Kunst und Kultur im Nationalsozialismus

Rede von Joseph Goebbels im Hotel Kaiserhof in Berlin vor Filmschaffenden, 28.3.1933:

»Allerdings ist Kunst nur dann möglich, wenn sie mit ihren Wurzeln in das nationalsozialistische Erdreich eingedrungen ist.«

Joseph Goebbels: Rede im Kaiserhof am 28.3.1933, in: Gerd Albrecht (Hg.): Film im 3. Reich, Karlsruhe 1979, S. 26-31

 

Rede von Joseph Goebbels über die Errichtung des Reichspropagandaministeriums vor der Presse, 15. März 1933:

»In dem neueingerichteten Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda sehe ich die Verbindung zwischen Regierung und Volk […]. Wir wollen die Menschen so lange bearbeiten, bis sie uns verfallen sind, bis sie auch ideenmäßig einsehen, dass das, was sich heute in Deutschland abspielt, nicht nur hingenommen werden muss, sondern auch hingenommen werden kann. […] Das neue Ministerium hat keinen anderen Zweck, als die Nation geschlossen hinter die Idee der nationalen Revolution zu stellen.«

»Die wichtigsten Aufgaben dieses Ministeriums müssen folgende sein: Zunächst müssen alle propagandistischen Unternehmungen und alle volksaufklärenden Institutionen des Reiches und der Länder zentral in einer Hand vereinigt werden.«

http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_document.cfm?document_id=1579&language=german

 

Joseph Goebbels: 1897-1945, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda sowie Präsident der Reichskulturkammer von 1933 bis 1945

 

Bildnachweis:

Festumzug zur „Großen Deutschen Kunstausstellung“ in München, 1937