Bleifreies Benzin und Katalysator

Im November 1983 wurde in München die erste gewerbliche Zapfsäule für bleifreies Benzin in Betrieb genommen. Viele Fahrer tankten aus Angst vor Motorschäden jedoch weiterhin bleihaltig. Aufklärungs- und Werbekampagnen der Regierung und des ADAC versuchten, die Verunsicherung der Autofahrer aufzulösen. Schließlich wurde das Normalbenzin 1988 in Deutschland gänzlich verboten.

Im September 1984 fiel der Beschluss zur Einführung des Katalysators für alle Autos mit Benzinmotor. Steuerliche Anreize und eine fünfjährige Übergangsfrist sollten die Einführung erleichtern. Ab 1. Januar 1989 durften nur noch Neuwagen zugelassen werden, die den strengen US-amerikanischen Abgasnormen entsprachen.