Galerie für Landschaftskunst

›Die GFLK Galerie für Landschaftskunst ist ein freier Künstler-Projektraum für künstlerische und interdisziplinäre Arbeit an Vorstellungen von Natur, Landschaft und Stadt.‹ *

Die Galerie für Landschaftskunst, kurz GFLK, beschreibt den Zusammenschluss von Künstler*innen, die mit Expert*innen aus anderen Wissensgebieten und interessierten Anwohner*innen an ausgewählten Projekten im Außenraum arbeiten. Dabei geht es weniger um die Errichtung von künstlerischen Werken, vielmehr steht die Erforschung von Natur- und Landschaftsräumen im Vordergrund. Ziel ist es zunächst, tradierte, fast selbstverständlich gewordene Nutzungen in Frage zu stellen, um neue Perspektiven für jeweils konkrete Areale zu entwickeln.

›Landschaft ist Zwecken untergeordneter Raum – so könnte man vielleicht sagen. Es sind weniger die individuellen Formungs- und Planungsabsichten, sondern kollektive, weitgehend der Ökonomie verpflichtete und nahezu allgegenwärtig durchgesetzte Zwecksetzungen, die Landschaft ihre Gestalt verleihen. An solche gestaltgebende Zwecksetzungen versuchen wir mit der Tätigkeit unseres Künstlerprojektraums Galerie für Landschaftskunst heranzukommen. Insofern geht es in vielen unserer Vorhaben weniger um die Entwicklung physischer Formen – denn wie vermögen sie auch solch allgewaltigen Landschaftselementen wie einer Autobahn oder einer Schifffahrtsstraße zu antworten?! –, sondern um Versuche, die Vorstellungen von dem, was Landschaft ist und sein könnte, zum Gegenstand der Modellierung zu machen.‹ **

* Selbstbeschreibung der Galerie für Landschaftskunst
** Till Krause, 2013

Neben einem Projektraum in Hamburg betreibt die GFLK die Halle Süd in Bad Tölz.

 

Till Krause, Plakat Freie Flusszone Süderelbe, 119 cm x 84 cm (A0), Offset auf Profisilk 170 g/m², 2014. Grafische Umsetzung und Bildbearbeitung: Mandy Joane Sheer, Druck: Druckerei Priess Hamburg Reinbek