1985: Die Ausstellung ›Der Baum‹

Der Baum in Mythologie, Kunstgeschichte und Gegenwartskunst, 27.9.–30.10.1985

1985 präsentierte der Heidelberger Kunstverein seine bis dahin umfangreichste Ausstellung mit dem Titel Der Baum in Mythologie, Kunstgeschichte und Gegenwartskunst.
Die eingeladenen Künstler setzten sich mit der Symbolik des Baums vor kulturhistorischen und aktuellen politischen Debatten auseinander. Neben Malereien und Fotografien wurden überwiegend Skulpturen und Installationen gezeigt. Viele davon entstanden speziell für die Ausstellung. Nicht allein das Waldsterben war Anlass der Ausstellung, doch bildete diese Debatte den Hintergrund für die Rezeption der mehr als 100 Werke.

Die Arbeit an dem Projekt dauerte über drei Jahre. In Kooperation mit einer studentischen Arbeitsgruppe des Kunsthistorischen Instituts der Universität Heidelberg und der Ortsgruppe Heidelberg des BUND konzipierte der Direktor Hans Gercke Ausstellung und Katalog. Die umfangreiche Publikation ergänzte die Ausstellung um zahlreiche biologisch-ökologische und kunsthistorisch-mythologische Textbeiträge.

Der Baum stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und wurde durch staatliche und städtische Behörden unterstützt.

Ausstellungsorte waren die Gartenhalle des Kurpfälzischen Museums, ein Zelt auf dem Kornmarkt, eine Wohnung im Burgweg 1 und der Schlosspark.