Eugen Gomringer

Eugen Gomringer wurde am 20. Januar 1925 in Cachuela Esperanza in Bolivien geboren. Er studiert von 1946 bis 1950 Nationalökonomie und Kunstgeschichte an den Universitäten von Bern und Rom.

1953 prägte Gomringer den Begriff der Konkreten Poesie in Analogie zum Begriff der Konkreten Kunst und gründete mit Dieter Roth und Marcel Wyss die Zeitschrift Spirale. Von 1954 bis 1958 war er als Max Bills Sekretär an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. 1959 gründet er die eugen gomringer press. Von 1977–1990 lehrte Gomringer als Professor für Theorie der Ästhetik an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. 1984 eröffnete er eine Galerie im oberfränkischen Rehau-Wurlitz, wo er bis heute lebt.
In seinen Gedichten, die mit der Materialität der Schrift und des Schriftbildes spielen, folgt er der abstrakten – von ihm konstruktiv genannten – Malerei seiner Zeit. Gomringer führt in seinem zentralen Manifest ›vom vers zur konstellation‹ die Auffassung des ästhetischen Objekts als funktionalen Gegenstand aus.

 

Mehr Informationen auf der Seite des Instituts für konstruktive kunst und konkrete poesie, archiv eugen gomringer

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