hörspiel-Samples vom Magnetband.

 

– Bei regulärem Eintritt ist das erste Getränk frei!

– Mitglieder haben freien Eintritt

Donnerstag
6.4.
19 Uhr
Film & Gespräch: ›VETO Film‹
Katja Lell über VETO Film, kollektive Autorschaft und Kollaborationen

19 Uhr  ›Material Beton‹ (2013, 52 min)

20 Uhr  Gespräch mit Katja Lell

20.30 Uhr  ›Grund und Boden‹ (2015, 28 min)

Gemeinsam mit sechs weiteren Filmemacher*innen begründete Katja Lell VETO Film, um experimentellen und künstlerischen Filmen aus Hamburg eine Plattform zu verschaffen. Bei Filmschau und Gespräch gibt Katja Lell Einblicke in kollaborative Arbeitsprozesse. Sie erzählt von ihrer Zusammenarbeit mit der GFLK, ihrem Engagement bei VETO Film und den Arbeiten am Film ›Material Beton‹ (2013) mit Babak Behrouz, Eva Könnemann, Nick Koppenhagen, Marco Kunz und Laura Nitsch. Die Filmschau zeigt den Film ›Material Beton‹, der kollektive Autorschaft im Medium Film verhandelt, außerdem ›Grund und Boden‹ (2015) von Maren Grimm und Markus Fiedler, der in subtilen Beobachtungen den Veränderungen am Hamburger Hafen nachgeht.

 

Katja Lell studierte Kunst und Philosophie in Hamburg und London. Seit 2014 ist sie als Artist Researcher Stipendiatin des Exzellenzclusters ›Integrated Climate System Analysis and Prediction‹ (CliSAP) der Universität Hamburg.

Montag
3.4.
10 Uhr
Workshop: ›Frauen in Flusslandschaften‹
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation mit der Museumswerkstatt MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums

 

Ein Workshop über Erinnertes und Erlebtes, Geschautes und Gemerktes: Wie denken wir an die Flüsse unserer Kindheit, woran erinnern wir uns? Was wollen wir uns heute am Flussufer ansehen, was erscheint uns merkwürdig? Wassertrinken, Wassermalen, Wasserfreuden, Wasserangst…hurtiges Bächlein, wildes Strömen: Porentief ein- tauchen, immer am Montagvormittag in der Museumswerkstatt MALSTUBE für alle Erwachsenen 60+, die es interessiert, sich mit allen Wassern zu waschen… Flussbeobachtung mit verschiedenen Mitteln: Das Zeichnen steht im Vordergrund. Mit Wasser kann man Papier schöpfen, das dann bezeichnet, bemalt, bedruckt werden kann. Vielleicht entsteht ein Buch, geschöpft aus Neckarwasser?

 

– Wo: MALSTUBE, Hauptstraße 97, Torbogen

– Wann: Montags ab 3.4. //10 – 12.30 Uhr.  Außer am 10.4., 17.4. und 1.5. in den Monaten April und Mai

– Anmeldung unter angelika.dirscherl@heidelberg.de

Sonntag
2.4.
11:30 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin im internationalen Master-Studiengang

 

Lucie Strohm studiert im internationalen Master-Studiengang Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Heidelberg und der Paris École du Louvre. Als Kunstvermittlerin arbeitete sie im CRAC (Altkirch, Elsass), für die Messe FIAC (Paris), für Parc de la Villette (Paris) und ein Ausstellungsprojekt in Berlin.

Samstag
1.4.
11:30 Uhr
Filmprogramm: Peter Fend ›Elbegas‹

›Peter Fend: ELBEGAS‹

Der amerikanische Künstler Peter Fend (*1950) setzt sich seit den späten 1970er Jahren mit ökologischen Fragen auseinander. In seinen extensiv und häufig kollaborativ angelegten Projekten verbinden sich Ansätze konzeptueller Kunst und Land Art mit politischem Aktivismus und unternehmerischen Ambitionen.

Peter Fend sieht sich selbst als großmaßstäblich denkenden „Architekten“, der für weitgreifende ökologische und gesellschaftliche Fragen Architekturen, Handlungsräume und Landformen schafft.

Für das Flussdelta zwischen Hamburg und Nordsee schlägt Peter Fend das Projekt ›Elbegas‹ vor.

 

Dabei fasst Fend jedoch das gesamte Wasser-Einzugsgebiet der Elbe – es reicht von Tschechien bis zur Nordsee – als eine Einheit, als einen gesellschaftlichen Verantwortungsraum auf. Im Elbmündungsgebiet konzentrieren sich Nährstoffe, die in dem gesamten Einzugsgebiet aus Luft und Böden, aus Landwirtschaft, Städten, Verkehr und Industrie in die Gewässer gelangen und von der Elbe nach Hamburg transportiert werden.

Dort (im Mündungsgebiet der Elbe) schlägt Peter Fend die Gründung der Firma ›Elbegas‹ vor. Die herangetragenen Nährstoffe möchte Fend für die Algenzucht nutzen, die wiederum Gewinnung von Biogas dient, mit dem schließlich das gesamte Elbeeinzugsgebietes versorgt werden soll. Die neugewonnene Energie würde demnach in den Raum zurückgeführt werden aus dem die Nährstoffe für die Algen- und Energieproduktion stammen. Die Firma ›Elbegas‹ orientiert sich an einem Kreislauf von Nährstoffproduktion und Energiegewinnung – und damit auch an der Rückführung transformierter anlandender energetischer Stoffe in der Elbe.

Fends künstlerisches Konzept sieht darüber hinaus die Entsendung von zu Algen-Erntemaschinen umfunktionierten Atom-U-Booten in die Karibik vor. Dort sollen die (durch globalen Klimawandel) überbordenden Algenmengen geerntet und in den Energiekreislauf überführt werden.

Das Video ›Peter Fend: ELBEGAS‹ von Florian Hüttner und Ralf Weißleder porträtiert Peter Fend, seine künstlerische Praxis insbesondere sein Projekt ›Elbegas‹ und seine Kunstauffassung im Allgemeinen.

›Peter Fend: ELBEGAS‹ von Florian Hüttner und Ralf Weißleder  englisch ohne Untertitel, DVD PAL, 53 Min., 2007-2008, herausgegeben von der GFLK, Kamera, Schnitt, Konzeption: F. Hüttner und R. Weißleder (Kamera Elbe-Mündungsgebiet: T. Terbuyken).

 

Sonntag
26.3.
15 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte

 

Lucie Strohm studiert im internationalen Master-Studiengang Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Heidelberg und der Paris École du Louvre. Als Kunstvermittlerin arbeitete sie im CRAC (Altkirch, Elsass), für die Messe FIAC (Paris), für Parc de la Villette (Paris) und ein Ausstellungsprojekt in Berlin.

Mittwoch
22.3.
17 Uhr
Einführung: ›Der Heidelberger Kunstverein als Lernort‹
Einführung für Pädagog*innen

 

Die Ausstellung der Galerie für Landschaftskunst bietet jede Menge anschauliche wie ungewöhnliche Beispiele dafür, unsere Lebensumgebung mal genauer unter die Lupe zu nehmen und einen frischen Blick auf sie zu werfen. Dabei wird schnell klar: Es gibt viel zu tun, wenn wir das, was so gewöhnlich erscheint, mal ganz anders untersuchen wollen. Wie ist das so, als Kiste einen Fluss runterzuschwimmen? Wie entsteht ein12m langes Landschaftsporträt? Was wird verschifft – Güter oder auch Gedanken? Wir stellen Ihnen neben den künstlerischen Arbeiten auch mögliche Anschlüsse an Unterrichtsthematiken und erste kreative Ansätze vor. Im Anschluss ab 18 Uhr: Vertiefender Ausstellungsrundgang und kurzer Vortrag mit praktischen Beispielen der Kunstvermittlung in Schulen von und mit Prof. Mario Urlaß, der als Kunstvermittler in der Schule arbeitet und mit seinem Kollegium an der PH Heidelberg Seminare für angehende Kunstlehrer*innen zur Ausstellung durchführen wird.

 

– Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung telefonisch unter 06221–184086 oder per Mail an vermittlung@hdkv.de

Mittwoch
22.3.
18 Uhr
Mitglieder führen Mitglieder
mit Prof. Mario Urlaß, Pädagogische Hochschule Heidelberg

 

In dieser Reihe möchten wir unsere Mitglieder zu Wort kommen lassen und ihr Wissen und ihre Perspektiven mit Ihnen teilen. Das Format – ob Führung oder Dialog, Zwiegespräch oder Vortrag – ist ihnen dabei freigestellt. Wir freuen uns auf spannende, persönliche Einblicke unserer Mitglieder auf die aktuellen Ausstellungen und inspirierende Gespräche! Diesmal mit: Prof. Mario Urlaß.

 

Mario Urlaß ist Künstler, Professor für das Fach Kunst und Didaktik an der PH Heidelberg und Mitglied im Beirat des Heidelberger Kunstvereins. Er arbeitet als Kunstvermittler in der Schule und bietet mit seinem Kollegium an der PH Heidelberg Seminare für angehende Kunstlehrer*innen zur Ausstellung an. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der künstlerischen Projektarbeit in Schulen und Hochschulen. Urlaß eigene künstlerische Arbeit ist ein indirekter, medienübergreifender Kommentar zu Themen, die sich um Natur, Evolution, Individuum und Ursprung drehen.

Sonntag
19.3.
11:30 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilian Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Freitag
17.3.
19 Uhr
Eröffnung: ›Die Idee der freien Flusszone‹

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ›Die Idee der freien Flusszone‹ der Galerie für Landschaftskunst ein!

 

Die Ausstellung stellt fortlaufende Kunst- und Forschungsvorhaben der  Galerie für Landschaftskunst GFLK an den Flüssen Elbe, Emscher und Yamuna sowie erste Näherungen an den Neckar vor.

 

Um 19. 30 Uhr beginnen wir den Abend mit

 

Begrüßung: Julia Phillipi, Vorstandsvorsitzende

 

Grußwort: Dr. Joachmim Gerner, Bürgermeister

 

Einführung: Ursula Schöndeling, Direktorin im Dialog mit Künstler*innen

 

Wir freuen uns auf einen schönen, anregenden Abend mit Ihnen!

2017

Samstag
17.12.
11 Uhr
Ausstellungsrundgang

Wir laden ein zum Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen mit Maximilian Bauer, Künstler und Kunstvermittler