›Farewell Photography‹

Die Welt der Bilder erlebt einen rasanten Umbruch. Fotografie ist heute allgegenwärtig und in ständiger Verwandlung. War sie einst ein physisches Objekt, ist sie heute Datensatz, tausendfach geteilt und wieder gelöscht. Sie ist Medium demokratischer Artikulation und Teilhabe, aber auch der Propaganda und kommerzieller Vereinnahmung.
Wie reagiert die Kunst auf diese vielen Gesichter der Fotografie, auf das ›Flüssigwerden‹ der Bilder, und wie verändert sich auch unser Blick auf die Geschichte dieses Mediums? Welche Bilder haben wir übersehen und sollten wir neu oder anders beleuchten?
Farewell Photography ist in diesem Sinne eine Bestandsaufnahme, fern jeglicher Nostalgie, aber getragen von einer großen Zuneigung zur Fotografie. So ist dieser Umbruch auch eine große Chance, die Fotografie einer kritischen Betrachtung zu unterziehen und sie neu zu definieren.

Die Biennale für aktuelle Fotografie wird 2017 von einem Expertenteam um Florian Ebner und Christin Müller kuratiert. Dazu gehören Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke und Kathrin Schönegg.

Die Titel der einzelnen Ausstellungsstationen lauten:

1 x 1 der Kamera

Das stille Bild verlassen

Kein Bild ist eine Insel

Wer bist du? Das bist du!

Global Players

Widerständige Bilder

Beweis und Zeugenschaft

Gespenstergeschichten

 

 

Mehr zur Biennale für aktuelle Fotografie, den Ausstellungen und dem Begleitprogramm erfahren Sie hier: https://biennalefotografie.de/