Hauptstraße 97
69117 Heidelberg

Di, Mi, Fr 12 – 19 Uhr
Do 15 – 22 Uhr, Sa – So 11 – 19 Uhr

Tel 06221 – 184086
Fax 06221 – 164162

www.hdkv.de
hdkv@hdkv.de

Vorschau

Sonntag
26.3.
15 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte

 

Lucie Strohm studiert im internationalen Master-Studiengang Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Heidelberg und der Paris École du Louvre. Als Kunstvermittlerin arbeitete sie im CRAC (Altkirch, Elsass), für die Messe FIAC (Paris), für Parc de la Villette (Paris) und ein Ausstellungsprojekt in Berlin.

Sonntag
2.4.
11:30 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilian Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Montag
3.4.
10 Uhr
Workshop: ›Frauen in Flusslandschaften‹
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation mit der Museumswerkstatt MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums

 

Ein Workshop über Erinnertes und Erlebtes, Geschautes und Gemerktes: Wie denken wir an die Flüsse unserer Kindheit, woran erinnern wir uns? Was wollen wir uns heute am Flussufer ansehen, was erscheint uns merkwürdig? Wassertrinken, Wassermalen, Wasserfreuden, Wasserangst…hurtiges Bächlein, wildes Strömen: Porentief ein- tauchen, immer am Montagvormittag in der Museumswerkstatt MALSTUBE für alle Erwachsenen 60+, die es interessiert, sich mit allen Wassern zu waschen… Flussbeobachtung mit verschiedenen Mitteln: Das Zeichnen steht im Vordergrund. Mit Wasser kann man Papier schöpfen, das dann bezeichnet, bemalt, bedruckt werden kann. Vielleicht entsteht ein Buch, geschöpft aus Neckarwasser?

 

– Wo: MALSTUBE, Hauptstraße 97, Torbogen

– Wann: Montags ab 3.4. //10 – 12.30 Uhr.  Außer am 10.4., 17.4. und 1.5. in den Monaten April und Mai

– Anmeldung unter angelika.dirscherl@heidelberg.de

Donnerstag
6.4.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in die ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Unsere Barfrau Elena serviert euch die frischesten Cocktails und weitere Getränke. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, mehr zu der Ausstellung zu erfahren:

 

Um 20 Uhr spricht Katja Lell über VETO Film, kollektive Autorschaft und Kollabroartionen. Anschließend präsnetierz Nicolas Reinhart als Tape DJ zwischenfischen eine gewagte Mischung aus Soul, Hip Hop, Jazz und Hörspiel-Samples vom Magnetband.

 

– Bei regulärem Eintritt ist das erste Getränk frei!

– Mitglieder haben freien Eintritt

Donnerstag
6.4.
20 Uhr
Film & Gespräch: ›VETO Film‹
Katja Lell über VETO Film, kollektive Autorschaft und Kollaborationen

Gemeinsam mit sechs weiteren Filmemacher*innen begründete Katja Lell VETO Film, um experimentellen und künstlerischen Filmen aus Hamburg eine Plattform zu verschaffen. Bei Filmschau und Gespräch gibt Katja Lell Einblicke in kollaborative Arbeitsprozesse. Sie erzählt von ihrer Zusammenarbeit mit der GFLK, von ihrem Engagement bei VETO Film und den Arbeiten am Film ›Material Beton‹ (2013) mit Babak Behrouz, Eva Könnemann, Nick Koppenhagen, Marco Kunz und Laura Nitsch. Die Filmschau zeigt Ausschnitte aus ›Material Beton‹, der kollektive Autorschaft im Medium Film verhandelt. Außerdem den Film ›Grund und Boden‹ (2015) von Maren Grimm und Markus Fiedler, der in subtilen Beobachtungen den Veränderungen am Hamburger Hafen nachgeht.

 

 

Katja Lell studierte Kunst und Philosophie in Hamburg und London. Seit 2014 ist sie als Artist Researcher Stipendiatin des Exzellenzclusters ›Integrated Climate System Analysis and Prediction‹ (CliSAP) der Universität Hamburg.

Freitag
21.4.
17 Uhr
Performance: ›Tiere in meiner Welt – Meine Welt in Tieren‹
mit Prof. Rolf Bier

Rolf Biers auf mittlerweile drei Bände angestiegenen Notationen seiner Begegnungen mit Tieren entstanden in unregelmäßigen Abständen in den Jahren 2004 bis 2012 und verdichten sich zur Kartierung seiner Welt in Tieren. Die Versuchsanordnung ist einfach und klar: Während ausgedehnter Reisen und ausgewählten Tagen an verschiedenen Wohnorten notierte Rolf Bier im Nachgang am Abend seine Wahrnehmung der ihn umgebenden Fauna – direkt ins Notizbuch oder Laptop. Kurz und prägnant, Ort, Uhrzeit und Wesen. Diese Indizes der Erinnerung verarbeitet Rolf Bier in Publikationen, Hör-/Sprachstücken, Bilderreihen und Performances, die jeweils verschiedene Medien übergreifen. Die Performance findet im Garten des Kunstvereins/ Kurpfälzischen Museums, bei schlechtem Wetter im Kunstverein statt.
Rolf Bier studierte Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der Chelsea School of Art in London sowie Linguistik und Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig. Seit 2005 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Freitag
21.4.
10 Uhr
Seminar: ›Tatort Kunstverein – Spurensicherung Heidelberg‹
Seminar zu ›Die Idee der freien Flusszone‹ mit der Direktorin Ursula Schöndeling, beteiligten Künstler*innen und Expert*innen in Kooperation mit der PH Heidelberg.

 

Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet der Heidelberger Kunstverein ein Seminar zur Entwicklung, Durchführung und Reflexion von Angeboten der künstlerischen Kunstvermittlung zur Ausstellung der GFLK an. Dabei soll es zum einen darum gehen, den Kunstverein als Lern- und Wahrnehmungsort für vielschichtige Erfahrungen zu begreifen und für Schüler*innen zu aktivieren. Von den Teilnehmer*innen können aber auch Kreativformate entwickelt werden, die den Kunstverein verlassen und in der uns umgebenden Stadt/Land/Flusslandschaft stattfinden. Als integraler Bestandteil werden Workshops und Gespräche mit beteiligten Künstler*innen und Expert*innen angeboten.

Sonntag
23.4.
15 Uhr
Spaziergang: ›Flussstadtlandschaftslesung‹
mit Jörg Andromeda v. Prondzinski

 

Der Neckar – eigentlich ein Naturprodukt, geformt von Geologie und Meteorologie. Aber auch eingeengt in eine mensch-gemachte Stadtlandschaft. Wie und wo zeigt sich Natur, wie und wo menschliches Wirken? Welche Spuren aus der Vergangenheit lassen sich heute lesen? Wo gewinnt die eine Wirkkraft Oberhand über die andere und umgekehrt? Eine strollologische Übung oder auch: eine Hermeneutik von StadtLandschaft mit Fluss. Gesehen (gehört, gerochen, gefühlt…) von einem ortsfremden Menschen vom flachen Land – und allen anderen, die mitkommen. Auf wahrnehmungsfreudige Teilnahme freut sich Jörg Andromeda v. Prondzinski, Dipl.-Biolog*in und Inselagent*in.
– Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter 06221–184086 oder vermittlung@hdkv.de wäre schön!

Mittwoch
26.4.
17 Uhr
Mitglieder führen Mitglieder
mit Cholud Kassem

In dieser Reihe möchten wir unsere Mitglieder zu Wort kommen lassen und ihr Wissen und ihre Perspektiven mit Ihnen teilen. Das Format – ob Führung oder Dialog, Zwiegespräch oder Vortrag – ist ihnen dabei freigestellt. Wir freuen uns auf spannende, persönliche Einblicke unserer Mitglieder auf die aktuellen Ausstellungen und inspirierende Gespräche ! Diesmal mit: Cholud Kassem

 

Cholud Kassem arbeitet als freischaffende Malerin in Heidelberg und ist Mitglied im Beirat des Heidelberger Kunstvereins. Ihre Themen sind Schutz und Abwehr, ein Spiel mit apotropäischen Inhalten, die in archaischen und rituell anmutenden Motiven Ausdruck finden. Im Jahr 2000 präsentierte der Heidelberger Kunstverein eine Auswahl der Serie ›Schutzlinge‹.

Mittwoch
26.4.
18 Uhr
Workshop mit der Malstube KPM: ›Die Wasserwesen‹
mit Angelika Dirscherl, Kunstvermittlerin und Künstlerin, in Kooperation mit der Museumswerkstatt MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums

 

Die Museumswerkstatt MALSTUBE wird zum Projektraum für Jugendliche, in dem sie sich auf vielfältige Weise mit Vorstellungen von Landschaft beschäftigen können. Unser Fluss, der Neckar, und was er für euch als Jugendliche bedeutet, wird eine Rolle spielen. Aufnehmen und Abgeben von Wasser ist entscheidender Teil unserer Existenz, menschliche Lebendigkeit ist daher stets abhängig vom Gleichgewicht der inneren und äußeren Bewegung von Wasser. Der Mensch als Wasserwesen interessiert uns im April und im Mai in der MALSTUBE: Die Körper werfen sich in die Fluten, die Gedanken fließen genauso ungerade wie die Flüsse, die Hände zeichnen, was durch die Köpfe schwappt … nicht verwässert, sondern direkt, Freischwimmen auf großen Formaten oder kleinen Zetteln oder Notizbüchern. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Ohne Anmeldung, kostet nix.

 

– Wo: MALSTUBE, Hauptstraße 97, Torbogen

– Wann: Mittwochs 18 – 21 Uhr

Samstag
29.4.
17 Uhr
Film & Gespräch: ›Cooperative‹
Gespräch mit Raphaël Grisey und Marie-Hélène Gutberlet zur filmischen Installation ›Cooperative‹ (2008, 72 min) von Raphäel Grisey

 

Der Titel des als Doppelprojektion angelegten Films ›Cooperative‹ von Raphaël Grisey bezieht sich auf eine landwirtschaftliche Kooperative in Mali und auf Griseys Arbeitsweise. Nach der Sahel-Dürre von 1973 gründeten 1976 afrikanische Aktivisten-Migranten, die in Frankreich gelebt hatten, Somankidi Coura am Fluss Senegal. Sie legten ein präzises Bewässerungssystem an, das regelmäßige Trockenperioden auffangen kann. Heute zählt Somankidi Coura mehr als 300 Einwohner*innen und ist ein Modellprojekt in der Region. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit Bouba Touré, Fotograf, ehemaliger Filmvorführer und Mitbegründer von Somankidi Coura, der Grisey Zugang zu seinem Arbeitsarchiv und zur Kooperative eröffnete.

 

Dr. phil. Marie-Hélène Gutberlet war als freie Kuratorin u.a. Initiatorin des Projekts ›Migration & Media‹ mit Plattformen in Frankfurt / Main und Bamako. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Afrikanischen Kino, Black Cinema, Migrations-, Experimental- und Dokumentarfilm im Kunstkontext.
Raphaël Grisey studierte Kunst in Paris und Berlin. Seine filmischen und fotografischen Arbeiten verschränken verschiedene dokumentarische, fiktionale oder essayistische Formate und verhandeln aktuelle soziale und politische Fragestellungen wie Migration und Postkolonialismus.

Sonntag
30.4.
15 Uhr
Führung
mit Lucie Strohm, Studentin Kunstgeschichte

 

Lucie Strohm studiert im internationalen Master-Studiengang Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Heidelberg und der Paris École du Louvre. Als Kunstvermittlerin arbeitete sie im CRAC (Altkirch, Elsass), für die Messe FIAC (Paris), für Parc de la Villette (Paris) und ein Ausstellungsprojekt in Berlin.

Donnerstag
4.5.
19 Uhr
Künstlergespräch mit Till Krause und Florian Hüttner
mit Till Krause und Florian Hüttner

Till Krause ist Gründungsmitglied der GFLK in Hamburg. Florian Hüttner leitet die Halle Süd der GFLK in Bad Tölz. Beide verbindet eine mittlerweile jahrzehntelange Zusammenarbeit in der Koordination der GFLK und eine Reihe gemeinsamer künstlerischer Projekte. Ein Ausstellungsrundgang gibt Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr über die Konzeption der Ausstellung, einzelne Werke und übergeordnete Projekte sowie die Arbeit der GFLK insgesamt zu erfahren.

Donnerstag
4.5.
20 Uhr
Bar Blau

Jeden ersten Donnerstag im Monat laden wir euch in die ›Bar Blau‹ in die Cafeteria des Kunstvereins ein. Unsere Barfrau Elena serviert euch die frischesten Cocktails und weitere Getränke. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, mehr zu der Ausstellung zu erfahren:

 

Um 19 Uhr beginnen wir den Abend mit einem Künstlergespräch mit Till Krause und Florian Hüttner. Im Anschluss: An-Grillen. Wir werfen den Grill im Hof an. Vegetarier*innen und Liebhaber*innen des Fleischlichen kommen mit echten Kräutermarinaden gleichermaßen auf ihre Kosten. Drinks dazu aus bewährter Hand.

 

– Bei regulärem Eintritt ist das erste Getränk frei!

– Mitglieder haben freien Eintritt

Freitag
5.5.
15 Uhr
Workshop: ›Das Plakat und Billboard als künstlerisches Medium‹
Eine Sichtung mit Till Krause

 

Bisher gestalteten 15 Künstler*innen und Expert*innen Plakate und Billboards im Rahmen des Projekts ›Freie Flusszone Süderelbe‹. Vorausgegangen waren jeweils Auseinandersetzungen, Planungen oder Aktionen der Teilnehmer- *innen. Till Krause, Mitbegründer der GFLK, begleitete diese Prozesse. Die Plakate wurden anschließend in Hamburg wild plakatiert, an Freund*innen, Projektpartner*innen weitergegeben und an Interessent*innen verteilt. Die Billboards wanderten am Infowagen oder Anhänger durch Hamburg oder fanden temporäre Aufnahme in öffentlichen Gebäuden. In dem als Gespräch angelegten öffentlichen Workshop stellt Till Krause exemplarisch Hintergründe der Arbeiten einzelner Protagonist*innen vor. Dabei erläutert er das Verhältnis zwischen individuellem künstlerischen Ansatz und dem Plakat als Form der übergreifenden Zusammenarbeit. Warum ein Plakat nicht gängigen Ideen von eindeutiger Lesbarkeit entsprechen muss, steht dabei zur Diskussion.

Till Krause ist Mitbegründer der Galerie für Landschaftskunst. Er studierte Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Hamburg.

Donnerstag
11.5.
19 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilian Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Dienstag
16.5.
19 Uhr
Vortrag: ›Formung von Landschaft und Boden durch Wasser und Wind‹
Heidelberg landschaftskundlich auf den Grund gehen mit Prof. Dr. Hansjörg Küster

 

Das Neckartal rund um Heidelberg, Inbegriff einer romantischen Landschaft, wurde lange Zeit nur durch Kräfte der Natur geformt. Der Fluss trug Felsen ab, das Tal wurde immer tiefer. Von den Talhängen rutschten ganze Felspartien herab. Im Wasser wurde alles zu Sand und Schlamm. Bei Heidelberg ließ die Strömung nach – im Fluss mitgeführte Schlamm- und Sandmassen blieben an Grund und Ufern liegen. Niedrig gelegene Teile von Heidelberg sind auf Sand gebaut, höhere auf Buntsandstein. Noch mehr Sediment lagerte der Neckar in der Ebene ab, in die er bei Heidelberg gelangt. Trockneten die Ablagerungen, konnten sie vom Wind verweht werden. Es entstanden fruchtbare und weniger fruchtbare Böden. Was machte der Mensch daraus? Und was hat die Plöck mit dem Fluss zu tun? Solchen Fragen geht Hansjörg Küster in diesem Vortrag zum Workshop (siehe S. 25) nach.

Prof. Dr. Hansjörg Küster ist Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Leibniz Universität Hannover. Seine Arbeitsgebiete um- fassen u.a. Grundlagen der Ökologie sowie Vegetations- und Landschaftsgeschichte.

Dienstag
16.5.
16 Uhr
Workshop: ›Heidelberg auf den Grund gehen – deep ground Heidelberg‹
mit Hille von Seggern und Timm Ohrt ›Alltag – Forschung – Kunst‹

 

Was erzählt der Boden, auf dem wir gehen? Gibt es Momente, in denen er sich zeigt? Laut, beweglich, verletzlich, stark, fruchtbar? Geschichte preisgebend? Der Workshop ist Teil des (fiktiven) Forschungsprojekts ›Heidelberg auf den Grund gehen‹. Dabei werden wir zu Bürgerwissenschaftler*innen/Citizen Researchers. Bei kurzen Expeditionen betreiben wir aktive, lokale Feldforschungen in der nahen Umgebung. Die Ergebnisse stellen wir in einer gemeinsamen Runde vor und stellen sie dem Forschungsarchiv des Kunstvereins zur Verfügung. Beim anschließenden gemeinsamen Ausstellungsrundgang entstehen mögliche Bezüge zu Projekten der GFLK.

– Anmeldung bitte bis 14.5. telefonisch unter 06221–184086 oder per Mail an vermittlung@hdkv.de

Dr. Hille von Seggern ist Stadt- und Landschaftsplanerin und em. Professorin für Entwerfen und urbane Entwicklung. Timm Ohrt ist Architekt und Stadtplaner. Gemeinsam arbeiten sie in ihrer Werkstatt ›Alltag– Forschung–Kunst‹.

Freitag
19.5.
19 Uhr
Haus am Wehrsteg
Picknick zur ›Hausbeleuchtung‹ am Neckarufer

 

Die ›Hausbeleuchtung‹ des Haus am Wehrsteg ist bereits zu einer Tradition geworden. Das Künstlerhaus mit Garten, ehemals Trafostation des Wehrs, wird in diesem Jahr vom Kalamari Klub – einem Kollektiv junger Heidelberger Fotograf*innen – und der Berliner Künstlerin Patricia Escriche in Szene gesetzt. Klara Adam (Kuratorin) und Matthis Bacht (künstlerischer Leiter) stellen die Arbeit des Haus am Wehrsteg vor und bieten den Mitgliedern und Freund*innen des Heidelberger Kunstvereins einen exklusiven Einblick in die Vorbereitungen des Fests. Bitte Picknick mitbringen, wir freuen uns auf einen schönen Abend am Neckarufer!

 

  • Anmeldung bis zum 17.5. telefonisch unter 06221–184086 oder per Mail an hdkv@hdkv.de
  • Treffpunkt ist das Haus am Wehrsteg, verlängerte Uferstraße, 69120 Heidelberg
  • Die ›Hausbeleuchtung‹ beginnt mit Einbruch der Dunkelheit, gegen 21 Uhr
Sonntag
21.5.
11:30 Uhr
Führung
mit dem Künstler und Kunstvermittler Maximilan Bauer

 

Maximilian Bauer studierte Kunst an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin und an der Syracuse University (USA). Als Kunstvermittler war er u.a. für das ifa sowie das Kunstmuseum Stuttgart tätig und wird in diesem Jahr Besucher*innen der documenta 14 in Kassel begleiten.

Sonntag
28.5.
15 Uhr
Direktorengespräch: ›Fünf Jahrzehnte Landschaftskunst im HDKV‹
Dialogführung und Bilderschau mit Hans Gercke und Ursula Schöndeling

 

Land Art / Landschaftskunst gehört zu den innovativen Kunstbewegungen, die besonders in den 1960er-Jahren ins öffentliche Bewusstsein traten. Künstler*innen verließen damals programmatisch die Ateliers und arbeiteten in der Landschaft. Hans Gercke präsentierte als Direktor des Heidelberger Kunstvereins Ausstellungen mit Land Art-Künstler*innen wie Hansjörg Voth (1971), Dani Karavan (1983) und Barbara Nemitz (1997).

 

Beim Ausstellungsrundgang und anhand von Lichtbildern aus früheren Ausstellungen sprechen Hans Gercke und Ursula Schöndeling über verschiedene Ansätze und Perspektiven im künstlerischen Umgang mit Landschaft. Neben
den daraus erwachsenen Chancen für die Stadtgesellschaft Heidelberg werden auch die jeweiligen Ausstellungsbedingungen thematisiert.

Hans Gercke war von 1970 bis 2006 Direktor des Heidelberger Kunstvereins. Am 1. Januar 2017 übernahm Ursula Schöndeling diese Position. Beide studierten Kunstgeschichte und entschlossen sich, Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstler*innen zu realisieren.

Freitag
21.7.
10 Uhr
Kunstreise: documenta 14 und Skulptur Projekte Münster

 

Die documenta14 und die Skulptur Projekte Münster gehören zu den Highlights in einem ereignisreichen Kunstjahr 2017. Unter der Leitung von Adam Szymczyk wird die documenta14 in diesem Jahr gleichberechtigt in Athen und Kassel ausgetragen. Gemeinsam wollen wir die Kasseler Ausstellung besuchen und erfahren, was sich hinter dem Titel ›Von Athen lernen‹ verbirgt. Von Kassel aus fahren wir weiter nach Münster, wo zum fünften Mal die Skulptur Projekte stattfinden. Seit 1977 wird die renommierte Großausstellung im Rhythmus von zehn Jahren mit einem weltweit einzigartigen Konzept realisiert. Als kuratorisches Team laden Kasper König, Britta Peters und Marianne Wagner internationale Künstlerinnen und Künstler ein, die Beziehung von Kunst, öffentlichem Raum und urbanem Umfeld zu untersuchen und ortsspezifische neue Arbeiten zu entwickeln.

 

Die Reise findet in Begleitung von Ursula Schöndeling und Jasmin Meinold statt. Sie umfasst Bahnfahrt, Übernachtungen in Kassel und Münster sowie Führung und Eintritt. Es ist möglich, auch nur Teile der Reise zu buchen.

 

– Kosten für die gesamte Reise ca. 520 Euro p. P.

– Anmeldeschluss ist der 30.4.

– Weitere Details zur Reise erhalten Sie telefonisch unter 06221–184086 oder unter hdkv@hdkv.de

Kalender März
  
Führung