Hauptstraße 97
69117 Heidelberg

Di, Mi, Fr 12 – 19 Uhr
Do 15 – 22 Uhr, Sa – So 11 – 19 Uhr

Tel 06221 – 184086
Fax 06221 – 164162

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Freitag
17.3.
19 Uhr
Eröffnung: ›Die Idee der freien Flusszone‹

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ›Die Idee der freien Flusszone‹ der Galerie für Landschaftskunst ein!

 

Die Ausstellung stellt fortlaufende Kunst- und Forschungsvorhaben der  Galerie für Landschaftskunst GFLK an den Flüssen Elbe, Emscher und Yamuna sowie erste Näherungen an den Neckar vor.

 

Um 19. 30 Uhr beginnen wir den Abend mit

 

Begrüßung: Julia Phillipi, Vorstandsvorsitzende

 

Grußwort: Dr. Joachmim Gerner, Bürgermeister

 

Einführung: Ursula Schöndeling, Direktorin im Dialog mit Künstler*innen

 

Wir freuen uns auf einen schönen, anregenden Abend mit Ihnen!

Samstag
1.4.
11:30 Uhr
Filmprogramm: Peter Fend ›Elbegas‹

›Peter Fend: ELBEGAS‹

Der amerikanische Künstler Peter Fend (*1950) setzt sich seit den späten 1970er Jahren mit ökologischen Fragen auseinander. In seinen extensiv und häufig kollaborativ angelegten Projekten verbinden sich Ansätze konzeptueller Kunst und Land Art mit politischem Aktivismus und unternehmerischen Ambitionen.

Peter Fend sieht sich selbst als großmaßstäblich denkenden „Architekten“, der für weitgreifende ökologische und gesellschaftliche Fragen Architekturen, Handlungsräume und Landformen schafft.

Für das Flussdelta zwischen Hamburg und Nordsee schlägt Peter Fend das Projekt ›Elbegas‹ vor.

 

Dabei fasst Fend jedoch das gesamte Wasser-Einzugsgebiet der Elbe – es reicht von Tschechien bis zur Nordsee – als eine Einheit, als einen gesellschaftlichen Verantwortungsraum auf. Im Elbmündungsgebiet konzentrieren sich Nährstoffe, die in dem gesamten Einzugsgebiet aus Luft und Böden, aus Landwirtschaft, Städten, Verkehr und Industrie in die Gewässer gelangen und von der Elbe nach Hamburg transportiert werden.

Dort (im Mündungsgebiet der Elbe) schlägt Peter Fend die Gründung der Firma ›Elbegas‹ vor. Die herangetragenen Nährstoffe möchte Fend für die Algenzucht nutzen, die wiederum Gewinnung von Biogas dient, mit dem schließlich das gesamte Elbeeinzugsgebietes versorgt werden soll. Die neugewonnene Energie würde demnach in den Raum zurückgeführt werden aus dem die Nährstoffe für die Algen- und Energieproduktion stammen. Die Firma ›Elbegas‹ orientiert sich an einem Kreislauf von Nährstoffproduktion und Energiegewinnung – und damit auch an der Rückführung transformierter anlandender energetischer Stoffe in der Elbe.

Fends künstlerisches Konzept sieht darüber hinaus die Entsendung von zu Algen-Erntemaschinen umfunktionierten Atom-U-Booten in die Karibik vor. Dort sollen die (durch globalen Klimawandel) überbordenden Algenmengen geerntet und in den Energiekreislauf überführt werden.

Das Video ›Peter Fend: ELBEGAS‹ von Florian Hüttner und Ralf Weißleder porträtiert Peter Fend, seine künstlerische Praxis insbesondere sein Projekt ›Elbegas‹ und seine Kunstauffassung im Allgemeinen.

›Peter Fend: ELBEGAS‹ von Florian Hüttner und Ralf Weißleder  englisch ohne Untertitel, DVD PAL, 53 Min., 2007-2008, herausgegeben von der GFLK, Kamera, Schnitt, Konzeption: F. Hüttner und R. Weißleder (Kamera Elbe-Mündungsgebiet: T. Terbuyken).

 

Montag
3.4.
10 Uhr
Workshop: ›Frauen in Flusslandschaften‹
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation mit der Museumswerkstatt MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums

 

Ein Workshop über Erinnertes und Erlebtes, Geschautes und Gemerktes: Wie denken wir an die Flüsse unserer Kindheit, woran erinnern wir uns? Was wollen wir uns heute am Flussufer ansehen, was erscheint uns merkwürdig? Wassertrinken, Wassermalen, Wasserfreuden, Wasserangst…hurtiges Bächlein, wildes Strömen: Porentief ein- tauchen, immer am Montagvormittag in der Museumswerkstatt MALSTUBE für alle Erwachsenen 60+, die es interessiert, sich mit allen Wassern zu waschen… Flussbeobachtung mit verschiedenen Mitteln: Das Zeichnen steht im Vordergrund. Mit Wasser kann man Papier schöpfen, das dann bezeichnet, bemalt, bedruckt werden kann. Vielleicht entsteht ein Buch, geschöpft aus Neckarwasser?

 

– Wo: MALSTUBE, Hauptstraße 97, Torbogen

– Wann: Montags ab 3.4. //10 – 12.30 Uhr.  Außer am 10.4., 17.4. und 1.5. in den Monaten April und Mai

– Anmeldung unter angelika.dirscherl@heidelberg.de

Donnerstag
6.4.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in die ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Unsere Barfrau Elena serviert euch die frischesten Cocktails und weitere Getränke. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, mehr zu der Ausstellung zu erfahren:

 

Um 20 Uhr spricht Katja Lell über VETO Film, kollektive Autorschaft und Kollaborationen. Anschließend präsentiert Nicolas Reinhart als Tape DJ zwischenfischen eine gewagte Mischung aus Soul, Hip Hop, Jazz und Hörspiel-Samples vom Magnetband.

 

– Bei regulärem Eintritt ist das erste Getränk frei!

– Mitglieder haben freien Eintritt

Donnerstag
6.4.
19 Uhr
Film & Gespräch: ›VETO Film‹
Katja Lell über VETO Film, kollektive Autorschaft und Kollaborationen

19 Uhr  ›Material Beton‹ (2013, 52 min)

20 Uhr  Gespräch mit Katja Lell

20.30 Uhr  ›Grund und Boden‹ (2015, 28 min)

Gemeinsam mit sechs weiteren Filmemacher*innen begründete Katja Lell VETO Film, um experimentellen und künstlerischen Filmen aus Hamburg eine Plattform zu verschaffen. Bei Filmschau und Gespräch gibt Katja Lell Einblicke in kollaborative Arbeitsprozesse. Sie erzählt von ihrer Zusammenarbeit mit der GFLK, ihrem Engagement bei VETO Film und den Arbeiten am Film ›Material Beton‹ (2013) mit Babak Behrouz, Eva Könnemann, Nick Koppenhagen, Marco Kunz und Laura Nitsch. Die Filmschau zeigt den Film ›Material Beton‹, der kollektive Autorschaft im Medium Film verhandelt, außerdem ›Grund und Boden‹ (2015) von Maren Grimm und Markus Fiedler, der in subtilen Beobachtungen den Veränderungen am Hamburger Hafen nachgeht.

 

Katja Lell studierte Kunst und Philosophie in Hamburg und London. Seit 2014 ist sie als Artist Researcher Stipendiatin des Exzellenzclusters ›Integrated Climate System Analysis and Prediction‹ (CliSAP) der Universität Hamburg.

Freitag
21.4.
10 Uhr
Seminar: ›Tatort Kunstverein – Spurensicherung Heidelberg‹
Seminar zu ›Die Idee der freien Flusszone‹ mit der Direktorin Ursula Schöndeling, beteiligten Künstler*innen und Expert*innen in Kooperation mit der PH Heidelberg.

 

Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet der Heidelberger Kunstverein ein Seminar zur Entwicklung, Durchführung und Reflexion von Angeboten der künstlerischen Kunstvermittlung zur Ausstellung der GFLK an. Dabei soll es zum einen darum gehen, den Kunstverein als Lern- und Wahrnehmungsort für vielschichtige Erfahrungen zu begreifen und für Schüler*innen zu aktivieren. Von den Teilnehmer*innen können aber auch Kreativformate entwickelt werden, die den Kunstverein verlassen und in der uns umgebenden Stadt/Land/Flusslandschaft stattfinden. Als integraler Bestandteil werden Workshops und Gespräche mit beteiligten Künstler*innen und Expert*innen angeboten.

Mittwoch
26.4.
18 Uhr
Workshop mit der Malstube KPM: ›Die Wasserwesen‹
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation mit der Museumswerkstatt MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums

 

Die Museumswerkstatt MALSTUBE wird zum Projektraum für Jugendliche, in dem sie sich auf vielfältige Weise mit Vorstellungen von Landschaft beschäftigen können.

 

 

Unser Fluss, der Neckar, und was er für euch als Jugendliche bedeutet, wird eine Rolle spielen. Aufnehmen und Abgeben von Wasser ist entscheidender Teil unserer Existenz, menschliche Lebendigkeit ist daher stets abhängig vom Gleichgewicht der inneren und äußeren Bewegung von Wasser. Der Mensch als Wasserwesen interessiert uns im April und im Mai in der MALSTUBE: Die Körper werfen sich in die Fluten, die Gedanken fließen genauso ungerade wie die Flüsse, die Hände zeichnen, was durch die Köpfe schwappt … nicht verwässert, sondern direkt, Freischwimmen auf großen Formaten oder kleinen Zetteln oder Notizbüchern. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Ohne Anmeldung, kostet nix.

 

– Wo: MALSTUBE, Hauptstraße 97, Torbogen

– Wann: Mittwochs 18 – 21 Uhr

Donnerstag
4.5.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in die ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Unsere Barfrau Elena serviert euch die frischesten Cocktails und weitere Getränke. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, mehr zu der Ausstellung zu erfahren:

 

Um 19 Uhr beginnen wir den Abend mit einem Künstlergespräch mit Till Krause und Florian Hüttner. Im Anschluss: An-Grillen. Wir werfen den Grill im Hof an. Vegetarier*innen und Liebhaber*innen des Fleischlichen kommen mit echten Kräutermarinaden gleichermaßen auf ihre Kosten. Drinks dazu aus bewährter Hand.

 

– Bei regulärem Eintritt ist das erste Getränk frei!

– Mitglieder haben freien Eintritt

Freitag
23.6.
19 Uhr
Vernissage

Wir laden herzlich ein zur Vernissage der beiden Ausstellungen:

 

Natalie Czech ›you see // but / you say‹

und

Via Lewandowsky und Durs Grünbein ›Komplizen im Verweilen‹

in Koopertation mit Heidelberger Literaturtage im Aufbruch

 

Begrüßung

Begrüßung; Julia Philippi, Erste Vorsitzende

Einführung in ›you see // but / you say‹: Ursula Schöndeling, Direktorin

Einführung in ›Komplizen im Verweilen‹: Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts Stadt Heidelberg

 

Samstag
24.6.
19 Uhr
Kunstfest ›Imagine‹

 

Zusammen mit dem Kurpfälzischen Museum lädt der Kunstverein zu einem großen Sommerfest ein, das in diesem Jahr unter dem Titel ›Imagine‹ steht : Beide Häuser und der Garten sind bis spät in die Nacht geöffnet ! Folgen Sie der Rätselralley durch die Ausstellungen beider Häuser, und gewinnen Sie tolle Preise bei der Kunsttombola. Neben Kurzführungen und einem Kuratorengespräch gibt es die Möglichkeit, bei Aktionen der Malstube selbst kreativ zu werden. Für das leibliche Wohl sorgen Wein-, Cocktail- und Kaffeebar sowie die Pizzeria Unter Freunden, Sushi und die malaysische Küche von Serai

bei musikalischer Begleitung u. a. von Balsamico, Tape DJ zwischenfischen und Fletcher DuBois.

 

– Das genaue Programm wird vor Ort bekannt gegeben.

– Eintritt: 5 Euro

– Mitglieder des Kunstvereins und des Freundeskreises des Museums sowie Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt !