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Dienstag
16.5.
19 Uhr
Vortrag: ›Formung von Landschaft und Boden durch Wasser und Wind‹
Heidelberg landschaftskundlich auf den Grund gehen mit Prof. Dr. Hansjörg Küster

 

Das Neckartal rund um Heidelberg, Inbegriff einer romantischen Landschaft, wurde lange Zeit nur durch Kräfte der Natur geformt. Der Fluss trug Felsen ab, das Tal wurde immer tiefer. Von den Talhängen rutschten ganze Felspartien herab. Im Wasser wurde alles zu Sand und Schlamm. Bei Heidelberg ließ die Strömung nach – im Fluss mitgeführte Schlamm- und Sandmassen blieben an Grund und Ufern liegen. Niedrig gelegene Teile von Heidelberg sind auf Sand gebaut, höhere auf Buntsandstein. Noch mehr Sediment lagerte der Neckar in der Ebene ab, in die er bei Heidelberg gelangt. Trockneten die Ablagerungen, konnten sie vom Wind verweht werden. Es entstanden fruchtbare und weniger fruchtbare Böden. Was machte der Mensch daraus? Und was hat die Plöck mit dem Fluss zu tun? Solchen Fragen geht Hansjörg Küster in diesem Vortrag zum Workshop (siehe S. 25) nach.

Prof. Dr. Hansjörg Küster ist Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Leibniz Universität Hannover. Seine Arbeitsgebiete um- fassen u.a. Grundlagen der Ökologie sowie Vegetations- und Landschaftsgeschichte.

Kalender März