Hauptstraße 97
69117 Heidelberg

Di, Mi, Fr 12 – 19 Uhr
Do 15 – 22 Uhr, Sa – So 11 – 19 Uhr

Tel 06221 – 184086
Fax 06221 – 164162

www.hdkv.de
hdkv@hdkv.de

Vorschau

Sonntag
30.4.
15 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte

 

Lucie Strohm studiert im internationalen Master-Studiengang Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Heidelberg und der Paris École du Louvre. Als Kunstvermittlerin arbeitete sie im CRAC (Altkirch, Elsass), für die Messe FIAC (Paris), für Parc de la Villette (Paris) und ein Ausstellungsprojekt in Berlin.

Donnerstag
4.5.
19 Uhr
Künstlergespräch mit Till Krause und Florian Hüttner
mit Till Krause und Florian Hüttner

Till Krause ist Gründungsmitglied der GFLK in Hamburg. Florian Hüttner leitet die Halle Süd der GFLK in Bad Tölz. Beide verbindet eine mittlerweile jahrzehntelange Zusammenarbeit in der Koordination der GFLK und eine Reihe gemeinsamer künstlerischer Projekte. Ein Ausstellungsrundgang gibt Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr über die Konzeption der Ausstellung, einzelne Werke und übergeordnete Projekte sowie die Arbeit der GFLK insgesamt zu erfahren.

 

Donnerstag
4.5.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in die ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Unsere Barfrau Elena serviert euch die frischesten Cocktails und weitere Getränke. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, mehr zu der Ausstellung zu erfahren:

 

Um 19 Uhr beginnen wir den Abend mit einem Künstlergespräch mit Till Krause und Florian Hüttner. Im Anschluss: An-Grillen. Wir werfen den Grill im Hof an. Vegetarier*innen und Liebhaber*innen des Fleischlichen kommen mit echten Kräutermarinaden gleichermaßen auf ihre Kosten. Drinks dazu aus bewährter Hand.

 

– Bei regulärem Eintritt ist das erste Getränk frei!

– Mitglieder haben freien Eintritt

Freitag
5.5.
15 Uhr
Workshop: ›Das Plakat und Billboard als künstlerisches Medium‹
Eine Sichtung mit Till Krause

 

Bisher gestalteten 15 Künstler*innen und Expert*innen Plakate und Billboards im Rahmen des Projekts ›Freie Flusszone Süderelbe‹. Vorausgegangen waren jeweils Auseinandersetzungen, Planungen oder Aktionen der Teilnehmer- *innen. Till Krause, Mitbegründer der GFLK, begleitete diese Prozesse. Die Plakate wurden anschließend in Hamburg wild plakatiert, an Freund*innen, Projektpartner*innen weitergegeben und an Interessent*innen verteilt. Die Billboards wanderten am Infowagen oder Anhänger durch Hamburg oder fanden temporäre Aufnahme in öffentlichen Gebäuden. In dem als Gespräch angelegten öffentlichen Workshop stellt Till Krause exemplarisch Hintergründe der Arbeiten einzelner Protagonist*innen vor. Dabei erläutert er das Verhältnis zwischen individuellem künstlerischen Ansatz und dem Plakat als Form der übergreifenden Zusammenarbeit. Warum ein Plakat nicht gängigen Ideen von eindeutiger Lesbarkeit entsprechen muss, steht dabei zur Diskussion.

Till Krause ist Mitbegründer der Galerie für Landschaftskunst. Er studierte Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Hamburg.

Donnerstag
11.5.
19 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilian Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Dienstag
16.5.
19 Uhr
Vortrag: ›Formung von Landschaft und Boden durch Wasser und Wind‹
Heidelberg landschaftskundlich auf den Grund gehen mit Prof. Dr. Hansjörg Küster

 

Das Neckartal rund um Heidelberg, Inbegriff einer romantischen Landschaft, wurde lange Zeit nur durch Kräfte der Natur geformt. Der Fluss trug Felsen ab, das Tal wurde immer tiefer. Von den Talhängen rutschten ganze Felspartien herab. Im Wasser wurde alles zu Sand und Schlamm. Bei Heidelberg ließ die Strömung nach – im Fluss mitgeführte Schlamm- und Sandmassen blieben an Grund und Ufern liegen. Niedrig gelegene Teile von Heidelberg sind auf Sand gebaut, höhere auf Buntsandstein. Noch mehr Sediment lagerte der Neckar in der Ebene ab, in die er bei Heidelberg gelangt. Trockneten die Ablagerungen, konnten sie vom Wind verweht werden. Es entstanden fruchtbare und weniger fruchtbare Böden. Was machte der Mensch daraus? Und was hat die Plöck mit dem Fluss zu tun? Solchen Fragen geht Hansjörg Küster in diesem Vortrag zum Workshop (siehe S. 25) nach.

Prof. Dr. Hansjörg Küster ist Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Leibniz Universität Hannover. Seine Arbeitsgebiete um- fassen u.a. Grundlagen der Ökologie sowie Vegetations- und Landschaftsgeschichte.

Dienstag
16.5.
16 Uhr
Workshop: ›Heidelberg auf den Grund gehen – deep ground Heidelberg‹
mit Hille von Seggern und Timm Ohrt ›Alltag – Forschung – Kunst‹

 

Was erzählt der Boden, auf dem wir gehen? Gibt es Momente, in denen er sich zeigt? Laut, beweglich, verletzlich, stark, fruchtbar? Geschichte preisgebend? Der Workshop ist Teil des (fiktiven) Forschungsprojekts ›Heidelberg auf den Grund gehen‹. Dabei werden wir zu Bürgerwissenschaftler*innen/Citizen Researchers. Bei kurzen Expeditionen betreiben wir aktive, lokale Feldforschungen in der nahen Umgebung. Die Ergebnisse stellen wir in einer gemeinsamen Runde vor und stellen sie dem Forschungsarchiv des Kunstvereins zur Verfügung. Beim anschließenden gemeinsamen Ausstellungsrundgang entstehen mögliche Bezüge zu Projekten der GFLK.

– Anmeldung bitte bis 14.5. telefonisch unter 06221–184086 oder per Mail an vermittlung@hdkv.de

Dr. Hille von Seggern ist Stadt- und Landschaftsplanerin und em. Professorin für Entwerfen und urbane Entwicklung. Timm Ohrt ist Architekt und Stadtplaner. Gemeinsam arbeiten sie in ihrer Werkstatt ›Alltag– Forschung–Kunst‹.

Freitag
19.5.
19 Uhr
Haus am Wehrsteg
Picknick zur ›Hausbeleuchtung‹ am Neckarufer

 

Die ›Hausbeleuchtung‹ des Haus am Wehrsteg ist bereits zu einer Tradition geworden. Das Künstlerhaus mit Garten, ehemals Trafostation des Wehrs, wird in diesem Jahr vom Kalamari Klub – einem Kollektiv junger Heidelberger Fotograf*innen – und der Berliner Künstlerin Patricia Escriche in Szene gesetzt. Klara Adam (Kuratorin) und Matthis Bacht (künstlerischer Leiter) stellen die Arbeit des Haus am Wehrsteg vor und bieten den Mitgliedern und Freund*innen des Heidelberger Kunstvereins einen exklusiven Einblick in die Vorbereitungen des Fests. Bitte Picknick mitbringen, wir freuen uns auf einen schönen Abend am Neckarufer!

 

  • Anmeldung bis zum 17.5. telefonisch unter 06221–184086 oder per Mail an hdkv@hdkv.de
  • Treffpunkt ist das Haus am Wehrsteg, verlängerte Uferstraße, 69120 Heidelberg
  • Die ›Hausbeleuchtung‹ beginnt mit Einbruch der Dunkelheit, gegen 21 Uhr
Sonntag
21.5.
11:30 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilan Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Sonntag
28.5.
15 Uhr
Direktorengespräch: ›Fünf Jahrzehnte Landschaftskunst im HDKV‹
Dialogführung und Bilderschau mit Hans Gercke und Ursula Schöndeling

 

Land Art / Landschaftskunst gehört zu den innovativen Kunstbewegungen, die besonders in den 1960er-Jahren ins öffentliche Bewusstsein traten. Künstler*innen verließen damals programmatisch die Ateliers und arbeiteten in der Landschaft. Hans Gercke präsentierte als Direktor des Heidelberger Kunstvereins Ausstellungen mit Land Art-Künstler*innen wie Hansjörg Voth (1971), Dani Karavan (1983) und Barbara Nemitz (1997).

 

Beim Ausstellungsrundgang und anhand von Lichtbildern aus früheren Ausstellungen sprechen Hans Gercke und Ursula Schöndeling über verschiedene Ansätze und Perspektiven im künstlerischen Umgang mit Landschaft. Neben
den daraus erwachsenen Chancen für die Stadtgesellschaft Heidelberg werden auch die jeweiligen Ausstellungsbedingungen thematisiert.

Hans Gercke war von 1970 bis 2006 Direktor des Heidelberger Kunstvereins. Am 1. Januar 2017 übernahm Ursula Schöndeling diese Position. Beide studierten Kunstgeschichte und entschlossen sich, Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstler*innen zu realisieren.

Freitag
21.7.
10 Uhr
Kunstreise: documenta 14 und Skulptur Projekte Münster

 

Die documenta14 und die Skulptur Projekte Münster gehören zu den Highlights in einem ereignisreichen Kunstjahr 2017. Unter der Leitung von Adam Szymczyk wird die documenta14 in diesem Jahr gleichberechtigt in Athen und Kassel ausgetragen. Gemeinsam wollen wir die Kasseler Ausstellung besuchen und erfahren, was sich hinter dem Titel ›Von Athen lernen‹ verbirgt. Von Kassel aus fahren wir weiter nach Münster, wo zum fünften Mal die Skulptur Projekte stattfinden. Seit 1977 wird die renommierte Großausstellung im Rhythmus von zehn Jahren mit einem weltweit einzigartigen Konzept realisiert. Als kuratorisches Team laden Kasper König, Britta Peters und Marianne Wagner internationale Künstlerinnen und Künstler ein, die Beziehung von Kunst, öffentlichem Raum und urbanem Umfeld zu untersuchen und ortsspezifische neue Arbeiten zu entwickeln.

 

Die Reise findet in Begleitung von Ursula Schöndeling und Jasmin Meinold statt. Sie umfasst Bahnfahrt, Übernachtungen in Kassel und Münster sowie Führung und Eintritt. Es ist möglich, auch nur Teile der Reise zu buchen.

 

– Kosten für die gesamte Reise ca. 520 Euro p. P.

– Anmeldeschluss ist der 30.4.

– Weitere Details zur Reise erhalten Sie telefonisch unter 06221–184086 oder unter hdkv@hdkv.de

Kalender April
     
Führung